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Bezirk Westsachsen (Leipzig) Bezirk Ostsachsen (Dresden) Bezirk Süd-Westsachsen (Chemnitz) Bezirke

Landesvorsitzender

Photo of Matthias  Kaden

Dipl.-Ing. Matthias Kaden

Privat:Gambrinusstraße 6
01159 Dresden
Deutschland
Tel. privat:+49 (0351) 49409-66
E-Mail privat:
Funktelefon:
+49 (0173) 3449409
Tel. geschäftl.:+49 (0351) 49409-44
Fax geschäftl.:+49 (0351) 49409-55

weitere Vorstandsmitglieder:

stellv. Landesvorsitzender: Dipl.-Ing. Roland Irmscher
Schriftführerin: Dipl.-Ing. Conny Weißflog
Schatzmeisterin: Dipl.-Ing. Astrid Spranger
Referent für ÖbVI: Dipl.-Ing. Mattias Wende
Referent für Öffentlichen Dienst: Dipl.-Ing. Jirka Zimmermann
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) Fred Mitzkatis
Referent für den freien Beruf: Dipl.-Ing. Uwe Tomisch
Referent für TU Dreden: Dipl.-Ing. Jan Schmidt
Referent für HTW Dresden: Prof. Dr.-Ing. Christian Clemen
Referent für TU Bergakademie Freiberg: Dr.-Ing. Thomas Martienßen

Der Landesvorstand des VDV-Sachsen

v.l.: Jürgen Rantzsch, Marco Zaplatilek, Uwe Tomisch, Matthias Kaden, Fred Mitzkatis, Conny Weißflog, Detlef Wuttke, Astrid Spranger und Roland Irmscher (es fehlen Thomas Martienßen, Mattias Wende, Christian Clemen, Jan Schmidt).

Termine des Landesverbandes

05.11.2016 Fachtagung und Landesmitgliederversammlung 2016
Landesverband Sachsen - Chemnitz

Sonstige Termine

13.09.2016 09:00-17:00 18. Wertermittlungstag NRW
BILDUNGSWERK VDV - Herne
22.09.2016 09:30-16:00 Open-Data - Geodaten in der "neuen Welt"!?
BILDUNGSWERK VDV - Paderborn
30.09.2016 18:00 GOLDENES LOT 2016 geht an Amelie Deuflhard
Bundesvorstand - Köln
11.10.2016 - 13.10.2016 INTERGEO 2016
allgemeine Termine - Hamburg
28.10.2016 09:30-16:30 9. Anwenderforum: Projektbezogene Auswertestrategien zur Verarbeitung von Punktwolken
BILDUNGSWERK VDV - Würzburg
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Mitteilungen des Verbandes

Wir bitten alle Mitglieder des VDV Ihre E-Mail-Adresse unter der Mail-Adresse infobittekeinevdv-onlinewerbungde bekannt zu geben. Damit besteht die Möglichkeit Ihnen auch kurzfristige Informationen über aktuelle Termine und Nachrichten aus dem VDV zu übermitteln. Die Weitergabe der Mail-Adresse an Dritte ist ausgeschlossen.

 

Veranstaltungsrückblick

02.04.2016 Studienwerbeaktion am 2. April in Dresden
Landesverband Sachsen - Dresden

Unter diesem Motto fand am Sonnabend, 2. April 2016 in der Dresdner Fußgängerzone Prager Straße ein Informationstag für Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Klassen für die Berufe in Geodäsie, Vermessung, Kartographie und Geoinformatik statt. Unter Federführung der Fakultät Geoinformation (HTW Dresden) waren verschiedene Partner beteiligt. Dazu zählten neben den Berufsverbänden (VDV, DVW, BDVI...

27.01.2016 08:30-16:45 13. Sächsisches GIS-Forum: Geodaten und Raum (Fotos und Bericht)
Landesverband Sachsen - Dresden

Erfolgreicher Jahresauftakt in der Geoinformationsbranche
Seit dem 27. Januar diesen Jahres ist das 13. Sächsische GIS-Forum des GDI-Sachsen e. V. mit Kooperation der Fachgruppe 6 „Geoinformation“ vom BILDUNGSWERK VDV Geschichte. Das GIS-Forum ist an das Internationale Congress Center Dresden am Elbufer zurückgekehrt und erfüllte auch in diesem Jahr seine Aufgabe als Informations- und...

09.10.2015 15:00 Festveranstaltung "25 Jahre VDV-Landesverband Sachsen"
Landesverband Sachsen - Großpösna bei Leipzig

Einladung zur Festveranstaltung des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure e.V., 25 Jahre VDV-Landesverband Sachsen

Der Landesvorstand Sachsen lädt Sie als Mitglied des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure e.V. – Landesverband Sachsen zur Landes-Festveranstaltung...

