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Exkursion nach Sommerschenburg

13.09.2013 Bezirk Magdeburg Von Achim Dombert vor 6 Jahr(en)


Termin: 13.09.2013 10:30
Ort: Gneisenaustraße 55, Sommersdorf (OT Sommerschenburg)


Bild 1: VDV-Kollege Olaf Geyer bei der Höhenbestimmung

Bild 2: Einweihung auf dem Heidberg Ortsbürgermeister Peter Müller (links)

Eine Höhenmarke der besonderen Art wurde am 13.09.2013 gesetzt. Diese Aktion wurde überhaupt erst durch die Vermittlung unseres VDV-Verbandskollegen Reinhard Duckstein möglich. Herr Duckstein ist auch in der Arbeitsgemeinschaft Tourismus und Regionalentwicklung (AGTouR) der Region Ostlappwald des Bördekreises engagiert. Hier entstand die Idee den höchsten Punkt im Bördekreis zu vermarken. Jetzt kam der VDV-Landesverband Sachsen-Anhalt ins Gespräch. Ein klassische Aufgabe für die ‚Vermesser‘! Ein Anhaltspunkt war schnell gefunden in der Umgebung des jetzigen höchsten Punktes auf dem Heidberg (in der Nähe von Sommersdorf) liegt eine Wegkreuzung mit 211,1 m ( NHN ). Aber ist es auch der höchste Punkt?

 

Unser VDV-Verbandskollege Olaf Geyer ging dieser Frage nach. Am 26.04.2013 ermittelte er – mit freundlicher Unterstützung der imp-GmbH aus Halle – der höchsten Punkt auf dem Heidberg in etwa 100 m Entfernung von der Wegekreuzung in südöstlicher Richtung mit 211,6 m ( NHN ). Ursprünglich sollte angeregt von der Aktion ‚Erinnerungsstein setzen’ (siehe VDVmagazin 6/2012) auch hier ein Stein gesetzt werden. Die AGTouR entschied sich jedoch zu einem – der Zugspitze würdigem – Gipfelkreuz (Koordinaten 32U 644555mE, 5781656mN WGS84). Neben dem Gipfelkreuz wurde ein kleiner Rastplatz mit Tisch und Bänken eingerichtet sowie eine Infotafel aufgestellt. Komplettiert wird die höchste natürliche Erhebung durch die Pflanzung einer Blutbuche zur besten Pflanzzeit Ende Oktober. Am 13.09.2013 wurde der Platz nun offiziell eingeweiht. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung sprachen u.a. der Ortsbürgermeister Herr Peter Müller, der VDV-Landesvorsitzende und der VDV-Kollege Reinhard Duckstein einige einführende Worte. Die regionale Presse berichtete ausführlich von diesem feierlichen Ereignis. Gerne unterstützte der VDV-Landesverband Sachsen-Anhalt diese ungewöhnliche Aktion, welche zum wiederholten Male die öffentliche Wahrnehmung unseres Berufsstandes verbesserte.

 

Nach der Einweihung besuchten die VDV-Mitglieder noch das Gneisenau-Museum und das Gneisenau-Mausoleum in Sommerschenburg. Der große preußische Militärreformer Gneisenau (1760 -1831) hat im Mausoleum seine letzte Ruhe gefunden. Die gesamten Aktionen an diesem Tage waren als Bezirksveranstaltung des VDV-Bezirkes Magdeburg geplant. Leider wurde die Veranstaltung nur von drei VDV-Mitgliedern besucht, so dass der abschließende Ausklang im technischen Denkmal "Allermühle“ mangels Beteiligung ausfiel. Mein Dank gilt den VDV-Kollegen Reinhard Duckstein und Olaf Geyer für ihren Ideenreichtum und ihre aktive Unterstützung bei der Durchführung.