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Statusbericht der InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG).

28.01.2017 VDVinformiert vor 118 Tagen


Die Teilnehmer des Spitzengesprächs (v.l.): Christof Rek (DVW), Hans Ulrich Esch (BDVI). Michael Zurhorst (BDV), Burkhard Kreuter (VDV), Wilfried Grunau (VDV), Hansjörg Kutterer (DVW).

Die Teilnehmer des Spitzengesprächs (v.l.): Christof Rek (DVW), Hans Ulrich Esch (BDVI). Michael Zurhorst (BDVI), Burkhard Kreuter (VDV), Wilfried Grunau (VDV), Hansjörg Kutterer (DVW).

Die Präsidenten der Mitgliedsverbände der InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG) haben sich zur Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten am 27./28. Januar 2017 in Hardenberg getroffen.

Die Mitglieder bewerten die Bilanz der Zusammenarbeit insgesamt seit Bestehen der IGG und für das Jahr 2016 positiv. Dazu zählen die folgenden Aktivitäten:

  • Die Nachwuchsplattform arbeitsplatz-erde.de ist weiterentwickelt worden. Es gibt eine mobile Version und die Plattform ist durch Adaption in Österreich und der Schweiz internationalisiert worden.
  • Die Arbeitsgruppe zur Formulierung der Rahmenbedingungen für die GEODÄSIE-AKADEMIE in neuer Rechtsform hat intensiv gearbeitet. Die Ergebnisse fließen in eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage ein.
  • Die Zusammenarbeit auf Länder- und Bezirksebene wurde – zum Beispiel durch gemeinsame Veranstaltungen – intensiviert.
  • Die fachliche Kooperation in den Gremien – insbesondere im Rahmen von gemeinsamen Fortbildungsseminaren – entwickelt sich zu einem Erfolgsmodell.


Für 2017 werden folgende gemeinsame Aktivitäten verabredet:

  1. Die Nachwuchsplattform arbeitsplatz-erde.de wird inhaltlich überarbeitet und aktualisiert.
  2. Eine Positionierung geodätischer Anforderungen an die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung von UAV wird erarbeitet.
  3. Es erfolgt eine Positionierung gegenüber der Politik zum Wertermittlungsansatz im Rahmen der Grundsteuergesetzgebung.
  4. Eine abgestimmte Vertretung der IGG Mitglieder in anderen Gremien wird weiter forciert. Dazu wird auch der Informationsaustausch untereinander verstärkt.
  5. Die IGG ist sich einig, dass die in Thüringen geplante Abschaffung der Laufbahnprüfungen zu einem signifikanten Qualitätsverlust führen würde und daher strikt abzulehnen ist. Die IGG wird sich dazu gegebenenfalls klar positionieren.
  6. Die IGG wird an einer Formalisierung der GEODÄSIE-AKADEMIE bis zur Entscheidungsreife weiter arbeiten.
  7. Die Relevanz der DVW Merkblätter für den Marktstandard wird als bedeutend anerkannt. Die Arbeiten hieran werden gemeinsam forciert.