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Demonstration von geodätischen Überwachungssystemen an einem Brückenmodell

Abbildung 1: Modell einer Brückenkonstruktion (Darstellung: N. Schiefelbein)
Abbildung 2: Brückenmodell mit angehängten Lasten (Bild: B. Haselow)

Im Rahmen der Tagung „Messen im Bauwesen 2017“ an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) konnten die Teilnehmer Live-Demonstrationen von Monitoringsystemen erleben. Von der Beuth Hochschule für Technik Berlin (www.beuth-hochschule.de) war ein Brückenmodell bereitgestellt worden (s. Abbildung 1).

An dem Modell wurden an den Knoten der oberen Ebene für tachymetrische Messungen Prismen und weitere Sensoren an den Stäben montiert.

Ereignisse, die in den Pausen der Tagung ausgelöst wurden, haben an dem Brückenmodell Deformationen von bis zu 2 cm verursacht. Die ermittelten Verformungen wurden von den überwachenden Systemen direkt im Internetseiten visualisiert.

Ereignisse:

  • In der Mitte der Brücke wurden Lasten montiert.
  • Die Spannseile (in Abbildung 1 rot dargestellt, blaue Gurte in Abbildung 2) wurden gekappt.

Es wurden Systeme mit folgendem grundsätzlichen Ansatz gezeigt:

  • Deformationsmessungen in Realtime, Systeme lieferten kontinuierlich Messwerte, typische Vertreter waren die Neigungssensoren und ein Rotationslaser mit Sensoren, die den Durchgang des Laserstrahls an Messzeilen registrierten.
  • Tachymetrische Epochenmessungen (zusätzlich ein Digitalnivellier) Messungen, die zwischen den beiden vorgenannten Verfahren einzuordnen sind, waren tachymetertrisch ermittelte Messwerte, die in einer Frequenz von 5 Messungen/Minute für zwei Messpunkte erfasst wurden.

Während der Vorführung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit zu einer regen Diskussion mit den Systemanbietern
(s. Abbildung 3).

Weitere Links:

 

 

Abbildung 3: Die Teilnehmer mit den Systemanbietern in reger Diskussion (Bilder: B. Haselow)