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Netze, Infrastrukturinvestitionen und Konjunkturpakete

09.04.2009 VDVinformiert Von ZBI vor 8 Jahr(en)


Foto: (c) HINTE GmbH

Der ZBI-Arbeitskreis „Ingenieure in der Gesellschaft“ hat sich auf seiner Sitzung am 3. April 2009 intensiv mit dem Themenkomplex Netze, Infrastrukturinvestitionen und Konjunkturpakete beschäftigt.

 

Grundsätzlich begrüßt der ZBI die Konjunkturspritzen, sieht aber für den Infrastrukturbereich große Anlaufschwierigkeiten, weil sie nur für Maßnahmen, die nicht dem Planungsrecht unterliegen, zur Ausführung kommen können und die deutschlandweiten Planungskapazitäten nicht ausreichend vorhanden sind.

 

Ergänzend zu den bereits beschlossenen Förderungen regt der ZBI weitere sinnvolle Maßnahmen an:

  • die Änderung der Finanzierungsrichtlinien des Bundes für den schnelleren Ausbau von Infrastruktur durch die Trennung der Planungskosten von den Baukosten,

  • mehr Ingenieure für alle von den Konjunkturpaketen betroffenen Bundes- und Landesbehörden,

  • Maßnahmen, um in Zeiten von Ingenieurmangel die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu stärken , wie die Ausweitung der Planstellenobergrenzen und die Entwicklung einer erweiterten Rationalisierungsschutzverordnung für den Technischen Dienst,

  • die bundesweite Erhöhung/Ausweitung der Studienmöglichkeiten in den naturwissenschaftlichen Fächern für die doppelten Abiturjahrgänge 20012/2013.

  • mehr Mittel für die Intensivierung des Ausbaus eines flächendeckenden Breitbandnetzes mit garantiert hoher Durchlässigkeit,

  • den Umbau der Stromnetze auf dezentrale Energieerzeugung

  • die Förderung der Entwicklung von Hybridtechnologie auch im Schienenverkehr,

  • den Einsatz der Verkehrstechnik für Verkehrstelematik,

  • das Sichern der Nachhaltigkeit der regenerativen Energiegewinnung.

Mittelfristig spricht sich der ZBI für die Ausweitung der dualen Studiengänge zur Sicherung des Ingenieurnachwuchses auf Behörden und Verwaltungen aus.