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Landesvorsitzender

Photo of Frank  Pöhlmann

Dipl.-Ing. (FH) Frank Pöhlmann

Privat:Potsdamer Str. 9
91438 Bad Windsheim
Tel. privat:+49 (09841) 651651
E-Mail privat:

weitere Vorstandsmitglieder:

stellvertretende Landesvorsitzende: Johanna Schack M.Sc.
Ehrenlandesvorsitzender: Dipl.-Ing. Helmut Wenninger
Schriftführer: Dipl.-Ing. Kurt Wagner
Schatzmeister: Dipl.-Ing. Klaus Kiesel
Referent für Aus- u. Weiterbildung: Philipp Janka B.Eng.
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Dipl.-Ing. Jochen Schmidt
Referent an der Hochschule München: Dipl.-Ing. (FH) Manfred Wurzer
Referentin an der Hochschule Würzburg: Theresa Meyer B.Eng.
Referentin an der Technischen Universität München: Lisa Knopp B.Sc.
Referent für den öffentlichen Dienst: Dipl.-Ing. Fred Behrens
Referent für den Freien Beruf: Dipl.-Ing. Henry Freisinger
Referentin für Mitgliederbetreuung: Dipl.-Ing. Kathrin Landmann
v.l.: Frank Pöhlmann, Helmut Wenninger, Fred Behrens, Reiner Maier, Klaus Kiesel, Kathrin Landmann, Manfred Wurzer, Johanna Schack, Henry Freisinger, Kurt Wagner, Philipp Janka, Theresa Meyer und Ullrich Jockers

Termine

13.11.2018 - 15.11.2018 46. Jahrestagung der Fachgruppe "Smart IT in der Energiewirtschaft"
BILDUNGSWERK VDV - Deidesheim
16.11.2018 09:30-16:30 Schienengebundener Verkehr Gebiet Rhein/Ruhr 2018
BILDUNGSWERK VDV - Köln-Deutz
16.11.2018 13:30-16:00 Digitales Bauen - BIM nicht ohne Geodäten
sonstige Termine - Würzburg
24.01.2019 09:00-17:00 Ausbildung zum zertifizierten Laserschutzbeauftragten nach OStrV
BILDUNGSWERK VDV - Berlin
29.01.2019 - 30.01.2019 16. Sächsisches GIS-Forum
BILDUNGSWERK VDV - Dresden
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Mitteilungen des Verbandes

Wir bitten alle Mitglieder des VDV Ihre E-Mail-Adresse unter der Mail-Adresse infobittekeinevdv-onlinewerbungde bekannt zu geben. Damit besteht die Möglichkeit Ihnen auch kurzfristige Informationen über aktuelle Termine und Nachrichten aus dem VDV zu übermitteln. Die Weitergabe der Mail-Adresse an Dritte ist ausgeschlossen.

 

Veranstaltungsrückblick

05.10.2018 - 07.10.2018 VDV-Landesverband Bayern – Exkursion Hamburg
Landesverband Bayern - Hamburg

Der Landesverband Bayern lädt ein zur Fachexkursion nach Hamburg.
Termin:        Freitag 05.10.2018 – Sonntag 05.10.2018
Anreise:       Freitag bis 13.00 Uhr in HH (Fahrgemeinschaften)

 Vorläufige Programmpunkte...

21.09.2018 Landesverbandstag 2018 in Würzburg
Landesverband Bayern - Würzburg

Am 21.09.2018 lud der Landesverband Bayern zum Landesverbandstag in das CCW Congress Centrum Würzburg ein.

06.07.2018 Prämierung einer herausragenden Masterarbeit an der TU München
Landesverband Bayern - München

Prämierung einer herausragenden Masterarbeit im Rahmen des Tag der Fakultät Bau Geo Umwelt an der Technischen Universität München am 06.07.2018 zur 150 Jahrfeier der Ingenieurfakultät
Titel:
„Die Auswirkung von Akzelerometermessungen auf die Genauigkeit der Schwerefeldbestimmung”
Verfasser:
Petro Abrykosov M.Sc.
Bei der diesjährigen Verleihung des VDV-Preises an der Technischen...

23.06.2017 - 24.06.2017 Fachexkursion des VDV Landesverbandes Bayern
Landesverband Bayern -

Programm:
23.06.2017
o        Besichtigung des Brenner Basistunnel Firma: BBT SE
Die Besichtigung beginnt um 11:00 Uhr dauert insgesamt ca. 2,5 Stunden.
Beinhaltet eine Präsentation über das Projekt Brenner Basistunnel, wobei auch auf die vermessungstechnischen Aspekte eingegangen wird. Nach der Sicherheitsunterweisung erfolgt die Besichtigung der...

13.05.2017 Studentenexkursion ins Skigebiet Sudelfeld
Bezirk München - Sudelfeld

Am 13. Mai 2017 veranstaltete der Bezirk München eine Studentenexkursion ins Skigebiet Sudelfeld. Seit Beginn der Modernisierungsarbeiten 2014 hat sich dort einiges getan: Ein neuer Sessellift wurde gebaut, ein Naturspeichersee angelegt und die Beschneiungsanlagen erweitert. Begleitet vom zuständigen Vermessungsingenieur Harald Miklautz und dem Geschäftsführer der Bergbahn, Egid Stadler, konnten...

