Landesvorstand Sachsen-Anhalt
Bezirke
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Termine
| 13.09.2010 | Landesvorstandssitzung | Landesverband Sachsen-Anhalt | Ort: Hochschule Anhalt, Bauhausstr. 8, Gebäude 07, Dessau |
| 05.10.2010 - 07.10.2010 | INTERGEO 2010 | allgemeine Termine | Ort: Köln |
| 22.10.2010 | Goldenes Lot 2010 | Bundesverband | Ort: Köln, Messe-Ost, Blauer Salon |
| 29.10.2010 | 20 Jahre VDV Sachsen-Anhalt | Landesverband Sachsen-Anhalt | Ort: Hochschule Gebäude 04, Seminarplatz 2a, Dessau |
| 16.06.2011 - 19.06.2011 | Bundesmitgliederversammlung 2011 | Bundesverband | Ort: Bremerhaven |
Mitteilungen des Verbandes
Wir bitten alle Mitglieder des VDV Ihre E-Mail-Adresse unter der Mail-Adresse info
vdv-online
de bekannt zu geben. Damit besteht die Möglichkeit Ihnen auch kurzfristige Informationen über aktuelle Termine und Nachrichten aus dem VDV zu übermitteln. Die Weitergabe der Mail-Adresse an Dritte ist ausgeschlossen.
Veranstaltungsrückblick
| 23.06.2010 | Landesvorstandssitzung | Landesverband Sachsen-Anhalt | Ort: Hochschule Anhalt, Bauhausstr. 8, Gebäude 07, Dessau |
| 19.04.2010 | Exkursion 2010: Flughafenbaustelle Berlin Brandenburg International (BBI) | Landesverband Sachsen-Anhalt | Ort: Listemannstraße, Magdeburg |
| 04.12.2009 | Bezugssysteme - Grundlagen und Entwicklungen | Landesverband Sachsen-Anhalt | Ort: Dessau |
Positionspapier zur HOAI
der Ingenieurkammer, -verbände, -vereine und -vereinigungen von Sachsen-Anhalt zur Novelle 2010 der HOAI Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) bildet den Rahmen für Qualität und Nachhaltigkeit der Bauinvestitionen in der Bundesrepublik Deutschland ihre Europatauglichkeit wurde mit der Novelle 2009 klargestellt.
Die HOAI ist sowohl auf Auftraggeber- wie Auftragnehmerseite ein anerkanntes Instrument auch für Preisstabilität und Kostentransparenz. Durch die damit bundesweit verbindliche Regelung des Honorars wird einerseits eine effiziente Vergabe und Abrechnung der geistigschöpferischen Ingenieur- und Architektenleistungen ermöglicht und andererseits Qualitätswettbewerb, Zuverlässigkeit und die bestmögliche Beratung des Bauherren für termingerechte und sichere Bauobjekte bei Einhaltung des durch den Bauherren vorgegebenen Kostenrahmens in den Vordergrund gestellt.
Allerdings wurde in der Novelle 2009 mit der Abtrennung der Leistungen für Thermische Bauphysik, Schallschutz und Raumakustik, Bodenmechanik, Erd- und Grundbau, Vermessungstechnik sowie Bauüberwachung im Ingenieurbau vom geregelten Teil ein struktureller Fehler begangen, der die gestiegenen Anforderungen z. B. bezüglich Energieeffizienz und Sicherheit ignoriert und bereits in der kurzen Zeit seiner Rechtsgültigkeit zu einer deutlichen Verkomplizierung der Vergabe von Planungs- und Überwachungsleistungen geführt hat. mehr lesen....
Gesprächsrunde: Vermessungstechniker / Geomatiker
Am 03.03.2010 trafen sich Vertreter der Berufsverbände (VDV, DVW, BDVI), des öffentlichen Dienstes, der Berufsschulen und Privatunternehmer zu einer Gesprächsrunde.
Für Gesprächsbedarf sorgten die beiden folgenden ungünstigen Umstände:
- Die Neugestaltung des Berufsbildes Vermessungstechniker und die Einführung des neuen Berufsbildes Geomatiker (beides ist zurzeit auf dem Verordnungswege und soll zum 01.08.2010 eingeführt werden)
- der öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt kann vermutlich in diesem Jahr keine Berufsausbildung durchführen
Ziel der Gespräche war es die zukünftige Berufsausbildung beider Berufe in Sachsen-Anhalt abzusichern.
