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Großes Verdienstkreuz für Eberhard Burger

08.10.2007 VDVinformiert vor 10 Jahr(en)


Dr. Eberhard Burger hat gemeinsam mit dem Startrompeter Prof. Ludwig Güttler und dem ehemaligen Vorstandssprecher der Dresdner Bank Bernhard Walter für die hervorragenden Leistungen und das außergewöhnliches Engagement beim Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Die Auszeichnung wurde von Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt überreicht.
Hinter der einfachen Formulierung ?Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden? verbirgt sich ein Jahrhundertprojekt, das ohne die visionäre Kraft von Herrn Dr. Burger und seinen Mitstreitern der ersten Stunde nicht zu Stande gekommen wäre. ?Sie wollten Dresden seine Mitte wiedergeben, eine Wunde im Herzen der Stadt schließen, fast ein halbes Jahrhundert, nachdem diese Wunde geschlagen wurde?, so Ministerpräsident Georg Milbradt. Als Baureferent der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche hatte Herr Dr. Burger bereits große Erfahrung im Kirchenbau, sowohl bei der Sanierung als auch beim Wiederaufbau wie im Fall der Dresdner Dreikönigskirche. Das Projekt Frauenkirche ließ aber selbst ihn an seine Grenzen stoßen. ?Es war eines der größten, anspruchsvollsten und kompliziertesten Vorhaben der Denkmalpflege im 20. Jahrhundert und dem unermüdlichen Einsatz von Herrn Dr. Burger ist es zu verdanken, dass der Berg bautechnischer, planerischer und denkmalpflegerischer Probleme Stein für Stein abgetragen und zusammen mit unzähligen Bauleuten und Restauratoren eine technische Meisterleistung ersten Ranges vollbracht werden konnte?, sagte Ministerpräsident Georg Milbradt in seiner Laudatio.
Gleichzeitig engagierte sich Herr Dr. Burger, der im vergangenen Jahr mit der höchsten Ehrung des VDV, dem GOLDENEN LOT ausgezeichnet wurde, auch in der Öffentlichkeit für den Wiederaufbau. Bei zahlreichen Vorträgen und Führungen über die Baustelle, begeisterte er für die Wiedergeburt des Herzens von Dresden. ?Der Baudirektor der Dresdner Frauenkirche und Sprecher der Geschäftsführung der Stiftung Frauenkirche Dresden e. V. hat damit aber vor allem eines deutlich gemacht: Mit Bürgersinn, Zuversicht und Tatkraft können wir auch Aufgaben meistern, die auf den ersten, zweiten und dritten Blick viel zu groß wirken?, resümiert der sächsische Ministerpräsident die Leistung von Dr. Burger.