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Geodäsie – wir vermessen die Welt!

Die Mitglieder der Task-Force.

Gemeinsame Erklärung der Task Force „Nachwuchswerbung Geodäsie“

 

In Bayern haben sich Vertreter aus allen Bereichen der Geodäsie zu einer „Task Force Nachwuchswerbung für die Geodäsie“ zusammengefunden. Die Technische Universität München, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften München und Würzburg-Schweinfurt, die freien geodätischen Berufe, die Bayerische Vermessungsverwaltung, die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung, die kommunalen Stellen für Vermessung und Geoinformationen und die Berufs­organisationen Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Deutscher Verein für Vermessungswesen Bayern e. V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement (DVW-Bayern), Verband Beratender Ingenieure Bayern (VBI Bayern), Ingenieurverband Geoinformation und Vermessung Bayern e. V. (IGVB) und der Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V. (VDV-Bayern) sind übereingekommen, gemeinsam für den geodätischen Nachwuchs zu werben.

 

 

Die Disziplin Geodäsie ist heute so breit gefächert wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte. Zusätzlich zu den bekannten Aufgabenfeldern „Sicherung von Grund und Boden“ (Liegenschaftskataster, Bodenordnung, Wertermittlung, Geobasisdaten), „Industrie, Bau und Technik“ (Ingenieurgeodäsie, Industrievermessung, Photogrammetrie), „Klima und Umwelt“ (Geoinformation, Fernerkundung, Erdmessung), „Navigation und Mobilität“ (Satellitenpositionierung, Telematik, Kartografie) ist geodätisches Engagement in vielen weiteren Einsatzgebieten unserer vernetzten Welt gefragt. Dies hat in den letzten Jahren eine deutliche Erweiterung des Berufsbildes Geodäsie bewirkt und hervorragende Berufschancen für Geodäten eröffnet. Das Internetportal Arbeitsplatz Erde (www.arbeitsplatz-erde.de) beleuchtet das vielgestaltige Berufsbild Geodäsie. Die Geodäsie ist eine Zukunftsbranche!

 

 

Die oben genannten Institutionen erklären sich bereit, sich gegenseitig bei Planung und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung zu beraten und zu unterstützen. Hierzu wird im Bedarfsfall anlassbezogen eine Task Force bestehend aus Vertretern der o. g. Institutionen gebildet.

 

 

Einführung des öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs in Bayern

 

 

 

Im Rahmen der INTERGEO 2011 in Nürnberg haben die drei Verbände IGVB, VBI und VDV am 29.09.2011 zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Die Einladung war insbesondere an die Vermessungsingenieure gerichtet, die nicht in der bayerischen Vermessungsverwaltung beschäftigt sind. Rund 100 Vermessungsingenieuren konnte so das Konzept zur Einführung des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs für das Liegenschaftswesen (ÖbVI) vorgestellt werden. Die Moderation der Veranstaltung wurde von Ing. grad. Gert Karner übernommen, der durch langjähriges berufständisches Engagement tief in diesem Thema verankert ist.


Das Grußwort zu der Veranstaltung hielt Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Dr. Schroeter betont die Bedeutung des Vermessungsingenieurs für alle Kollegen am Bau. Die Begriffe Geometrie, Überwachung, Monitoring und Geoinformation belegen die Entwicklung des Vermessungsingenieurs weit über den landläufig bekannten Landvermesser hinaus. Als Freiberufler erklärte Dr. Schroeter sein Verständnis für die Forderung zur Beleihung des Vermessungsingenieurs mit hoheitlichen Aufgaben als ÖbVI, wie dies bereits bundesweit umgesetzt ist.
Einzig in Bayern sind die hoheitliche Aufgaben ausschließlich einer Staatsbehörde vorbehalten.
Dr. Schroeter führte auch das sehr gut funktionierende Beispiel des Prüfingenieurs für Standsicherheit als erfolgreiches Modell für eine Beleihung des freien Berufes für hoheitliche Aufgaben an. Die Bedenken der bayerischen Vermessungsverwaltung sollten in gemeinsamen Gesprächen gewürdigt werden. Präsident Dr. Schroeter bietet die Mitwirkung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau als Moderator für diese Gespräche und für die Ausarbeitung von Kompromissen an.


