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"Außergewöhnliche Leistung"

31.03.2014 VDVinformiert vor 4 Jahr(en)


VDV-Präsident Wilfried Grunau und Preisträgerin Barbara Höwer - Foto: Gerd Langner

v.l.: Karsten Muth (VDV-Landesvorsitzender), Wilfried Grunau (VDV-Präsident), Barbara Höwer (Preisträgerin) und Michael Zurhorst (BDVI-Präsident und Laudator) - Foto: Gerd Langner

Der diesjährige Preis des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) für die bundesweit beste Abschlussarbeit im Fachgebiet Vermessung und Geoinformation wurde am 29. März 2014 im Rahmen des VDV-Landesverbandstages in Haltern am See verliehen. Ausgezeichnet wurde damit Barbara Höwer, Bachelor of Engineering und Absolventin der Hochschule Bochum für ihre Arbeit zum Thema «Entwicklung einer Software für den Import von Tachymeterdaten über XML-Formate, deren Nachbearbeitung und den Export in die Auswerteprogramme des Fachbereichs» . Die Laudatio hielt Dipl.-Ing. Michael Zurhorst, Präsident des Bundesverbandes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (BDVI).

 

Bei der Nutzung moderner Vermessungsinstrumente ist der automatisierte Datenfluss schon lange obligatorisch. XML-basierte Formate werden in Zukunft wahrscheinlich eine wichtige Schnittstelle für den Datentransfer von Messungsdaten sein. Schon heute integrieren zahlreiche Softwarehersteller diese Formate in ihre Produkte, beispielsweise im Trassenbereich bei Bahn-, Straßen- und Tunneldaten oder auch digitalen Geländemodellen für Maschinensteuerungen. Neben verschiedenen proprietären Formaten bieten die Gerätehersteller daher auch XML-basierte Exportformate an. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit entwickelte Frau Höwer eine Software, die in der Lage ist diese Formate zu importieren, die relevanten Informationen zu extrahieren, dem Anwender zur Kontrolle und Korrektur zu präsentieren sowie anschließend für die Weiterverarbeitung mit professionellen Auswerteprogrammen auszugeben.

 

"Die vorgelegte Arbeit ist gekennzeichnet durch sehr gründliche und umfassende Untersuchungen, die einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und durch praxisrelevante Darstellungen beeindrucken," sagte Dipl.-Ing. Wilfried Grunau, Präsident des VDV. Die Bachelorarbeit wurde von der Jury wie auch den Gutachtern einhellig als sehr herausragend beurteilt: "Alle erwarteten Komponenten der Arbeit zeigen eine außergewöhnliche Leistung und wurden von Barbara Höwer in hervorragender Weise realisiert."

 

Der VDV-Preis wird einmal jährlich vom Verband Deutscher Vermessungsingenieure e.V. (VDV) für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Die eingereichten Arbeiten sollen für die Entwicklung des Vermessungswesens oder der Geoinformatik in Theorie und Praxis von Bedeutung sein und das breite Arbeitsfeld der Ingenieure dokumentieren.