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Statusbericht der InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG)

31.01.2016 VDVinformiert vor 2 Jahr(en)


Die Teilnehmer des Spitzengesprächs (v.l.n.r.): Burkhard Kreuter (VDV), Wilfried Grunau (VDV), Karl-Friedrich Thöne (DVW), Christof Rek (DVW), Hans Ulrich Esch (BDVI), Michael Zurhorst (BDVI).

Die Teilnehmer des Spitzengesprächs (v.l.n.r.): Burkhard Kreuter (VDV), Wilfried Grunau (VDV), Karl-Friedrich Thöne (DVW), Christof Rek (DVW), Hans Ulrich Esch (BDVI), Michael Zurhorst (BDVI).

Die Präsidenten der Mitgliedsverbände der InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG) haben sich zur Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten am 29./30. Januar 2016 in Münster getroffen.

Die Mitglieder bewerten die Bilanz der Zusammenarbeit insgesamt seit Bestehen der IGG und für das Jahr 2015 positiv. Dazu zählen

  • die Imagekampagne „Eine Karriere. Viele Möglichkeiten.“ zu den Themen Nachwuchs und Ausbildung auf der Stuttgarter INTERGEO und
  • der Relaunch der Nachwuchsplattform www.arbeitsplatz-erde.de sowie
  • die Vereinbarung zu einer fachlichen Kooperation mit den Schwester­verbänden in Österreich und der Schweiz.

Für 2016 werden folgende gemeinsame Aktivitäten verabredet:

  1. Nach der Sieker Erklärung von 2010 erfolgte eine Bündelung der Fortbildungsaktivitäten der Mitgliedsverbände. Auf dieser Grundlage ist die Geodäsie-Akademie als  gemeinsame Fortbildungsplatt­form erfolgreich entwickelt worden.
    Die Rahmenbedingungen zwingen nunmehr dazu, die Geodäsie-Akademie in einem weiteren Schritt in eine tragfähige Rechtsform zu überführen.
    Die IGG verständigt sich darauf, in einer Arbeitsgruppe die rechtli­chen, inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die GEodäsie-Akademie in neuer Rechtsform bis Ende 2016 ent­scheidungsreif aufzubereiten.
  2. Bei berufspolitischen Fragestellungen, beispielsweise bei Rechtsfra­gen und Gesetzesvorhaben auf EU-, Bundes- und Länderebene, stimmen sich die Mitglieder der IGG künftig besser und frühzeitig ab.
  3. In nationalen und internationalen Institutionen und Gremien sollen berufspolitische Interessen künftig gemeinsam und einheitlich wahr­genommen werden.
  4. Die Imagekampagne „Die Geodäten: arbeitsplatz-erde.de“ soll auf der INTERGEO 2017 in Berlin zum Themenkomplex „Eigentums­garantie und Eigentumssicherungssystem“ öffentlichkeits- und medien­wirksam fortgesetzt werden.
  5. Die Mitgliedsverbände sind sich darüber einig, dass für die Berufs­bezeichnung „Vermessungsingenieur“ als Voraussetzung für den Vor­bereitungsdienst für den gehobenen Dienst in der Fachver­waltung und für eine Messgenehmigung im Katasterwesen eine deutlich überwiegende Ausbildung mit geodätischem Inhalt schon im Bachelorstudium erforderlich ist. Eine sekundäre Befassung mit „Geothemen“ im Studium reicht dafür nicht aus. Dies muss bei der Akkreditierung von Studiengängen zwingend berücksichtigt werden.

Münster, den 30.01.2016

 

Wilfried Grunau            
Präsident VDV e.V.            
Michael Zurhorst          
Präsident BDVI e.V.            
Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne    
Präsident DWV e.V.