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Studierendentreffen gewinnen wieder an Beliebtheit

Bild: KonGeoS

Bericht vom KonGeoS-Meeting in Wien

Vom 27. bis zum 30. Oktober 2022 fand die 21. KonGeoS (Konferenz der GeodäsieStudierenden) in Wien statt. Somit kehrt der Austragungsort der Konferenz seit langer Zeit wieder nach Österreich zurück. Die Organisation und Ausrichtung übernahm die Fachschaft für Geodäsie und Geoinformation der TU Wien. Von 17 verschiedenen Fachschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen über 180 Studierende und einige Alumni vor Ort teil.

Die meisten Fachschaften hatten eine lange Anreise nach Wien und starteten somit am Donnerstag früh morgens oder sogar schon am Vorabend. Im Laufe des Nachmittags trafen jedoch alle Fachschaften ein und konnten ihr Gepäck in einer zentral gelegenen Sporthalle, die den Studierenden als Unterkunft diente, ablegen. Nach einem freundlichen Empfang der ausrichtenden Fachschaft startete um 18 Uhr im Gußhaus der TU Wien die Begrüßungsveranstaltung. Unter anderem hießen der Studiendekan Hans-Berndt Neuner, der Präsident der OVG Herr Franz Blauensteiner (Österreichische Gesellschaft für Vermessung und Geoinformation) und der KonGeoS Vorstand die Studierenden Willkommen. Da auch bei dieser KonGeoS wieder viele Studierende das erste Mal dabei waren, stellte die organisierte Willkommensparty die perfekte Möglichkeit dar, um sich gegenseitig kennenzulernen. Ab 21 Uhr konnte in einem angemieteten Club in lockerer Atmosphäre gefeiert und getanzt werden.

Am Freitagmorgen starteten nach dem Frühstück die Fachexkursionen. Es wurden insgesamt sieben verschiedene Fachexkursionen angeboten, für die sich die Studierenden bereits im Voraus bewerben konnten. Eine Gruppe wanderte zum Hermannskogel, dem höchsten Punkt Wiens, um dort den geodätischen Fundamentalpunkt aufzusuchen. Ohne Nebel hätte dieses Ziel zudem einen wunderbaren Blick über Wien ermöglicht. Zum Thema U-Bahn Ausbau in Wien wurde eine Baustellenführung und eine erlebnisreiche Ausstellung angeboten. Bei einer Exkursion zur Stadtvermessung Wien wurden interessante Einblicke zu den vielseitigen Aufgaben und Produkten im Geo-Bereich der Millionenstadt gesammelt. Desweitern wurden das Wasserleitungsmuseum der Stadt Wien, das Atominstitut der TU Wien oder ein Klima-Wind-Kanal der Firma RailTec besichtigt. Alle konnten dabei interessante Einblicke in geodätischen und verwandten Themen sammeln.

Zurück in der TU Wien wurde gemeinsam in der Mensa zu Mittag gegessen. Für das traditionelle Gruppenfoto und einzelne Fachschaftsfotos bot sich das Dach des Universitätsgebäudes mit seiner schönen Aussicht über Wien an.  Nachmittags wurden in jeweils zwei Blöcken Fachvorträge zu aktuellen Forschungsthemen gehalten. Hier konnten die Studierenden neue Impulse sammeln und ihren Horizont erweitern. Zwischen den Vorträgen gab es eine ausgedehnte Kaffeepause, in der Vertretende von Vereinen, Verbänden und Firmen der Geodäsie mit den Studierenden in Kontakt traten und andersherum sich auch die Studierenden an die Kontaktpersonen wenden konnten. Im Anschluss fanden sich am sogenannten runden Tisch der erweiterte KonGeoS-Vorstand, der Förderverein und die jeweiligen Fachschaftsvertreter ein, um die aktuelle Lage sowie die Organisation und Ausrichtung der zukünftigen KonGeoS zu besprechen. Am Freitagabend wurde eine sogenannte Beisl-Tour vorbereitet, bei der man in Gruppen verschiedene Bars in den inneren Bezirken besuchen konnte und somit einen Einblick in das bunte Nachtleben Wiens erhielt.

Ein sehr wichtiger Teil der Arbeit der KonGeoS findet in verschiedenen Arbeitsgruppen statt. Aufgeteilt in die Themen „Nachwuchs“, „Studium und Lehre“, „Projekt“, „PR“ oder „Vereine und Verbände“ setzten sich die Studierenden konstruktiv mit aktuellen Frage- und Problemstellungen in der Geodäsie auseinander. Diese fanden in zwei Blöcken am Samstagmorgen und -nachmittag statt. Um auf ideenreiche Gedanken zu kommen, fanden zwischendurch die Stadtexkursionen statt. Die Studierenden konnten bei den Stadtexkursionen das schöne Wien kennenlernen und unter anderem an einer Führung durch die Innenstadt, die Katakomben des Stephansdoms oder das österreichische Parlament teilnehmen. Weitere Angebote waren ein Museumsbesuch oder eine digitale Zeitreise durch die Vergangenheit der Stadt Wien.

Später fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins und die Vollversammlung der KonGeoS statt, in der über alle wichtigen Entscheidungen abgestimmt wurde. Da der langjährige stellvertretende Vorsitzende Valentin Jung sein Amt abgegeben hatte, wurde an dieser Stelle in einer spannenden Wahl zwischen drei Bewerbern sein Nachfolger gewählt. Valentin Großmann von der HFT Stuttgart wird in Zukunft dieses Amt übernehmen. Außerdem wurden hier auch die kommenden Ausrichter der KonGeoS gewählt (WiSe 2023 Jade Hochschule Oldenburg, SoSe 2024 HFT Stuttgart). Als Dankeschön für die bemerkenswerte Organisation und Ausrichtung, wurde im Anschluss an das Orga-Team Gastgeschenke übergeben. Dabei haben sich die Fachschaften kreative Spiele ausgedacht oder typische Spezialitäten aus ihrer Region mitgebracht. Die Abschiedsfeier fand am Abend in der Universität statt. Hier konnten alle Teilnehmer sich nochmal austauschen, zusammen anstoßen und bis spät in die Nacht feiern.

Am Sonntag war die Konferenz auch schon wieder vorbei und alle Fachschaften traten ihre Heimreise an. Zusammenfassend war auch diese KonGeoS ein voller Erfolg, wobei man sichtbar merken konnte, dass sich die Studierenden aktiv in das Netzwerk mit einbringen und die Zukunft der KonGeoS mitgestalten möchten.

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