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Bayerische Aktionswoche der Geodäsie 2016

07.08.2016 Bezirk Nürnberg Von Ullrich Jockers vor 3 Jahr(en)


Termin: 18.07.2016
Ort: Nürnberg


Am 18. Juli 2016 fand in Nürnberg die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen „Bayerische Woche der Geodäsie“ statt. Kern dieser Veranstaltung war es, Schülern weiterführender Schulen die Möglichkeit zu geben, das Berufsfeld des Geodäten in all seinen verschiedenen Bereichen kennenzulernen und somit das Interesse an einem entsprechenden Studium oder einer Ausbildung zu wecken. So wurden im Vorfeld der Veranstaltung Informationen an die Schulen der Metropolregion Nürnberg verteilt. Zahlreiche Klassen folgten der Einladung und wurden dann durch ein GPS-Handgerät zu den einzelnen Ständen geführt, wo Sie mit einem GeoQuiz spezielle Fragen beantworten mussten, dass als Lösungswort das diesjährige Motto „Wir vermessen die Welt“ ergab.

Vertreten waren das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit den Schwerpunkt Geobasisdaten. Speziell wurde der BayernAtlas und Terra Tracer (Bayern 3D aus Luftbildern) sowie der Aufgabenbereich Katastervermessung vorgeführt. Das Amt für ländliche Entwicklung stellte das Thema der Wertermittlung für landwirtschaftliche Flächen vor. Das Amt für Geoinformation und Bodenordnung der Stadt Nürnberg präsentierte die Vermessung eines Kanalschachtes mit einem Scanner.

Für den Bereich der Ingenieurvermessung zeigte das Ingenieurbüro Schmächtig den Einsatz einer Drohne und beflog hierbei den Veranstaltungsort und die Fassade des Bayerischen Heimatministerium. Durch das Planungsbüro Oehmke + Herbert und dem Vermessungsbüro Freisinger wurden die neuesten Geräte aus den Bereich Robotik-Tachymeter, GNSS-Messung und digital Nivelliere demonstriert. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt stellte sich allen Fragen rund um das Studium. Die aufgezeigten Tätigkeitsgebiete boten somit einem umfassenden Einblick in die Arbeitswelt des Geodäten.

Auch unser Berufsverband für Geodäsie und Geoinformation sorgt sich um ausreichen und qualifizierten Nachwuchs so, dass es nötig, ist unser Berufsbild in die Öffentlichkeit zu bringen und gerade an Jugendliche heranzugehen, um ihnen die Vielseitigkeit und Schönheit dieses Berufes aufzuzeigen.