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ZBI beteiligt sich an Ingenieurkarte

25.04.2010 VDVinformiert Von ZBI vor 8 Jahr(en)


Der Hauptvorstand des ZBI hat auf seiner Sitzung am 16. April in Berlin beschlossen, sich der Initiative des VDI für einen neuen Berufsausweis anzuschließen.

 

Auf der Karte werden alle relevanten beruflichen Daten erfasst, um in Zukunft jedem Ingenieur das Leben zu erleichtern, vor allen Dingen auch dann, wenn er im Ausland tätig ist, da diese europaweit gelten soll.

 

Der Berufsausweis ist wie ein EU-Führerschein aufgebaut, und verfügt über eine begrenzte Gültigkeit von 10 Jahren. Er enthält folgende Angaben:

  • Name, Vorname und Titel

  • Geburtsdatum und Ort

  • Lichtbild und Unterschrift

  • Ausstellungsdatum

  • Gültigkeitsdatum

  • Verbandszugehörigkeit inkl. Logo
    Bei mehreren Verbandsmitgliedschaften kann die Person selbst entscheiden, welche auf dem Berufsausweis erscheinen soll. Ist die Person in keinem Verband Mitglied entfällt diese Information.

  • Ausweisnummer

  • Angaben zu Studium, Berufserfahrung und Weiterbildung

 

Ingenieure, die gegen eine Gebühr Inhaber dieser Karte werden, können jederzeit einen persönlichen Registerauszug, der nach internationalem Vorbild aufgebaut ist,  im Internet herunterladen. So entsteht für den potentiellen Auftrag- oder Arbeitgeber mehr Transparenz über Studienabschlüsse, Berufserfahrung und absolvierte Weiterbildungen.

 

Die Zustimmung der Europäischen Kommission für die europaweite Gültigkeit der Karte wurde bereits eingeholt, sowohl dort als auch im deutschen Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben begrüßt.

 

Der ZBI beteiligt sich an der  Ingenieurkarte auch, um die Einheit der Ingenieure in Deutschland und Europa zu fördern und appelliert an seine Mitgliedsverbände, für die Karte zu werben.