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Vertreterversammlung ernennt Peter Dübbert zum Ehrenpräsidenten

08.11.2010 VDVinformiert Von Burkhard Kreuter vor 7 Jahr(en)


Friedhelm Dübbert (Ehrenpräsident der Ing.-Kammer-Bau NRW)

Die Mitglieder der Vertreterversammlung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen haben bei ihrer Sitzung am 5. November in Olpe beschlossen, zwei langjährige, verdienstvolle Weggefährten der berufsständischen Vertretung der Ingenieurinnen und Ingenieure des Bau- und Vermessungswesens in NRW zu ehren. Der ehemalige Kammerpräsident Dipl.-Ing. Peter Dübbert wurde aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Kammer zum Ehrenpräsidenten ernannt. Gero Debusmann, seit 1998 Vorsitzender des Wahlausschusses, ist aufgrund seiner außerordentlichen Verdienste um das Ingenieurwesen erstes Ehrenmitglied der Kammer. Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp würdigte in seiner Laudation das große Engagement der beiden Geehrten für die Belange der Ingenieure.

Peter Dübbert, der von 1966 bis 1971 an der Universität Bonn Geodäsie studiert und anschließend ein Referendariat beim Regierungspräsidenten Köln absolviert hatte, ist seit 1. Januar 1975 als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur tätig. Ab 1985 war Dübbert Geschäftsführer und Generalbevöllmächtigter der GEBIG AG, heute ist er deren Aufsichtsratsvorsitzender sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Hansa Luftbild AG. Neben seiner Tätigkeit in Berufsverbänden war Peter Dübbert von Anbeginn ein engagierter Streiter für die Gründung einer Ingenieurkammer in NRW. Als Mitglied des Kontaktkreises Bau und als Mitglied des Gründungsausschusses war er gemeinsam mit anderen ein Wegbereiter der Kammergründung, die im Jahr 1994 erfolgte. Dübbert gehörte dem Kammervorstand ab diesem Zeitpunkt als Vizepräsident an. 2001 wurde er zum Präsidenten gewählt, ein Amt, das er bis ins Jahr 2009 kompetent und erfolgreich mit großem Geschick und viel Umsicht innehatte. Unter Dübberts Führung entwickelte sich die IK-Bau NRW zur größten Ingenieurkammer in Deutschland.

Gero Debusmann war nach seinem Jura-Studium in Münster, Tübingen und Bochum und seinen beiden juristischen Staatsexamina (Hamm und Düsseldorf) zunächst als Richter in Essen tätig. Von 1983 bis 1986 war er Referatsleiter im Justizministerium NRW. 1990 wurde er Präsident des Landgerichts in Essen, später und bis zum Jahr 2008 Präsident des Oberlandesgerichts in Hamm. Von 2002 bis 2008 war Debusmann Mitglied und Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster. Der Ingenieurkammer-Bau ist er seit 1998 verbunden, als er den Vorsitz des Wahlausschusses übernahm. Er betreute drei Wahlen zur Vertreterversammlung sowie zwei Nachwahlen. Doch auch über diese Tätigkeit hinaus stand und steht Gero Debusmann der Kammer stets mit Rat und Tat zur Seite.