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Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

01.12.2015 Bezirk Essen Von Helmut Mertens vor 4 Jahr(en)


Termin: 01.12.2015 18:00
Ort: Essen


v.l.: Friedrich Koch (Bezirksvorsitzender), Reimund Twiehoff (40), Hans Muscheid (50) und Ulf Meyer-Dietrich (Landesvorsitzender NRW)

VDV Bezirk Essen, der amtierende Vorstand wird bestätigt

Im Rahmen einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung konnte der Bezirksvorsitzende Friedrich Koch in seinem Bericht auf zahlreiche, erfolgreiche Veranstaltungen zurückblicken:

 

·         Vermessung bei der Errichtung von Windparks in Nord- und Ostsee
(Klaus Cichon und Wolfgang Hicking Hochtief AG)

 ·         Das Jahrhundertprojekt Emscher-Umbau
- Planung, Bau und Vermessung -

 ·         Besuch des Steinkohlenbergwerk Prosper-Haniel Schacht 10 in Bottrop-Kirchhellen. Die Generation Ü-60 durfte leider nicht in das Kohlebergwerg einfahren. Für diese Gruppe wurde exklusiv ein interessanter Fachvortrag übertage organisiert.

 ·         „Überblick über die Entwicklung der Geoinformation im Vermessungswesen“
Frau Prof. Klein HS Bochum

 ·         Neubau und Abriss der Lennetalbrücke bei Hagen

 ·         „Vermessungs- und Katasteramt Quo vadis?“ Vortragsmarathon (5 interessante Vorträge an einem Nachmittag) des Amtes für Geoinformation, Vermessung und Kataster unter Leitung von Dr. Frank Knospe

 ·         Besuch der Endlagerstätte "Schacht Konrad" in Salzgitter, mit Schachtfahrt auch für die Generation Ü-60!

 

Auch die Kassenprüfer/in Nicole Wilhelms und Toni Schuhmacher zogen in Ihrem Bericht eine uneingeschränkt positive Bilanz. Die Kassenverwalterin Anke Hilbig-Motz hatte im Verlauf ihrer zweiten Amtszeit das Kassenbuch wiederum perfekt geführt, die Finanzen des Bezirks sind wohlgeordnet. Dass sich alle stimmberechtigten Mitglieder dem Antrag der Prüfer anschlossen und den amtierenden Vorstand entlasteten war die logische Konsequenz.

Der Bundesgeschäftsführer und stellvertretende Landesvorsitzende Burkhard Kreuter nahm, wie in ungezählten Jahren zuvor, an der Mitgliederversammlung teil und übernahm mit vertraut sicherer Hand, dem Antrag und Votum der Mitglieder folgend, die Aufgaben des Wahlleiters.

Da die bisherigen Amtsinhaber ihre Arbeit zur vollsten Zufriedenheit der Anwesenden erledigt hatten, wurden sie jeweils zur Wiederwahl vorgeschlagen.

Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, den Bezirksvorstand künftig um einen stellvertretenden Vorsitzenden zu erweitern. Der für dieses Amt vorgeschlagene Kollege Henri Vigneron wurde, wie der gesamte Vorstand, anschließend einstimmig gewählt. Da Henri Vigneron bisher Beisitzer war, wurde Christian Landers als Nachfolger vorgeschlagen und ebenfalls einstimmig gewählt. Christian Landers ist wegen seines dualen Studiums für den Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung prädestiniert.

 

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Bezirksvorsitzender: Friedrich Koch

stellvertretender Vorsitzender: Henri Vigneron

Schriftführer: Helmut Mertens

Kassenverwalterin: Anke Hilbig-Motz

Beisitzer:

Michael Kilian, Dieter Klemp, Christian Landers, Raimund Twiehoff

Kassenprüfer/in:

Nicole Wilhelms

Werner Grommisch

(da Kassenprüfer gemäß Satzung für 4 Jahre gewählt sind, beträgt die Amtszeit für Nicole Wilhelms noch zwei weitere Jahre, für Antonius Schuhmacher, der bereits 4 Jahre diese Aufgabe wahrgenommen hatte, wurde ein Nachfolger gewählt.)

 

Den protokollarischen Höhepunkt des Abends bildete die Ehrung langjähriger Mitglieder.

Der hierzu aus Dortmund angereiste VDV-Landesvorsitzende und Leiter des Dortmunder Vermessungs- und Katasteramtes, Ulf Meyer-Dietrich, gratulierte den anwesenden Jubilaren

Reimund Twiehoff (40 Jahre) sowie Hans Muscheid (50 Jahre) und dankte ihnen für ihre Treue zum VDV.

Bereits im Rahmen der Exkursion zum atomaren Endlager "Schacht Konrad" hatte Friedrich Koch dem Kollegen Adolf Dicke (40 Jahre), die Urkunde mit der silbernen Ehrennadel überreicht. Obwohl er vor vielen Jahren aus beruflichen Gründen den Wohnsitz in das mehr als 500 km entfernte Schemmerhofen verlegt hat, ist Adolf Dicke seinem Heimatbezirk treu geblieben.

Alle Jubilare erhalten eine Urkunde des VDV Präsidenten Wilfried Grunau sowie die Silberne Ehrennadel des VDV in der entsprechenden Ausgestaltung.

Da ich als Schriftführer zu einem vollständigen Bericht verpflichtet bin:
Ulf Meyer-Dietrich erinnerte daran, dass mir auf der Bundesmitgliederversammlung in Fulda die Goldene Ehrennadel für besondere Verdienste im VDV verliehen wurde.

Im Schnelldurchgang berichtete der Landesvorsitzende abschließend über aktuelle Projekte. So steht der Erhebungserlass, an dem VDV, DVW u. BDVI Hand in Hand mit den zuständigen Landesbehörden gearbeitet haben, kurz vor der Vollendung.

Dieser neue Erlass wird künftig Erhebung + Führung + Bereitstellung des Liegenschaftskatasters regeln und die bisherigen Einzel-Erlasse ersetzen.

Im Verlauf einer sich spontan ergebenden Diskussion beantwortete der Landesvorsitzende u. a. Fragen zu ATKIS, ALKIS, Open-Data, das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union uvm.

Besonders lobenswert ist, dass die 3 Geodäsie Verbände nicht nur in Fachgremien zusammenarbeiten, sondern erstmalig am Donnerstag, 14.04.2016 gemeinsam den Geodäsie-Kongress NRW in Dortmund in der Westfalenhalle ausrichten.
Zu dieser fruchtbaren Zusammenarbeit muss man allen Beteiligten ganz herzlich gratulieren.

Dass im Rahmen dieses Kongresses in der Westfalenhalle auch die Landesmitgliederversammlungen der Geodäsie-Verbände geplant sind, ist ein weiteres Zeugnis guter Kooperation zum Vorteil der Mitglieder.

Ulf Meyer-Dietrich wies auf die große Bedeutung der Geodäsie-Verbände für die Entwicklung und damit auch für die berufliche Perspektive aller Geodäten/innen hin.

Er betonte, dass nach seiner Überzeugung für Geodäten/innen, die ihren Beruf lieben, die Mitgliedschaft in einem Berufsverband selbstverständlich sein muss.

Es ist zu wünschen, dass dieser Appell des engagierten Leiters des Dortmunder Vermessungs- und Katasteramtes einige bisher zögerliche Kollegen/innen motiviert, sich für eine Mitgliedschaft im VDV zu entscheiden.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die positive berufliche Perspektive der Geodäten. Die Arbeitsmarktlage ist derzeit so günstig, dass Studierende bereits vor Beendigung des Studiums zwischen mehreren Angeboten wählen können.