zum Content

Rubens - Ausstellung im Von der Heydt-Museum

23.02.2013 Bezirk Wuppertal Von Andreas Krüger vor 7 Jahr(en)


Termin: 23.02.2013 16:00
Ort: Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal


Die Gruppe im Von der Heydt-Museum

Der VDV Bezirk Wuppertal hat wiederum in das renommierte Von der Heydt-Museum in Wuppertal-Elberfeld geladen, um sich gemeinsam die Werke des künstlerischen Genies aus dem 17. Jahrhundert, Peter Paul Rubens (1577-1640), mit einer Führung anzuschauen.


Das Von der Heydt-Museum wurde als Städtisches Museum Elberfeld im ehemaligen Rathaus am 25.10.1902 eröffnet. Aus Dankbarkeit gegenüber dem größten Stifter des Museums wurde das Haus 1961 in "Von der Heydt-Museum" umbenannt.


Das Museum besitzt nicht nur Gemälde, Grafiken und Skulpturen von bedeutenden Künstlern, sondern schafft es immer wieder, Sonderausstellungen von weltbekannten Künstlern nach Wuppertal zu holen. So wurden in den letzten 5 Jahren Sonderausstellungen von Renoir, Monet, Bonnard und Sisley gezeigt. Bis Ende Februar wurde die Werkschau mit über 50 Gemälden des großartigen Barock-Künstlers und Europäischen Diplomaten "Peter Paul Rubens" gezeigt. Zeit seines Lebens war Rubens mit Religionskriegen konfrontiert. In seinen Werken spiegelt sich oftmals das politische und religiöse Geschehen seiner Zeit wieder. Kennen lernen durften wir auch sein politisches Wirken. Peter Paul Rubens konnte sich fließend in 6 Sprachen unterhalten, damit war er auch ein Diplomat der spanisch-habsburgischen Krone.


Nach der erläuternden Führung hatten wir noch die Möglichkeit, den Museumsfilm zur Rubens-Ausstellung uns anzuschauen. Gerhard Finckh, seit 2006 Direktor des Von der Heydt-Museums, wandelt zu jeder Sonderausstellung auf den Spuren der Künstler. So wurde in einem 20 minütigen Film das Leben von Peter Paul Rubens vor Ort illustriert. Finckh ging von Siegen (Geburtsort) nach Antwerpen, wo Rubens nur durch seine lange Italienreise (1600-1608) und den diplomatischen Tätigkeiten bis zu seinem Tod (1640) lebte. In Antwerpen stellte uns Gerhard Finckh virtuell das Wohnhaus von Rubens mit seiner „Meisterwerkstatt“, die Liebfrauenkathedrale mit den berühmten Altargemälden, das „Koninlijk Museum voor Schone Kunsten“ mit der großen Rubenssammlung und die St. Pauluskirche mit der Gemäldereihe „Die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes“ vor.
Nach dieser Filmvorführung gingen wir gemeinsam zu unserer vorbestellten Lokalität, um dort den Abend gesellig ausklingen zu lassen.


Erwähnenswert ist, dass sich unserer Führung Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bezirken (Münsterland und Duisburg) angeschlossen haben. Ausschlaggebend dazu war bestimmt das vorangegangene Wochenende mit der Landesausschusssitzung NRW.