Die Beteiligten waren sich einig, dass die Beschulung der Auszubildenden trotz der voraussichtlich leider geringen Anzahl an Auszubildenden in Sachsen-Anhalt stattfinden soll.
Ebenso ist es wichtig - neben dem erneuerten Berufbild des Vermessungstechnikers - auch den neuen Beruf Geomatiker öffentlich bekannt zu machen.
Das Ziel soll hier sein, neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen.
Es wurden weiterführende Gespräche vereinbart, so dass die Zusammenkunft als Erfolg gewertet werden kann.
Neujahrempfang der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
Weit über 350 Gäste aus Ingenieurverbänden, Wirtschaft und Politik folgten am 02.02.2010 der Einladung der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung begann mit der Festrede des Präsidenten der Ingenieurkammer und VDV-Mitglied Dipl.Ing Jörg Herrmann (ÖbVermIng). Im Anschluss sprach Dr. Reiner Haseloff Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt ein Grußwort. In diesem festlichen Rahmen ging es dann weiter mit der Verleihung des Ingenieurpreises 2010 an folgende Preisträger:
1. Preis
Thema: „Einsparpotential im Kraftwerksbetrieb“
eingereicht von: Dipl.Ing.(FH) Daniel Goll, Lagotec GmbH
2. Preis
Thema: Bioraffinerie Niederndodeleben
eingereicht von: Ingenieurteam der Abteilung „Erneuerbare Energien und Sonderprojekte“ der GETEC AG, vertreten durch Dipl.-Ing. Chris Döhring
Nachwuchspreis
Thema: Entwicklung eines multifunktionalen Fensterabdecksystems
eingereicht von: Juri Köppen, Student der Hochschule Magdeburg-Stendal
Herr Prof. a.D. Dr.-Ing Bernd Hillemeier TU Berlin hielt dann einen hochinteressanten Festvortrag zum Thema “Zukunftsfähige und nachhaltige Ingenieurleistungen als Beitrag zum Klimaschutz“
Eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion unter dem Titel Sachsen-Anhalt Land der Ingenieure schloss diesen Teil der Veranstaltung ab.
Als einer der vielen Sponsoren der Veranstaltung konnte sich der VDV Landesverband Sachsen-Anhalt in der begleitenden Ausstellung präsentieren.
weitere Informationen unter: http://www.ing-net.de
Service/Informationen/Wettbewerbe/Ingenieurpreis 2010
Neues von der Hochschule Anhalt (FH)
Tag der offenen Tür
Am Samstag den 30.01.2010 gewährte auch das Institut für Geoinformation und Vermessung für interessierte Besucher Einblick in den Hochschulbetrieb. “Wir haben eine technische Ausstattung die bundesweit Ihresgleichen sucht“ so Institutsdirektor Prof. Dr. Heinz Runne (VDV - Mitglied) in seiner Eröffnungsrede. Davon konnte sich der Besucher anschließend im Gebäude 07 überzeugen. Hier gab es ausführliche Erläuterungen zu den ausgestellten Vermessungsgeräten sowie spannende Präsentationen zu hier durchgeführten Projekten. Ein Infostand zur Studienberatung war ebenfalls vorhanden. Ein Quiz mit kniffeligen Fragen zur Geoinformation und Vermessung rundete diesen Besuch ab.
Schnupperstudium
Am Samstag den 08.05.2010 von 10 bis 15 Uhr haben Studieninteressierte wieder die Möglichkeit “auf Probe“ zu studieren.
“Ist Geoinformation und Vermessung das Richtige für mich?“ hier können Sie die Antwort finden.
Neuer Online-Masterstudiengang Geoinformationssysteme
Aus der Pressemitteilung vom 17.12.2009 der Hochschule Anhalt:
“(…)
Der neue Masterstudiengang hebt sich klar von anderen Studienangeboten ab, indem das Erlernen der praktischen Anwendung von Geoinformationssystemen im Vordergrund steht. Die für die Aufbereitung von Geoinformationen erforderlichen Werkzeuge (…) erfordern bestimmtes Hintergrund- und Handlungswissen, das im neuen Masterstudiengang GIS erworben werden kann. Dieses wird innerhalb von vier Semestern mit Hilfe der Kombination von E-Learning-Modulen, einer Sommerschule und einigen wenigen Präsenzphasen vermittelt. Studierende, die in ihrer beruflichen Tätigkeit im Umfeld von Geoinformationssystemen arbeiten, können für ihre praktischen Erfahrungen Studienleistungen anerkannt bekommen.
