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Krankenkasse muss ein „Navi“-ähnliches GPS-System für Blinde bezahlen

03.05.2016 Nachrichten Von Quelle: © www.juragentur.de vor 2 Jahr(en)


Blinde können von ihrer Krankenkasse zur besseren Orientierung im Nahbereich ihrer Wohnung ein „Navi“-ähnliches GPS-System beanspruchen. Anders als ein Langstock ermöglicht das Hilfsmittel ein „vorausschauendes Gehen“, entschied das Sozialgericht Berlin in einem am Montag, 2. Mai 2016, veröffentlichten Urteil (Az.: S 89 KR 1636/14).

Geklagt hatte eine blinde Berlinerin, die von ihrer Krankenkasse erfolglos die Kostenübernahme für ein GPS-System in Höhe von insgesamt 953 Euro beantragt hatte. Das speziell für blinde Menschen entwickelte Navigationssystem verfügt über einen Lausprecher, eine Tastatur und eine Sprachausgabe, so dass Routen selbstständig eingegeben und Gerätefunktionen bedient werden können.Das „Blinden-Navi“ teilt zudem mit, auf welcher Straße man sich befindet, wo und welche Art die nächste Kreuzung ist....

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