01.10.2015 12. Mitteldeutsches GEOforum Leipzig
Bezirk Westsachsen (Leipzig) - Leipzig

 Auch in diesem Jahr lädt der Verein Geo Leipzig e.V. alle Interessenten zum
 
Mitteldeutschen GEOforum Leipzig
 
am 01.10.2015 um 09:30 Uhr in den Leipziger KUBUS im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Permoserstr. 15, 04318 Leipzig ein.
 
Bei der 12. Ausgabe des Mitteldeutschen GEOforum erwarten Sie wie gewohnt aktuelle und praxisorientierte Vorträge in...

27.01.2015 - 28.01.2015 12. Sächsische GIS-Forum und Workshop des GDI-Sachsen e.V.
Landesverband Sachsen - Dresden

Das 12. Sächsische GIS-Forum des GDI-Sachsen e. V. mit Beteiligung der Fachgruppe 6 „Geoinformation“ des BILDUNGSWERK VDV ist am 28. Januar 2015 mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Erstmalig fanden das Forum sowie der Workshop am Vortag im DGUV Congress Tagungszentrum Dresden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung statt. Das Tagungszentrum bot einen angenehmen Rahmen für die Plattform, wo...

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Oberschule Lößnitz - Projektwoche 150 Jahre Katzenstein

Der VDV Landesverband Sachsen unterstützt gemeinsam mit dem DVW Landesverein Sachsen und der BDVI Landesgruppe Sachsen nun schon traditionell die Nachwuchsarbeit in Oberschulen des Freistaates Sachsen. Anknüpfend an den Schülerwettbewerb "Vor meiner Haustür steht ein Stein auf dem Feld", mit der feierlichen Auszeichnung der Preisträger im Rathaus von Großenhain im Beisein des Bürgermeisters, Herrn Tilo Hönicke, des Bundesministers des Innern, Herrn Thomas de Maiziere und der gesamten sächsischen Vermessungsprominenz aus der Staatsregierung, der Verwaltung, der Wirtschaft und den Verbänden beschäftigte das Thema "Geodäsie" eine Woche vom 13.-17.10.2014 die gesamte Oberschule in Lößnitz, im Erzgebirge.

 

Für den 16. Oktober 2014 erfolgte für die unterstützenden Verbände eine Einladung durch die Schulleitung, vertreten durch den Lehrer, Herrn Uwe Knapp zur Teilnahme. Herr Peter Boxberger, Landesvorsitzender der BDVI Landesgruppe Sachsen mit Frau Sabine Lipp von der Geschäftsstelle, Herr Dr. Gernod Schindler, stellvertretender Landesvorsitzender des DVW Landesverein Sachsen und Herr Matthias Kaden, Landesvorsitzender des VDV Landesverband Sachsen. Folgendes interessantes Programm erwartete uns:

Bis 9.00 Uhr:   Anreise
Bis 9.30 Uhr:   Begrüßung in der Schule, Kaffee.
Bis 10.30 Uhr: Führung durch die Schule; dabei wurden verschiedenene Projekte besucht.
Bis 11.30 Uhr: Besuch der praktischen Vermessungsübung im Gelände.
11.30 - 12:30 Uhr: Mittagspause. Wir nahmen beim Essen der Projektgruppe "Der Alltag um 1864 - Schwerpunkt Ernährung" teil.
ab 12:30 Uhr: Besichtigung der Nagelschen Säule auf dem Katzenstein, Verabschiedung und Abreise.

Aber es gab auch weitere Unterstützung bei der Durchführung der praktischen Vermessungsübungen. Hier stellten Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure des Freistaates Sachsen ihre kompletten Ausrüstungen zur Verfügung und gaben logistische Hilfestellungen für den Ablauf der Vermessungen.

 

Alle Schüler dieser Schule mit ihren Lehrern an der Spitze, von der angewandten Mathematik über die Informatik hin zur Geografie und Astronomie, bei der Gestaltung von Informationstafeln und Wandzeitungen, ja bis zum Modellbau, zur Keramikarbeit sowie Film- und Tontechnik und noch vieles mehr, unser Beruf war permanenter Gegenstand dieser einzigartigen Projektwoche in der Oberschule Lößnitz. Selbst kulinarisch wurden wir aus der Küche mit Speisen von vor 150 Jahren, aus 1864 verwöhnt, natürlich ganz frisch zubereitet.

 

