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Ein Hoch in Haft: Grazer ForscherInnen beobachten erstmals Blocking-Wetterlage mittels GPS-Signalen

01.05.2016 Nachrichten Von Karl-Franzens-Universität Graz vor 333 Tagen


Blocking-Wetterlage über Russland im Sommer 2010: Die Grafik zeigt die Verteilung der 500-Hektopascal-Druckfläche am 15. Juli. Das Hoch über Russland ist zwischen zwei Tiefdruckgebieten gefangen. Abbildung: Uni Graz/Wegener Center

Blocking-Wetterlage über Russland im Sommer 2010: Die Grafik zeigt die Verteilung der 500-Hektopascal-Druckfläche am 15. Juli. Das Hoch über Russland ist zwischen zwei Tiefdruckgebieten gefangen. Abbildung: Uni Graz/Wegener Center

Hitzeperioden wie etwa im Jahrhundertsommer 2003 in Mitteleuropa, aber auch lang anhaltende Kälte im Winter haben häufig ihre Ursache in einem Hoch, das in der Atmosphäre festhängt und die Weiterbewegung der Druckfelder behindert. Dabei handelt es sich um eine Wetterlage, die als „Blocking“ bezeichnet wird. ForscherInnen am Wegener Center der Universität Graz haben nun erstmals nachgewiesen, dass sich Blocking mit der satellitengestützten Methode der Radio-Okkultation beobachten lässt. Bis dato...

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