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Herbsttreffen 2013 mit Wildbretessen

19.10.2013 Bezirk Dortmund Von Guido Baumann vor 6 Jahr(en)


Termin: 19.10.2013 14:00
Ort: Restaurant Tante Amanda, Mosselde 149, 44357 Dortmund.


Teil der Gruppe auf der Halde Schwerin (Foto: Berndt Weise)

Landesvorsitzender K. Muth und die Jubilare J. Meier (50 Jahre), M. Heuer und H. G. Winkelkötter (40 Jahre), G. Baumann (25 Jahre) (Foto: Berndt Weise)

Der Bezirk Dortmund ist am 19.10.2013 zur traditionellen Herbstwanderung aufgebrochen. Die Traditionsveranstaltung mit anschließendem Wildbretessen startete als Rundtour bei Tante Amanda in Dortmund.

 

Der Weg führte zuerst zu Schloss Bodelschwingh. Das Wasserschloss im Renaissancestil mit englischem Landschaftspark ist eine der letzten Anlagen im Ruhrgebiet, die sich noch im Privatbesitz befinden. Eine Besichtigung ist leider nicht möglich, da das Schloss vom Eigentümer, der Familie zu Inn- und Knyphausen und seinen Mietern bewohnt wird. Durch den öffentlichen Teil des Schlossparkes ging es in den Bodelschwingher Wald. Dort ist die interessante Grabstelle des Familie von Bodelschwingh bzw. Inn- und Knyphausen zu finden.

 

Weiter ging es in Richtig Castrop-Rauxel Dingen zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Familie Risse mit Team hatte wie in jedem Jahr die Tour bestens organisiert. Nach der Stärkung konnte die Halde der Zeche Graf Schwerin erklommen werden, was sich unser ältester Teilnehmer mit 88 Jahren nicht nehmen lassen konnte. Die Halde gehörte zur Zeche Graf Schwerin, die 1872 gegründet wurde. Von der Zeche ist seit der Stilllegung im Jahre 1967 nichts mehr übrig geblieben, die ehemaligen bergbaulichen Flächen sind saniert und warten zum Teil noch auf eine Weiternutzung. Einzig die Halde Schwerin wurde zu einer Landmarke weiterentwickelt. Der Castroper Bildhauer Jan Bormann hat 1993 eine beindruckende Sonnenuhr installiert. Vier Treppen führen auf die Halde und bilden ein „Geokreuz“. Das Material der Stufen der vier Treppen ist je nach Himmelsrichtung aus Grubenholz, Eisenbahnschwellen, Stahlbrammen und Eisenbahnschienen gestaltet. Die verschiedenen Materialien sollen die Natur-, Menschheits- und Industriegeschichte des Ruhrgebiets widerspiegeln. Nebenbei waren wir auf dem höchsten Punkt Castrop-Rauxels mit 174 m ü. NN. Mit einem entsprechenden Ausblick wurde die Gruppe belohnt.

 

Der Rückweg zu „Tante Amanda“ führte über die 27-Loch-Golfanlage im Stadtteil Frohlinde. Nach 8 Kilometern Fußmarsch konnten wir bei Tante Amanda zum Wildbretessen einkehren.

 

Ehrungen:

25 Jahre im VDV: Thomas Strate, Frank Schindler und Guido Baumann.

40 Jahre im VDV: Manfred Heuer, Hans-Günther Winkelkötter, Karl Schreiner, Jürgen Schubert und Hans-Jochen Wenks

50 Jahre im VDV: Johannes Meier

 

Vier Jubilare konnten die Urkunden und Ehrennadeln an diesem Abend durch den Landesverbandsvorsitzenden Karsten Muth entgegen nehmen.

 

Den Fleißpreis für die fleißigste Teilnahme an den Veranstaltungen des Bezirks Dortmund konnte an Herrn Manfred Heuer übergeben werden. Herr Heuer hat an nur 2 Veranstaltungen gefehlt.