Höhepunkt war die abschließende Besichtigung der Nagelschen Säule auf dem Katzenstein, Bestandteil der Sächsischen Landestriangulation (Königlich-Sächsische Triangulierung). Fernsicht in Richtung zu den Stationen wie den Fichtelberg, mit 1.214 m über NN der höchste Berg im sächsischen Erzgebirge, belohnten den Aufstieg. Eine Informationstafel wurde aufgestellt, die den Besuchern einerseits umfangreich Aufklärung über den Stein, seine Entstehung, Bedeutung und seine Geschichte gibt, andererseits auch das aktuelle Wirken um genau diesen Berufsnachwuchs von Herrn Prof. Christian August Nagel darstellt. Er studierte von 1841 bis 1844 Ingenieurwissenschaften an der Technischen Bildungsanstalt zu Dresden. Danach arbeitete er als Eisenbahn- und Vermessungsingenieur. 1849 wurde er Assistent für Geodäsie und 1852 erster ordentlicher Lehrer für Geodäsie an der Königlich Sächsischen Polytechnischen Schule zu Dresden, zu der die Technische Bildungsanstalt 1851 aufgrund ihrer wachsenden Bedeutung umbenannt worden war. 1858 erfolgte hier seine Berufung zum ordentlichen Professor. 1888 wurde er Direktor des Mathematisch-Physikalischen Salons im Dresdner Zwinger. Seine herausragenden Leistungen wurden kürzlich im Jubiläumsjahr 2012 "150 Jahre Gradmessung im Königreich Sachsen" gebührend gewürdigt.

 

Alles in Allem, da kann man mit großer Zuversicht und voller Hoffnung dem sich immer wiederholenden Generationswechsel entgegen sehen. Es werden umfangreiche, wahrnehmbare und nachhaltige Aktivitäten um unseren eher kleinen Berufsstand organisiert.

 

Herzlicher Dank gebührt allen Beteiligten, den Organisatoren, Sponsoren und Aktivisten, die in ihrer Dienst- und auch Freizeit sich der Dachmarke "Geodäsie" widmen und an Beispielen der sächsischen Heimatgeschichte für Jung und Alt erlebbar gestalten.

 

Ein besonders Dankeschön gilt unserem Mathematiklehrer aus Großenhain, Herrn Frieder Henker für seinen langen Atem bei und mit unseren Themen sowie natürlich unserem vermessungstechnisch perfekt geschulten Lehrer und Begleiter an diesem eindrucksvollen Tag, Herrn Uwe Knapp von der Oberschule Lößnitz.

Generationswechsel beim Referenten für Hochschulangelegenheiten der HTW Dresden

Bild 1: Matthias Kaden, Prof. Chris van Zyl
Bild 2: Matthias Kaden, Prof. Christian Clemen
Bild 3: Landesvorstand

Am Donnerstag, den 18.04.2013 fand in Nossen die 2. Erweiterte Vorstandssitzung des Landesverbandes Sachsen im Verband Deutscher Vermessungsingenieure e.V. statt. Der an der HTW Dresden kürzlich im Rahmen eines Ehrenkolloquiums am 01.02.2013 vollzogene Generationswechsel der wissenschaftlichen Lehrtätigkeit durch die Verabschiedung von Herrn Prof. Christopher van Zyl fand nun auch beim VDV statt. Damit der unmittelbare Bezug zur Lehrtätigkeit und zu den Studierenden in der Fakultät Geoinformation weiter gegeben ist, stellte unser Referent für Hochschulangelegenheiten, Prof. Christopher van Zyl seine Funktion im VDV Landesvorstand Sachsen zur Verfügung. Der Landesvorsitzende Matthias Kaden würdigte seine langjährigen umfangreichen berufspolitischen Aktivitäten sowie sein unermüdliches Wirken in und für unseren Verband und um den Berufsnachwuchs. Auch ein großer Blumenstrauß durfte nicht fehlen. Prof. Christopher van Zyl dankte auf seine sprichwörtlich volksnahe und doch so weltoffene Art. Es wird uns sehr viel mehr als "Keep Well" fehlen. Lieber Chris, was geben wir Dir mit auf Deine weitere Weltreise: Bleib vor allem schön gesund und aktiv, zufrieden und glücklich in und mit Deiner Familie sowie selbstverständlich dem VDV weiter wohl gesonnen.  

Anschließend wählten die Vorstandsmitglieder einstimmig den HTW Dresden Nachfolger, das VDV Mitglied Herrn Prof. Christian Clemen kommissarisch in diese ehrenamtliche Funktion. Wir sagen vielen Dank für die Bereitschaft, gratulieren herzlich dazu und wünschen bei bester Gesundheit sehr viel Erfolg mit dieser berufspolitischen Arbeit im Dienste unseres Berufsstandes, des Nachwuchses sowie des VDV im Freistaat Sachsen.  

Forderungen zur HOAI-Novelle 2013

Rückführung der Planungsleistungen der Anlage 1 HOAI 2009 in den verbindlichen Teil

 

Die unterzeichnenden Kammern und Verbände fordern die Regierungen ihrer Bundesländer auf,

-         die Bundesregierung zur unverzüglichen Wiederaufnahme der Planungsleistungen Umweltverträglichkeitsstudie, Bodenmechanik, Erd- und Grundbau, Vermessungstechnische Leistungen sowie Örtliche Bauüberwachung (Teile VI, X-XIII und §57 HOAI 1996) in den geregelten Teil der HOAI, einschließlich einer den gestiegenen Anforderungen angemessenen Honoraranpassung, zu ersuchen und

-         in der abschließenden Sitzung des Bundesrates einen diesbezüglichen Entschließungsantrag einzubringen.

