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Hochleistungsscanner der Universität Greifswald digitalisiert historische Karten

09.05.2011 Von Universität Greifswald/idw vor 7 Jahr(en)


Scanvorgang eines Atlanten mit dem neuen A0-High-End-Scanner der Arbeitsgruppe Kartographie und GIS der Universität Greifswald. Bild (c) Jan Meßerschmidt / Universität Greifswald

Das Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald arbeitet seit einigen Tagen mit einem A0-High-End-Scanner. Mit dem Apparat können mittel- und großformatige Karten, Plänen und Atlanten digitalisiert werden. Das ca. 100.000 Euro teure Gerät ist das einzige dieser Größenordnung und Ausstattung in der Region.
Die Arbeitsgruppe Kartographie und GIS unter der Leitung von Professor Reinhard Zölitz stellte heute (9.5.) die neue Scantechnik vor. Die Hard- und Software-Ausstattung der Arbeitsgruppe Kartographie und GIS am Institut für Geographie und Geologie konnte durch einen erfolgreichen Forschungsgroßgeräteantrag deutlich verbessert werden. Das Kernstück der neuen Anlage ist der großformatige A0-High-End-Scanner mit Buchwippe. Mit dem Gerät kann nun auch historisch wertvolles Kartenmaterial digitalisiert werden, vor allem mittel- und großformatige Atlanten, Pläne und Karten.

Die Arbeitsgruppe arbeitet bereits seit 12 Jahren erfolgreich an Projekten webbasierter Content Management Systeme für Karten und Geodaten. Auch historische Karten werden aufbereitet und ausgewertet. Dazu wird im laufenden Betrieb die umfangreiche Karten- und Atlantensammlung des Instituts, bestehend aus über 100 000 teils sehr wertvollen Einzelobjekten, digitalisiert. Außerdem berät sie auch andere Einrichtungen der Universität Greifswald bei Fragen zu Kartographie, Geographischen Informationssystemen und Fernerkundung. Mit der neuen Anlage im Gesamtwert von 278.000 Euro konnte die technische Ausstattung für die Forschung und Lehre wesentlich verbessert werden.