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Spitzengespräch der Geodäsieverbände

Zum jährlichen Spitzentreffen haben sich die Vertreter der Mitgliedsverbände der InteressenGemeinschaft Geodäsie (IGG) am 28./29.01.2022 im Rahmen einer Zoomkonferenz getroffen. Es wurde konstatiert, dass auch unter Pandemiebedingungen ein gemeinsames Auftreten im Sinne der geodätischen Profession zielgerichtet gestaltet werden muss. Die gemeinsame Aufgabe der Nachwuchsgewinnung konnte im Jahr 2021 erfolgreich fortentwickelt werden. Die INTERGEO 2021 in Hannover hat gezeigt, dass auch unter schweren pandemischen Rahmenbedingun-gen Handlungsmöglichkeiten bestehen.

Für das laufende Jahr sieht die IGG folgende Punkte:

  1. Die IGG sieht die Instagram-Kampagne #weltvermesserer grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Man erkennt aber die Notwendigkeit, die Kampagne in Richtung der eigentlichen Zielgruppe deutlich zu schärfen. Unter anderem wird der Bedarf für mehr bewegten Content (Videoclips) gesehen. Hierzu wird die Community angesprochen werden. Mitte 2022 muss in einer Runde der Unterstützer eine Anschlussfinanzierung ab 2023 gesichert werden.
  2. Die IGG beschließt die Vergabe des Relaunches der Plattform www.arbeitsplatz-erde.de. Der Auftrag wird explizit die Ergänzung um eine Ausbildungsbörse beinhalten. Die Beauftragung wird kurzfristig erfolgen und es wird der Erwartung Ausdruck verliehen, Mitte des Jahres mit Ergebnissen aufwarten zu können.
  3. Die Aufgabenfelder der Geodäsie im Klimaschutz sind äußerst vielfältig. Geodäten tragen mit ihrer fachlichen Expertise zur Erreichung der Klimaschutzziele bei, denn es sind ihre Verfahren und fachübergreifenden Kompetenzen, die hier als Entscheidungsgrundlage dienen. Um dies zu verdeutlichen, wird die IGG ein Thesenpapier zum Beitrag der Geodäsie für den Klimaschutz formulieren und daraus Content für die sozialen Medien generieren.
  4. Die IGG sieht im Liegenschaftskataster vielfältige, bisher nicht genutzte Potentiale, um gesellschaftliche und wirtschaftliche Mehrwerte zu schaffen. Dazu wird im Laufe des Jahres ein weiteres Thesenpapier erarbeitet.

Diese Punkte betrachten wir als weitere Schritte hin zu einer breit angelegten, gemeinsamen Strategie zur langfristigen Sicherung der geodätischen Profession.

Wir geben unserer Hoffnung erneut Ausdruck, dass die pandemiebedingten Einschränkungen im Laufe des Jahres deutlich zurückgehen und wir die gemeinsame Arbeit nicht nur virtuell, sondern auch in persönlichen Begegnungen fortsetzen können.

gez.
Wilfried Grunau, Präsident VDV
Hansjörg Kutterer, Präsident DVW
Michael Zurhorst, Präsident BDVI

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