 

Begründung:

Es ist nicht mehr Anliegen des BMWi im aktuellen Novellierungsprozess 2013 eine Rückführung der in der HOAI 2009 ausgegliederten Planungsleistungen vorzunehmen. Dies ist ein klarer Schlag gegen die Baukultur in unserem Land.

 

Die Qualität und adäquate Nutzung von Bauprojekten haben jedoch stets oberste Priorität. Zahlreiche Gutachten – u.a. von den Technischen Universitäten Darmstadt und Berlin – belegen, dass:

-         verbindlich geregelte Leistungen Qualität garantieren und Kostensicherheit erzeugen,

-         die Unverbindlichkeit ausgewählter Ingenieurleistungen zu einem deutlichen Mehraufwand bei der Vergabe führt und letztlich Qualitätseinbußen sowie eine Zunahme von Nachträgen zur Folge hat.

-         insgesamt das Ziel des Bürokratieabbaus verfehlt wird.

 

Dem klaren Bekenntnis für eine Baukultur folgend haben sich die Bauminister und Wirtschaftsminister der Länder erst 2012 mit klaren Beschlüssen dafür ausgesprochen, die o.g. originären Planungsleistungen wie-

der in den verbindlichen Teil der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure zurück zu führen. Die nun vom Bundeswirtschaftsministerium strapazierte Begründung – der HOAI stünde EU-Recht entgegen – ist schlichtweg falsch. Dies hat der wissenschaftliche Dienst des Bundestages bereits 2009 bestätigt und bekannt gemacht.

 

Hier finden Sie das Positionspapier.

150 Jahre Gradmessung im Königreich Sachsen mit Schülerwettbewerb "Vor meiner Haustür steht ein Stein auf dem Feld ..."

Bild 1 (v.l.): Pohlmann, Kaden, Hönicke, Boxberger, Kießling
Bild 2 (v.l.): Kaden, Kießling, ausgezeichnete Klasse "Am Kupferberg" Großenhain (3. Platz) mit Bundesminister de Maiziere und Keilhauer

... der VDV Landesverband Sachsen unterstützt aktiv die Förderung unseres Berufsnachwuchses

Auch der ausgelobte Schülerwettbewerb "Vor meiner Haustür steht ein Stein auf dem Feld ..." würdigt nachhaltig die Leistungen der Königlich Sächsischen Triangulation von 1862-1890. Alle am Wettbewerb beteiligten Schüler erstellten mit ihren Lehrern sehr interessante Projekte zur Landesvermessung durch Triangulation. Die Schüler der Klassen 5 bis 10 konnten dabei ihr mathematisches Wissen am Beispiel der kursächsischen Landesvermessung praxisnah anwenden und erweitern. Im Namen und Beisein des Schirmherren, dem Bundesminister und Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Thomas de Maiziere fand am Freitag, dem 21.09.2012, 15:00 Uhr im Rathaus zu Großenhain, im Sitzungssaal am Hauptmarkt die Präsentationen und Auszeichnungen der besten Beiträge des Schülerwettbewerbes statt.

 

Auf Einladung des Initiators und unermüdlichen Motors im uneigennützigen Dienste für unseren Berufsstand, dem Fachberater Mathematik für Mittelschulen, Herrn Frieder Henker und dem Amtsleiter des Kreisvermessungsamtes Meißen, Herrn Rudolf Schlemper war die Große Kreisstadt Großenhain mit ihrem Bürgermeister, Herrn Tilo Hönicke exzellenter Gastgeber. Da sich die Basislinie im Landkreis Meißen, mit seinen Basispunkten in unmittelbarer Nähe um Großenhain herum befindet, war der Veranstaltungsort Heimstadt der Initiatoren des Schülerwettbewerbes und unserer geodätischen Urväter in Bezug auf den Maßstab des Dreiecksnetzes zugleich. Nach der feierlichen Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt Großenhain, Herrn Tilo Hönicke, der fachlichen Einführung durch die Studentin an der HTW Dresden, Fakultät Geoinformation, Frau Madlen Keilhauer folgte das Grußwort unseres Bundestagsabgeordneten und Bundesminister für Verteidigung, Herrn Dr. Thomas de Maiziere. Anschließend konnten die Hauptakteure, die Schüler und Lehrer der ausgezeichneten Klassen aus Lößnitz, Cunewalde, Gröditz und Großenhain ihre Beiträge zum Schülerwettbewerb unter großem Beifall der Zuschauer präsentieren.

