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Siegfried Pater beim Signieren eines Buches
Siegfried Pater erzählt aus seinem ungewöhnlichen Leben
Der brasilianische Theodolit auf dem weihnachtlichen Gabentisch
Zwei Nikoläuse kurz vor ihrem Einsatz

 

Filmemacher und Buchautor Siegfried Pater und die Weihnachtsfeier vom 04. Dezember 2014


So voll war es beim VDV-Bezirk Bonn schon viele Jahre nicht mehr. Wir hatten zur Weihnachtsfeier unseren VDV-Kollegen Siegfried Pater eingeladen über seine Biographie zu sprechen. Er hat 42 Bücher, viele CDs und ebenso viele Filme für das Fernsehen verfasst. Direkt nach seinem Studium in Frankfurt zog es ihn mit seiner Frau mit dem Entwicklungsdienst nach Brasilien, wo er zwei Jahre die Landvermessung für die kleinen Bauern durchführte. Die dort gemachten Erlebnisse waren der Grund, warum er der Vermessung den Rücken kehrte und als freier Journalist tätig wurde.


 
Er berichtete über Organhandel und das 4000-Kiefern-Projekt am Rande der Wüste Gobi. Mac Donalds und seine Dschungelburger und das Coca Cola-Imperium standen auf seiner Liste. Er berichtete über die Umweltsünden die durch Staudämme in Südamerika hervorgerufen wurden und über seine Aktivitäten mit José Lutzenberger in Brasilien. „Wenn ich den Job nicht gemacht hätte, wäre ich an dem Erlebten erstickt“, sein Fazit über 50 Jahre Arbeit für die Gerechtigkeit. Dass er wegen seines Engagements mit dem Leben bedroht wurde, erzählte er nur so am Rande. Seine seltsamen Erfahrungen mit deutschen Fernsehanstalten, wenn seine Berichte nicht ins „deutsche Bild“ passten. Sie sollten „umgeschrieben“ oder nicht gesendet werden.

 

Auch seine Kinderbücher über „Nipas Traum, sauberes Wasser für Bangladesh" bzw. „Ein nepalesischer Hund erzählt“ sind sehr kritisch und bringen Umweltprobleme den jungen Lesern näher.

 

Es waren nachdenkliche und gar nicht so weihnachtliche Themen, die Siegfried Pater angeschnitten hatte, die eine Diskussion entfachten. Siegfried Pater hatte auch einige Bücher mitgebracht, die er dann auch signierte. Dem VDV-Bezirk schenkte er einen Theodolit aus brasilianischer Fertigung, mit dem im Großraum Sao Paulo gemessen wurde.

 

Dann gab es, wie seit Jahren Tradition, die Weckmänner mit Tonpfeife vom Nikolaus, die passten bestens zu den festlich geschmückten Weihnachtstischen, die unsere VDV-Frauen wieder mal ganz toll vorbereitet hatten.

 

Mit diesem schönen Abend ging ein gutes Bonn VDV-Jahr zu Ende. Unser Vorsitzender Kurt Andrä bedankte sich bei allen für die gelungene VDV-Arbeit des Jahres 2014 und hofft, dass es sich 2015 noch steigern lässt.

Text: Rolf Bull
Bilder: Kurt Andrä

 

 

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