Dipl. Ing. Michael Zurhorst, Präsident des BDVI – Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure -, hielt anschließend einen Impulsvortrag für die Einführung des ÖbVI in Bayern. Es geht um die sachgerechte Aufstellung der Katastervermessung in ganz Deutschland, die Stellung des freien Berufes in ganz Europa und die Attraktivität des Berufes für den Nachwuchs. Das Subsidiaritätsprinzip als erklärtes politisches Richtziel in Deutschland sieht vor, dass der Staat nur Aufgaben übernehmen soll, die von „Privaten“ nicht erbracht werden können. Der BDVI bietet seine Unterstützung an, um in konstruktiven internen Dialogen mit der bayerischen Vermessungsverwaltung das Ziel der einvernehmlichen Einführung des ÖbVI in Bayern zu erreichen. Das derzeitige Abwehrverhalten der bayerischen Vermessungsverwaltung ist für Zurhorst verständlich und systemimmanent aus der Stellung im Staat heraus. Er betont, dass es keine Kampagne zur Abschaffung der bayerischen Vermessungsverwaltung gäbe, sondern es soll gemeinsam ein Weg zur Mitwirkung des Freien Berufes bei einer Staatsaufgabe gefunden werden.
Als großen Vorteil sieht der BDVI die Flexibilität der mittelständischen Privatwirtschaft, die sehr viel schneller auf Krisen und Umstellungen in der modernen Wirtschaftsgesellschaft reagieren kann als eine staatliche Einrichtung. Der BDVI widerspricht auch der verbreiteten Meinung, dass die Privatwirtschaft nur die lukrativen Landesteile bedienen würde. Eine Unterversorgung mit beliehenen Berufen kann in keinem Gebiet in Deutschland
festgestellt werden. Zurhorst vergleicht einen ÖbVI mit einem Notar, der eine höhere Anerkennung in der Gesellschaft hat als ein Anwalt. Dies gilt auch für einen ÖbVI, wodurch diese Stellung zu einem Qualitätssiegel bei der Durchführung von Vermessungsarbeiten gesehen werden kann. Während die Ingenieurvermessung oft als Hilfstätigkeit am Bau betrachtet wird, kann über die Stellung als ÖbVI mehr Ansehen in der Gesellschaft erreicht werden und neue Tätigkeitsfelder werden dem Berufsstand erschlossen.
Die Einführung des ÖbVI in Bayern wird auch dazu beitragen, mehr Studenten
für die Geodäsie zu gewinnen. Außerdem ist die Mitwirkung des Freien Berufes in der Katastervermessung für die Einheitlichkeit des Berufsbildes auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene immens wichtig.

Die Einführung des ÖbVI wird es für die Vermessungsingenieure in Bayern nicht zum Nulltarif geben, sondern es werden Qualifikationen durch Weiterbildungen durchgeführt werden müssen. Bei der Einführung des ÖbVI in Bayern könnten alle bayerischen Vermessungsingenieure mit den entsprechenden Voraussetzungen daran Teilnehmen. Der BDVI bietet hier Hilfestellung aus seiner Erfahrung bei der Einführung des ÖbVI in den neuen Bundesländern an.
Am Ende zitiert Zurhorst aus dem Grußwort von Prof, Dr.-Ing. Thomas Wunderlich, dem Ordinarius für Geodäsie an der TU München: „Es stünde dem Freistaat Bayern vortrefflich an, wenn Politik, Verwaltung und Freier Beruf nun den Schulterschluss machten, um gemeinsam den Weg zur Etablierung der öffentlichen Bestellung von Vermessungsingenieuren zu bereiten. Richten wir den Blick auf das Gemeinsame und nach vorne.“


Dipl.-Ing. Thomas Fernkorn, Präsident des IGVB, stellt das Positionspapier, erarbeitet von der Troika aus IBVB, VDV und VBI in Bayern vor. In dem Positionspapier wird ein Weg aufgezeigt, wie eine Bestellung zum ÖbVI für alle interessierten Vermessungsingenieure in Bayern möglich ist, auch wenn sie die üblichen Voraussetzungen (2. Staatsexamen oder mehrjährige Verwaltungserfahrung) nicht erfüllen. Nach Vorstellung der Verbände soll der interessierte Personenkreis in einer Übergangszeit durch entsprechende Weiterbildung die Möglichkeit zur Qualifikation zum ÖbVI erlangen können. Das
Positionspapier belegt, dass der Freie Beruf mit diesem Konzept zur Einführung des ÖbVI in Bayern gerüstet ist.


Dipl. Ing. Frank Pöhlmann, Landesvorsitzender des VDV, zeigte in seinem Vortrag die Historie für die Einführung des ÖbVI in Bayern auf. Bereits von 29 Jahren postulierte eine von der bayerischen Staatsregierung beauftragte Kommission zur Verwaltungsvereinfachung die Einführung des ÖbVI in Bayern als langfristig notwendiges Ziel. Nach Pöhlmann sind 29 Jahre langfristig genug und er fordert, dass einer baldigen Einführung des ÖbVI in Bayern nichts mehr im Wege stehen sollte.


Mit einem Hinweis auf die Empfehlung der „Henslerkommision“ von 2004 und dem damaligen Ministerratsbeschluss zur Einführung des ÖbVI in Bayern eröffnete Gert Karner die Schlussdiskussion. Diese Möglichkeit wurden von vielen Anwesenden für Statements und Fragen genutzt.


Bei der Abstimmung am Ende der Veranstaltung durch Handzeichen gab es von allen Anwesenden den einstimmigen Beschluss und den Auftrag an die Verbände die Einführung des ÖbVI in Bayern mit Nachdruck zu betreiben.
Allen Vermessungsingenieuren wurde empfohlen, das Thema zur Einführung des ÖbVI in Bayern im Kollegenkreis und zur Politik weiter zu tragen.