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FOSS4G-Konferenz in Bonn lädt zur aktiven Teilnahme ein

19.04.2016 GIC - Geo Info College vor 4 Jahr(en)


Termin: 24.08.2016 - 26.08.2016
Ort: Bonn


Freie Geodaten, Fernerkundung, Katastrophenmanagement und Landinformation – das sind die Schwerpunkte der FOSS4G-Konferenz 2016. Diese weltweit größte internationale Konferenz für Open Source Geoinformationssystme (GIS) lädt vom 24. bis 26. August 2016 zum ersten Mal nach Bonn und damit nach Deutschland ein. Mit dem so genannten „Call for Submissions“ ist jetzt der Aufruf gestartet, Vorträge zu diesen Schwerpunkten einzureichen. Auch Behörden, Verwaltungen und Sicherheits-Organisationen, die mit diesen Themen befasst sind, sollen sich angesprochen fühlen.
Im ehemaligen Bonner Plenarsaal des Bundestages – heute World Conference Center Bonn – findet in diesem Jahr unter dem Motto „Building Bridges“ zum zehnten Mal das alljährliche Treffen der weltweit verstreut arbeitenden Entwickler von Open Source Software für die Verarbeitung, Analyse und Visualisierung räumlicher Daten statt. Die Open Source Geospatial Foundation (www.osgeo.org) sowie dessen deutschsprachiges Chapter FOSSGIS e.V. (www.fossgis.de) als Veranstalter erwarten insgesamt bis zu 1000 Besucher.


Die Entwickler bauen mit dieser alljährlichen Konferenz die Brücke zu ihren Anwendern. Eingeladen sind daher Nutzer und ausdrücklich auch Neulinge und Interessenten aus allen Branchen – von Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen, Non-Profit- sowie Nicht-Regierungsorganisationen (NGO), aber natürlich auch von Behörden und Verbänden. Und an sie alle geht auch das Angebot, mit eigenen Vorträgen über ihre Projekte mit, wie auch über ihre Ansprüche an Open Source Lösungen für das Management von Geoinformationen an der Konferenz teilzunehmen. Dieser "Call for Submissions" endet am 21. März 2016. Bis dahin können Präsentationen, wissenschaftliche Artikel, Poster, Karten oder Workshops eingereicht werden.


Die Details zu allen Einreichungsformen finden sich auf der Homepage der FOSS4G 2016 unter http://2016.foss4g.org/programme.html.

Die vier genannten Schlüsselthemen haben die Organisatoren ausgewählt, weil sie neben einer institutionellen Verankerung in der Region Bonn vor allem globale Bedeutung besitzen. Überdies sind auch diese Themen über vergleichsweise kurze Brücken miteinander verwoben, wie zum Beispiel der Blick auf das europäische Copernicus Programm zeigt. Es will eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für Erdbeobachtung mittels Fernerkundung und damit verbundene Dienstleistungen aufbauen. Dabei liefert es nach dem Willen der EU Open Data, die eben bei Land Information und Disaster Management eine Rolle spielen. Die vier Schlüsselthemen knüpfen an aktuelle, internationale Fragestellungen an und bauen damit weitere Brücken zu Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Insgesamt sind während der Konferenz etwa 200 Präsentationen geplant, die Einsatz und Nutzen von Open Source Geo-Software und Freien Geodaten in den unterschiedlichsten Feldern aufzeigen. Präsentationen dauern jeweils 20 Minuten plus fünf Minuten für Fragen und Antworten. Für einem eigenen akademischen Track sind wissenschaftliche Papiere der höchsten Qualität gefragt. Sie werden in einem Peer-Review-Verfahren geprüft und zusätzlich vor dem Hintergrund allgemeinen Interesses bewertet. Das Akademische Komitee der Konferenz wird ausgewählte Arbeiten zudem in bekannten wissenschaftlichen Reihen veröffentlichen.


"Die FOSS4G ist aber noch mehr als nur eine Fachkonferenz" sagt Till Adams vom Vorstand des FOSSGIS e.V. und diesjähriger Chairman der Veranstaltung, Denn ein umfangreiches zusätzliches Programm rund um die Konferenz verteilt sich auf insgesamt neun(!) Tage. Eingerahmt von jeweils 2-tägigen so genannten Code-Sprints, in denen die Weiterentwicklung von Open Source Produkten forciert werden, finden an beiden Tagen vor der Konferenz Anwender-Workshops zu den wichtigsten Software-Projekten statt, dazu wird es eine Business-Networking Konferenz (B2B Meeting) und während der gesamten Woche zahlreiche Social Events geben. Am Konferenzort im ehemaligen Bundestag wird eine Firmenausstellung der Sponsoren in Form eines Bazars für regen Austausch zwischen den Teilnehmern sorgen.


„Traditionell ist die FOSS4G natürlich der wichtigste Treffpunkt nahezu aller weltweit verteilt arbeitenden Kernentwickler der Open Source GIS-Projekte, insbesondere die der Open GeoSpatial Foundation“, betont Adams. Auch die darauf basierenden Anwendungen spielten eine zentrale Rolle auf der Konferenz. Aber gerade deswegen sei das Treffen die perfekte Gelegenheit für die Anwender, den direkten Austausch mit den Kernentwicklern zu suchen. Auch Kontakte zu allen Communities, die sich rund um die Open Source Projekte gebildet haben, sind schnell geknüpft. „Wer den Einsatz von Open Source Lösungen im Bereich der Geoinformation auch nur erwägt, hat in diesem Sommer in Bonn alle Möglichkeiten, sich umfassend und aus erster Hand zu informieren“, bekräftigt Adams.

Weiterführende Informationen:
FOSSGIS e.V.
Römerweg 5
D-79199 Kirchzarten
Tel. +49 (0)331 2812 9857 0
Fax +49 (0)331 2812 9857 9
Mail: till.adamsbittekeinefossgiswerbungde
www.fossgis.de