 

Der Freistaat Sachsen war durch das Staatsministerium für Kultus, Herrn Gerald Heinze und den Geschäftsführer des Staatsbetriebes Geobasisinformation und Vermessung, Herrn Dr. Werner Haupt ebenso aktiv vertreten, wie alle sächsischen Verbandsvorsitzenden von BDVI Herr Peter Boxberger, DVW Herr Axel Pohlmann und VDV Herr Matthias Kaden mit ihren Beiträgen. Unserem VDV Mitglied, Frau Katja Kießling, ÖbV in Großenhain oblag ein Großteil der bestens organisierten logistischen Vorbereitung. Das geschlossene Auftreten fast aller Akteure im sächsischen Vermessungswesen, in enger Bindung mit Politikern von Bund, Freistaat und Kommune lässt für unseren Berufsstandes Bestes erhoffen. Gemeinsam wurde durch die Akteure in die Zukunft geplant, das dürfte auch in Bezug auf unseren Berufsnachwuchs eine überaus frohe Botschaft sein.

 

 

150 Jahre Gradmessung in Sachsen 1862 - 2012

Im Jahr 2012 werden seit dem Beitritt des Königreiches Sachsens zur Mitteleuropäischen Gradmessung 150 Jahre vergangen sein. Im Jahre 1862 hatte Sachsen seine Teilnahme an der vom preußischen General Baeyer ins Leben gerufenen Gradmessung bei der preußischen Regierung bekannt gegeben und bei der im gleichen Jahr erfolgten Berufung der drei Gradmessungscommissare, den Professoren Weisbach, Bruhns und Nagel, die Aufgaben für die Durchführung der Arbeiten im Königreich Sachsen festgelegt.

Nachdem Meridianbogenmessungen die Größe und Form der Erde hinreichend nachgewiesen hatten und seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts in vielen Ländern Europas mit der Messung von Landestriangulationen begonnen worden war, um Grundlagen für moderne Karten und Verwaltungsaufgaben zu schaffen, bedeutete Baeyers Aufruf zur Gradmessung einen qualitativen Neubeginn in der Landesvermessung und bildete die Voraussetzung für die Definition der Aufgaben der klassischen Geodäsie. Über ein Jahrhundert haben die Methoden der klassischen Vermessung zum Aufbau von leistungsstarken geodätischen Grundlagen geführt. Die Ausrichtung auf eine enge internationale Zusammenarbeit war beispielgebend für andere Wissenschaftsbereiche und befruchtete die rasche Entwicklung des Fachgebietes. Neue, länderübergreifende Aufgaben bei der Bestimmung von Größe und Figur der Erde, wie der internationale Breitendienst, konnten ins Leben gerufen werden und bewähren sich bis in die Gegenwart.

Sachsen leistete einen bedeutenden Beitrag zu dieser Entwicklung. Wissenschaftler aus Sachsen haben die Gradmessung und die darauf aufbauenden Forschungen an entscheidenden Positionen geprägt und gestaltet sowie wichtige theoretische Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der geodätischen Erkenntnisse geliefert. Die Landesnetze und Kartengrundlagen der sächsischen Vermessungsverwaltungen entsprachen über alle Epochen hohen Genauigkeits- und Nutzungsanforderungen und repräsentierten den fortgeschrittenen Stand der Entwicklung.

Am beginnenden 21. Jahrhundert stehen wir am Übergang von der klassischen Landesvermessung und Kartographie zur satellitengestützten Geodäsie und rechnergestützten Kartenherstellung. Diese 150 Jahre währende Epoche sollte Anlass für einen Rückblick sein, gleichzeitig aber auch eine Orientierung aus der Vergangenheit für die Zukunft geben.


Dieses Jubiläum war Anlass, die Ergebnisse und Wirkungen dieser für die Entwicklung unseres Fachgebietes grundlegenden Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es wurde daher frühzeitig eine Projektgruppe gebildet, an der unter anderem der VDV – vertreten durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Roland Irmscher – teilnimmt.


2012 finden verschiedene Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt.

 

Eröffnungsveranstaltung

09.05.2012 19:00 Uhr im Stadtarchiv in Dresden


Ausstellung "Vom Dreieck zur Karte. 150 Jahre Gradmessung in Sachsen"

10. Mai – 31. August 2012 Stadtarchiv Dresden · Elisabeth-Boer-Straße 1 · 01099 Dresden

In der Ausstellung werden die originalen Messgeräte, die bei den Arbeiten Verwendung fanden, gezeigt. Kombiniert mit historischen Karten und Archiv-Dokumenten geben die Exponate einen Einblick in die damaligen Arbeiten. Von den Voraussetzungen wird der Bogen über die Gradmessungsarbeiten zur Landesvermessung Sachsens gespannt und an ausgewählten Beispielen die Wirkungen auf die weitere Entwicklung das Vermessungswesen in Sachsen gezeigt. Abendvorträge runden das Programm ab.

An folgenden Tagen finden jeweils 18:00 Vorträge zu interessanten Themen im Zusammenhang mit dem Gradmessungsjubiläum statt:

24.05., 07.06., 05.07., 09.08.


Festkolloquium und Fachtagung

01.06.2012 und 02.12.2012 in der TU Dresden

 


Kunstprojekt TRI KLANG

23.05. bis 29.06.2012 in der Lichthalle des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen

Audio-Visualisierung des sächsischen Gradmessungsnetzes der bildenden Künstlerin Bignia Wehrli und des Komponisten Peter Andreas anhand von Tönen, Geräuschen und Videoclips. Verwendet wird dabei das neu entwickelte Instrument „Ohrmeter“.


