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Fachvortrag: Das "Grünflächeninformationssystem" (GRIS)

16.04.2014 Landesverband Berlin/Brandenburg Von Dieter Badstübner vor 6 Jahr(en)


Termin: 16.04.2014 16:30-18:00
Ort: Beuth Hochschule für Technik, Haus Bauwesen, Raum E37, Luxemburger Str. 10, 13595 Berlin


 

 

Karten und Daten für den Grünen Daumen

Am 16. April 2014 sprach auf Einladung des Landesvorstands in der Beuth Hochschule für Technik Berlin Dipl.-Ing. Ulrich Reinheckel von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin über das IT-Fachverfahren GRIS der bezirklichen Grünflächenämter und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Mit dem Grünflächeninformationssystem GRIS wird einerseits die Steuerung der Grünflächenpflege unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten effektiver, andererseits wird mit dem GRIS die Informationsbereitstellung für Planungs- und Auskunftszwecke innerhalb der Berliner Verwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit gewährleistet.

Die Entwicklung des Berliner GRIS begann zu Beginn der 1990er Jahre mit der Einführung von "GAIA". Ende der 1990er Jahre folgte die Entwicklung der GIS-Fachschale "YADE GBKat" und im Jahr 2001 konnte mit der umfangreichen Erweiterung des Internetauftritts "Stadtgrün" auch die "Internet-/Intranetauskunft" bereitgestellt werden. Nach einem nunmehr über 15 jährigem Einsatz der Berliner GRIS-Module erfolgt gegenwärtig eine grundlegende technische und fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung des GRIS. Kern dieser Weiterentwicklung ist die Einführung einer neuen, verstärkt Prozess-orientierten GRIS-Datenbankkomponente.

Nachdem sich die Berliner Stadtgrünverwaltung bereits im Jahr 2011 nach einer EU-weiten Ausschreibung im August 2011 für die Lösung "pit-Kommunal" der Fa. IP SYSCON GmbH als neue Grünflächenmanagement (GFM) - Komponente entschieden hat, erfolgte Ende 2012 nunmehr auch bei der GIS-Komponente die Entscheidung für eine Lösung aus dem Hause der IP SYSCON GmbH. Die neue GIS-Komponente des GRIS Berlin wird auf Basis der ArcGIS-Produktplattform auf drei verschiedenen Arbeitsplatztypen zur Verfügung gestellt: für Desktop-, Web- und mobile Arbeitsplätze. Gegenwärtig erfolgen Anpassungen der neuen GRIS-Komponenten an die spezifischen Berliner Anforderungen. Die schrittweise Produktivsetzung des neuen GRIS ist für den Zeitraum Ende 2013 bis Ende 2014 geplant.

 

 

Die Nachsitzung fand im nahegelegenen Restaurant Corallo (Genter- Ecke Ostender Straße) statt.

 

 




Dateien:
vdv20140416-GRIS.pdf88 K