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Reisebericht: „Von Thailand ins versunkene Königreich der Khmer“

09.01.2014 Bezirk Dortmund Von Frank Teichmann vor 6 Jahr(en)


Termin: 09.01.2014 19:30
Ort: Linus Café-Restaurant, Probsteihof 9, Dortmund


Bild 1: Angkor Thom - Foto W. Göcke

Bild 2: Tempel Ta Prohm - Foto W. Göcke

Bild 3: Strand auf der Insel Ko Lipe - Foto W. Göcke

So wie jedes Jahr zog es auch diesmal wieder die Weltenbummler Kornelia und Werner Göcke in ferne Gefilde. Reiseziel war das als Badeparadies bekannte Thailand und das ehemalige Reich der Khmer Kambodscha. Um die Fernwehlust mit den beiden Globetrottern zu teilen, kamen am 09.01.2014 über 30 Interessierte des VDV Dortmund und lauschten gespannt dem Reisebericht der mit  beeindruckenden Bildern begleitet wurde.

 

Ausgangspunkt der Rundreise war Bangkok. Die Hauptstadt des Königreichs Thailand und mit Abstand die größte Stadt des Landes erkundet man am besten per Boot. Die Metropole bietet alles von altertümlichen Tempelanlagen bis hin zu modernen Hochhäusern. Nach 3 Tagen ging es auf dem Landweg weiter Richtung Kambodscha. Mit dem Bus fuhren Sie über die Grenze in das 10 Stunden entfernte Siem Reap. Von hier aus wurden die weltberühmten Tempelanlagen von Angkor erkundet. Diese Region bildete vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja. Der wohl bekannteste und auch größte Tempelkomplex der Welt ist Angkor Wat. Die gewaltigen Bauten aus kunstvoll gestaltetem Sandstein sind schon lange kein Insidertipp mehr. Neben zahlreichen Touristen ist die Anlage auch bei buddhistischen Mönchen sehr beliebt und teilweise sehr überlaufen. Auf Grund der hohen Tagestemperaturen und der weiten Wegstrecken wählten Göckes eine sehr komfortable Moped-Rikscha als ideales Beförderungsmittel. So konnten beide entspannt auch die Anlage Angkor Thom mit den 16 Gesichtstürmen besichtigen. Ein kleiner Geheimtipp ist der Gebäudekomplex Ta Prohm. Diese aufgegebene Tempelanlage wurde so belassen, wie man sie einst vorgefunden hat. Besonders eindrucksvoll sind hier die Feigenbäume, deren Wurzeln ganze Gebäude überwachsen.

 

Weiter ging die Reise mit dem Boot über den Tonle Sap, dem größten und fischreichsten Binnensee Südostasiens, der im weiteren Verlauf in den Mekong mündet. Ganze 8 Stunden dauerte diese Überfahrt zur Hauptstadt von Kambodscha Phnom Penh. Architektonisch gibt es hier eine Menge zu entdecken. Neben Bauwerken aus der französischen Kolonialzeit gehörte natürlich auch die Besichtigung des Königpalastes von König Sihamoni zum Pflichtprogramm. Eine weitere legendäre Sehenswürdigkeit ist das FCC (Foreign Correspondent´s Club). In den Kriegstagen war das der Ort, von dem aus alle internationalen Journalisten ihre Nachrichten in alle Welt verschickten. Hier genossen unsere beiden Globetrotter bei einem Kaffee die Aussicht.

 

Mit dem Flieger ging es im Anschluss über Kuala Lumpur zur malaysischen Ferieninsel Langkawi. Die in der Andamanensee liegende Insel bietet alles von belebten bzw. weniger belebten Stränden bis hin zu Wasserfällen und Dschungelwäldern. Langkawi ist ein idealer Ort zum Entspannen. Auf die thailändische Nachbarinsel Ko Lipe gelangten die beiden per Schnellboot. Die im Tarutao Marine Nationalpark gelegene Insel ist vor allem bei Tauchern sehr beliebt, die in den vorgelagerten Korallenriffen die Meereswelt genießen können. Noch mehr Ruhe und Erholung fanden die beiden Globetrotter auf der nur etwa 1 km² großen Insel Ko Bulon. Hier wurden die Tage mit Schnorcheln und Relaxen verbracht.

 

Im Anschluss daran ging es zurück auf das Festland in das 500 km entfernte Surathani. Hier starten im Hafen die Fähren auf die bekannte Touristeninsel Ko Samui. Das absolute Kontrastprogramm zu den kleinen ruhigen Inseln. Die weißen Traumstrände sind ein beliebtes Reiseziel für Pauschaltouristen, die die Insel regelrecht überschwemmen. Die ein oder andere ruhige Ecke fanden unsere beiden Globetrotter trotzdem. Aber jeder Urlaub geht einmal zu Ende. So auch für Familie Göcke. Und so schloss sich der Kreis dann wieder in Bangkok, von wo es wieder zurück in die Heimat ging.

 

Bei diesem sehr beeindruckenden Reisebericht gab es wahrscheinlich keinen im Saal des LINUS-Restaurants, der beim Hören und Sehen kein Fernweh bekam. Wir möchten uns noch einmal recht herzlich bei Werner Göcke bedanken und sind auf die nächsten Reiseberichte gespannt.