Bergsingen des Chores „Bergfinken“ mit fachlichen Erläuterungen zur Königlich Sächsischen Triangulierung

05.05.2012 auf dem Oderwitzer Spitzberg in der Oberlausitz

16.06.2012 auf dem Zschirnstein in der Sächsischen Schweiz

jeweils unmittelbar neben den Nagelschen Vermessungsstationen


feierliche Einweihung des Beobachtungspfeilers 2. Ordnung von 1885 "Ruhebänke"

09.06. 2012 in Rugiswalde bei Neustadt


Aktuelle Informationen finden Sie jeweils im Internet unter http://www.gradmessung-sachsen-2012.de

 

 

 

Schülerwettbewerb - VDV unterstützt Nachwuchs

Der Großenhainer Lehrer Frieder Henker hat den Schülerwettbewerb "Vor meiner Haustür steht ein Stein auf dem Feld ..." ins Leben gerufen, der finanziell unter anderem vom VDV unterstützt wird. Näheres zu dem Wettbewerb siehe: www.triangulierung-schülerwettbewerb.de




VDV an allen sächsischen Hochschulen vertreten!

Der Landesvorstand des VDV Sachsen freut sich, dass es durch den Landesvorsitzenden Matthias Kaden gelungen ist, jetzt an allen drei sächsischen Hochschulen, an denen das Studium der Geödäsie und Geoinformatik möglich ist, mit einem VDV-Referenten vertreten zu sein.

Bei der letzten Vorstandssitzung wurde Herr Dr.-Ing. Thomas Martienßen einstimmig zum kommisarischem VDV-Referenten an der TU Bergakademie Freiberg gewählt.

Herr Dr.-Ing. Thomas Martienßen ist am Institut für Markscheidewesen und Geodäsie tätig und lebt seit 20 Jahren in Freiberg.

An der TU Bergakademie Freiberg studieren jährlich 5-10 Studenten im Studiengang Markscheidewesen. Der Studiengang Markscheidewesen ist und bleibt Diplom-Studiengang! Es gibt außerdem den Bachelorstudiengang Geoinformatik und Geophysik. Die Fachrichtung Geostatistik und Geoinformatik gehört zu den Geologen.

Der VDV wünscht Herr Dr.-Ing. Thomas Martienßen viel Freude und Erfolg bei seiner Aufgabe.

Fred Mitzkatis

VDV Bundesmitgliederversammlungen - Staffelstab per Fahrrad von Dresden 2009 nach Bremerhaven 2011

Bild 1: Die Landesvorsitzenden von Sachsen, Matthias Kaden und von Bremen/Unterweser Dieter Wölk in trauter Zweisammkeit
Bild 2: Nur noch 52 Kilometer bis zum heimatlichen Elbe-Fahrradweg, leider aber das andere Ende
Bild 3: Das Etappenziel Bremerhaven zum Greifen nah, Fährüberfahrt an der Unterweser
Bild 4: Gastfreundliches Bremerhaven, das lässt uns für 2011 sehr hoffen

 

Alljährlich unternimmt der Landesvorsitzende des Freistaates Sachsen, Matthias Kaden mit Sportfreunden eine Langstrecken-Fahrradtour. Dabei werden in Tagesetappen von ca. 120 Kilometern innerhalb von etwa je 8 - 10 Tagen meist über 1.000 Kilometer im Sattel zurück gelegt. Auf diesen ausgewählten, markierten Strecken durch unterschiedlichste Landschaften, meist entlang von Flüssen von der Quelle bis zur Mündung kann man wunderbar sportliche Aktivitäten mit dem Besuch touristischen Sehenswürdigkeiten verbinden. Dazu helfen die Bewegung an der frischen Luft und die neu gewonnen Eindrücke als beste Medizin, die Probleme unseres beruflichen, verbandspolitischen und familiären Alltages schnell zu verarbeiten, die Lösungen zu finden und dabei zu Entspannen. In der Regel sind Vermesser von Haus aus gesund lebende Persönlichkeiten, es muss aber bei außergewöhnlichen Touren trotzdem immer wieder der innere Widerstand in Form von Bequemlichkeit überwunden werden.  Im Juni fiel unsere Planung zufällig auch auf Werra und Weser. Über den Thüringer Wald kommend, entlang des Rennsteiges ging es zu den beiden Werra-Qellen. Von da durch Südthüringen immer der Werra folgend durch ein wunderschönes Gebiet, welches wir erst nach dem Fall der innerdeutschen Grenzsicherung 1989 besuchen können. Ja und in Hann. Münden (Niedersachsen) dann der Bruderkuss mit der Fulda zur Weser. Weiter 200 Kilometer durch das Weserbergland zur Porta Westfalica, Hessen und Nordrhein-Westfalen durchfahrend. Den Rattenfänger von Hameln sind wir nicht begegnet, aber immer wieder netten, freundlichen Gastgebern, die uns auch völlig verdreckt und durchnässt mit unserem Gepäck aufgenommen haben. Jetzt wird es immer flacher, ja ungewöhnlich platt für uns Sachsen. Wer glaubt, es radelt sich einfacher, als in den Bergen, weit gefehlt. Die Kenner der Materie fahren da natürlich nicht in nordwestliche Richtung, deshalb grüßten uns die Entgegenkommenden auch so freundlich bei höherer Geschwindigkeit. Aber ein Sachse ist zäh und Kummer gewöhnt, so das wir das Reich, oder besser die zwei Reiche von Dieter Wölk glücklich erreichten. 