(…)“
Links für weitere Informationen:
Die gesamte Pressemitteilung unter:
Eintrag zum Newsletter Online-Masterstudiengang Geoinformationssysteme:
Online - Masterstudiengang Geoinformationssysteme:
Institut für Geoinformation und Vermessung der Hochschule Dessau(FH):
08.02.2010
Achim Dombert
Zu: Bundesrat beschließt neue HOAI
In den Nachrichten der letzten Tage hieß es, dass die Anzahl der Selbstständigen auf etwas über 100.000 angestiegen ist, die nicht mehr allein vom Erlös Ihrer Arbeit leben können. Rechnet man hinzu, dass die Betroffenen vielleicht Angestellte beschäftigen bzw. beschäftigten, liegt der Verdacht nahe, dass diese Zahl eher eine untere Grenze beziffert. Grund hierfür sei, so war der Nachricht zu entnehmen, fehlende Aufträge infolge der Weltwirtschaftskrise. Dies wird sicher ein Hauptgrund der geschilderten Situation sein. Ein anderer Grund, der bei dieser Diskussion überhaupt keine Rolle spielt ist die Art und Weise der Auftragsvergabe- zumindest bei den Gewerken, die in den Geltungsbereich der HOAI fallen.
Oftmals werden bei der Vergabe von Vermessungsleistungen (in diesem Bereich sind wir tätig und können ihn demzufolge am besten einschätzen) mehrere Angebote eingeholt. In der Abfrage für die Vermessung heißt es dann sinngemäß: ...bitten um Abgabe eines verbindlichen,... äußerst kalkulierten Angebotes.
Da bei schwieriger Auftragslage - s. oben - ohnehin nicht Arbeit im Überfluss zur Verfügung steht liegen die Folgen auf der Hand: um den Zuschlag zu erhalten ist die/der Vermesser gezwungen so niedrig zu kalkulieren, dass sie/er die vermutlich auch niedrigen Angebote der Mitbewerber noch unterbieten kann.
Und in dieser Situation beschließt der Bundesrat eine Neufassung der HOAI, die beinhaltet, dass defakto die Teile X-XIII (XIII = Vermessung) aus der HOAI herausfallen.
In der Konsequenz bedeutet das, dass auch die Auftraggeber, die als Grundlage der Vergabe die HOAI genutzt haben, dies in Zukunft nicht mehr tun können. Ohne über hellseherische Fähigkeiten zu verfügen ist sicher, dass ein noch stärkerer Verfall von Honoraren und damit verbunden eventuell noch mehr Insolvenzen zu erwarten sind. Hilfreicher und fairer wäre der andrer Weg: es muss die HOAI alleiniger Maßstab bei der Vergabe sein. Dann wäre theoretisch das Honorar bei allen Anbietern gleichhoch und die Vergabepraxis könnte nach anderen Kriterien z.B., faire Verteilung oder Qualität erfolgen.
Zum Schluss noch ein Zitat vom Verfasser der HOAI, Herrn Dipl.-Ing Rainer Eich:
„Die erste Veröffentlichung einer Gebührenordnung für Architekten erfolgte auf Initiative von Berufsverbänden im Jahre 1871. Schon bald zeigte sich, dass dieses private Ordnungswerk eine außerordentlich positive Verhandlungsgrundlage für Bauherren und Architekten darstellte, da es klärend dazu beitrug, im Gegenzug zu dem vom Auftraggeber gewünschten Planungserfolg ein angemessenes Architektenhonorar festlegen zu können.
Die Praktikabilität dieses Werks war überzeugend und veranlasste die Ingenieurverbände eine ähnliche, den Ansprüchen ihrer Mitglieder gerecht werdende Honorarordnung zu schaffen“.
Offensichtlich dachte man 1871 sozialer als heute.
VDV- Landesverband Sachsen-Anhalt
