 

Matthias Kaden

Am 10.11.2010 fand im Kongresszentrum Dresden die 5. Vertreterwahl zur Ingenieurkammer Sachsen statt.


Mit  ausgelassener Freude und großen Stolz konnte nach dem Fachkongress  und der Wahlveranstaltung das Ergebnis aufgenommen werden. Unser VDV-Mitglied, das BDVI-Mitglied, der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur Herr Peter Boxberger genießt unser Vertrauen und konnte mit unserer aktiven Unterstützung einen rießigen Erfolg verbuchen. Bei 75 Stimmen erreichte er den 3. Platz unter den 15 von den Beratenden Ingenieuren zu wählenden Vertretern.

Damit wird in der Ingenieurkammer Sachsen auch der VDV würdig vertreten und seine Interessen finden in dieser so wichtigen Vereinigung sächsischer Ingenieure gebührend Gehör. Herzlichen Glückwunsch unserem Verbandsmitglied, Herrn Peter Boxberger, wir wünschen ihm vor allem eine erfolgreiche Arbeit bei bester Gesundheit. Vielen Dank auch an alle unsere Mitglieder der Ingenieurkammer Sachsen, die von Ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.

Ein erneuter Meilenstein der verbände- bzw. vereineübergreifenden Zusammenarbeit im Dienste des Vermesssungswesen, hier mit dem BDVI, Landesgruppe Sachsen ist damit gesetzt.

Weitere Informationen zur Zusammensetzung der Vertreterversammlung der Ingenieurkammer Sachsen finden Sie hier.

 

Matthias Kaden

Landesvorsitzender Sachsen

Beitritt des Landesverbandes Sachsen zur gdi.initiative.sachsen

Der Landesverband Sachsen des VDV unterstützt zukünftig den Aufbau einer GDI im Freistaat Sachsen durch den Beitritt zur gdi.initiative.sachsen.

 

Ziel einer Geodateninfrastruktur (GDI) ist es, eine Infrastruktur zur wirtschaftlichen Gewinnung, Auswertung und Anwendung von Geodaten zu schaffen. Beteiligt sind daran Datenanbieter, Daten­nutzer sowie Softwarehersteller und Diensteanbieter.

Eine GDI umfasst Geodaten, Netzwerke, Dienste und Standards zum Austausch von Geodaten

Mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft kommt der Freistaat Sachsen dem rasant steigenden Bedarf nach Geoinformationen durch wirksame Aktivitäten und die Schaffung leistungsfähiger Strukturen nach. Um ein tragfähiges Konzept für die Zukunft zu schaffen, wirkt ein breiter Kreis von Akteuren aus öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft in der gdi.initiative.sachsen am Aufbau einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen mit.

 

Bislang liefen geodatenbasierte Vorhaben und Aktivitäten der einzelnen Träger in den meisten Fällen parallel zueinander und sind nur sehr lose oder überhaupt nicht ineinander verzahnt. Die verschiedenen staatlichen, kommunalen, wissenschaftlichen und privatwirtschaftlichen Einzelvorhaben und -aktivitäten auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen sollen in einem Organisationsmodell "gdi.initiative.sachsen" gebündelt und in einen gemeinsamen Aufbau einer Geodateninfrastruktur integriert werden. Dabei geht es vorrangig darum, laufende Vorhaben zu unterstützen und im Sinne einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur zu steuern sowie künftige Vorhaben gemeinsam zu initiieren. Hauptaufgabe der gdi.initiative.sachsen ist es, die technischen und technologischen sowie die organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine moderne funktionierende Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen entsteht.

 

Organisation der gdi.initiative.sachsen:

 

 

Der Koordinierungsstelle obliegen neben den Aufgaben einer Geschäftsstelle auch die Belange der Öffentlichkeitsarbeit, der fachlichen Beratung sowie der Zusammenarbeit mit der GDI-DE.

Die fachliche Beratung durch die Koordinierungsstelle soll insbesondere der Lenkungsgruppe und den Mitgliedern der gdi.initiative.sachsen die notwendige Unterstützung geben. Darüber hinaus sind die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung des Freistaates Sachsen, der EU sowie des Bundes aufzuzeigen und GDI-Projekte zu begleiten.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit repräsentiert die Koordinierungsstelle die gdi.initiative.sachsen, wirkt bei Veranstaltungen und Messen mit und betreut den Internetauftritt. Bei der Zusammenarbeit mit der GDI-DE fungiert die Koordinierungsstelle als Ansprechpartner des Freistaates Sachsen.

 

Der erweiterte Landesvorstand des Landesverbandes Sachsen hat in seiner Sitzung am 28.01.2010 beschlossen, dass der Landesverbandes Sachsen des VDV der gdi.initiative.sachsen beitritt.

 

Ziele eines Beitritts des VDV-Landesverband Sachsen zur gdi.initiative.sachsen sind:

  • Förderung der Entwicklung einer sächsischen GDI

  • Einflussnahme bei Entscheidungen

  • Initiierung von Projekten, Vorschlägen und Hinweisen

  • Informationsgewinnung für den Landesverband und seinen Mitgliedern

  • Wahrnehmung des VDV durch die Mitglieder der gdi.initiative.sachsen

  • Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Zum stimmberechtigten Mitglied und Vertreter des VDV wurde Fred Mitzkatis bestimmt. Als Vertreter wurde Jens Schulze ernannt.

 

Der Vertreter ist bevollmächtigt, den Landesverband in der Mitgliederversammlung der gdi.initiative.sachsen zu vertreten und ist beauftragt, die Interessen des VDV-Landesverbandes Sachsen und besonders seiner Mitglieder zu vertreten. Er berichtet in regelmäßigen Abständen über diese Aktivitäten.

 

Besondere Verpflichtungen und Entscheidungen bedürfen der Zustimmung, auch der nachträglichen, des Vorstandes des Landesverbandes Sachsen.

 

Am 21.05.2010 wurde der Beschluss umgesetzt und im GeoSN Staatsbetrieb, dem Sitz der Koordinierungsstelle gdi.initiative.sachsen, bei dessen Leiter, Dr.-Ing. Gunnar Katerbaum durch Matthias Kaden und Fred Mitzkatis die Beitrittserklärung übergeben.

 

 

 v.l.n.r. Dr. Gunnar Katerbaum, Fred Mitzkatis, Matthias Kaden

Projekt 150 Jahre Gradmessung in Sachsen – VDV Sachsen arbeitet an der Konzeption aktiv mit

Der Vorstand des Landesvereins Sachsen des DVW erarbeitete im Frühjahr 2008 einen Konzeptentwurf unter dem Titel

 

150 Jahre Gradmessung im Königreich Sachsen – das Zeitalter der klassischen Landesvermessung und Kartierung,

 

der Facheinrichtungen und Berufsvereinen und -verbänden des Vermessungs- und Kartenwesens im Freistaat Sachsen unterbreitet wurde.

 

Im Jahr 2012 werden seit dem Beitritt des Königreiches Sachsens zur Mitteleuropäischen  Gradmessung 150 Jahre vergangen sein. Dieses Jubiläum ist uns Anlass, die Ergebnisse und Wirkungen dieser für die Entwicklung unseres Fachgebietes grundlegenden Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wissenschaftler aus Sachsen haben die Gradmessung und die darauf aufbauenden Forschungen an entscheidenden Positionen geprägt und gestaltet sowie wichtige theoretische Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der geodätischen Erkenntnisse geliefert. Die Landesnetze und Kartengrundlagen der sächsischen Vermessungsverwaltung entsprachen über alle Epochen hohen Genauigkeits- und Nutzugsanforderungen und repräsentierten den fortgeschrittenen Stand der Entwicklung. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Epoche der Gradmessungsarbeiten in Sachsen von 1862 bis 1890. Deren Grundlagen und die Entwicklungen im 20. Jahrhundert sollen im Überblick dargestellt werden.

Erste Überlegungen zur Präsentation der Ergebnisse umfassen ein wissenschaftliches Kolloquium, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Veröffentlichungen sowie eine größere Ausstellung unter Einbeziehung des geodätischen Gerätebaues.

 

Für die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Arbeitsschwerpunkte hat sich im Mai 2008 eine Projektgruppe 2012 konstituiert, der Mitarbeiter des Geodätischen Instituts der TU Dresden, der Fachrichtung Vermessungswesen/Kartographie der HTW Dresden, des Staatsbetriebes Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, des VDV-Landesverbandes Sachsen, aktiv vertreten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Roland Irmscher sowie Mitglieder der DGfK und des DVW angehören.

 

Baeyers Aufruf zur Mitteleuropäischen Gradmessung ist in vielen Teilgebieten des damaligen Deutschland auf Resonanz gestoßen. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass auch in anderen Landesvereinen des DVW ähnliche Projekte in der nahen Zukunft begonnen werden. Der LV Sachsen des DVW ist bereit Erfahrungen auszutauschen und an gemeinsamen Bearbeitungen oder Präsentationen interessiert. Kontakt kann dafür über die Geschäftsstelle in Dresden aufgenommen werden.