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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Nachlese: Bauabrechnung 2025

Termin:  27.03. - 28.03.2025
Ort: Würzburg

Das 33. Jahresseminar Bauabrechnung des BILDUNGSWERK VDV fand am 27. und 28. März 2025, wie gewohnt in der Landesgewerbeanstalt Bayern in Würzburg statt. Das Seminar bildet einen festen Termin im Veranstaltungskalender und bot auch in diesem Jahr aktuelle Einblicke zu Methoden und Neuerungen in der Bauabrechnung, Vermessung, Datenweitergabe und BIM.

1. Veranstaltungstag

Die Digitalisierung der Bauabrechnung zog sich als roter Faden durch alle Vorträge. Das Vortragsspektrum reichte von den Erfahrungen aus Pilotprojekten, der Nutzung von Handys zur Dokumentation und Aufbereitung mit fotogrammetrischen Verfahren bis zur Aufbereitung von Modellen und dem in der Akkreditierungsphase befindlichen Verfahren zum Austausch von Mengenobjekten.

Auf eine kurze Begrüßung der ca. 70 Teilnehmenden durch Seminarleiter Peter Landa, AKG Software Consulting GmbH, folgte das Grußwort des Vorsitzenden des BILDUNGSWERK VDV, Dipl.-Ing. Paul Sterzik, zur traditionsreichen Veranstaltung.

Herr Markus Jansen leitete die Vorträge ein, mit Anmerkungen zur neuen Struktur des BILDUNGSWERK VDV und mit Hinweisen zur Digitalisierung in der Bauabrechnung und zum digitalisierten Aufmaß. Erforderlich hierfür sind Standardisierungen in den Modellen nach BIM bezüglich der Attribuierung zur Weiterverwendung der Daten in Leistungsverzeichnissen (z. B. Bezeichnungen gemäß Standardleistungskatalog).

Herr Tobias Farin, Bauunternehmung Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG, stellte mit Herrn Stefan Argiriu, Infrakit Deutschland GmbH, im Vortrag „Effizienter Zugriff auf abrechnungsrelevante Informationen durch digitale Zusammenarbeit“ die Datenplattform Infrakit vor. Beginnend mit der Modellierung des Bauwerks aus den Planungsdaten über die Erstellung der Kalkulationsmengen und Dokumentation der Leistungen wurde der Weg zur Ab­rechnung dargestellt. Die Notwendigkeit digitaler Abrechnungsmöglichkeiten auf Grundlage von Modellen war dabei klar erkennbar. Für den Datenaustausch zwischen Bauvorbereitung, Baustelle, Maschinen und weiteren Beteiligten wird entsprechend eine Plattform benötigt.

„Digitales Bauen und digitale Abrechnung“ auf Grundlage des digitalen Zwillings aus Bestand und Planung lautete das Thema bei Frau Franziska Asel, Peter Gross Infrastruktur GmbH & Co. KG. Am Beispiel (Pilotprojekt) einer Brücke/eines Durchlasses wurde die Ableitung von Terminplan und Leistungsverzeichnis aus dem Bestands- und Planungsmodell aufgezeigt. Für die Abrechnung konnte ein IFC-Modell mit einer D11-Abrechnungsdatei generiert werden. 

Wie können bis zu 50 % Zeit mit digitaler Abrechnung für Bauleiter, Poliere und Abrechner eingespart werden? Eben diese Frage sollten die Ausführungen von Herrn Dirk Werner und Herrn Anton Schlei, bld:it | Werner & Schlei Ingenieure GmbH, zur „Digitalen Bauabrechnung im Straßen- und Tiefbau“ beantworten. Der klassischen Vorgehensweise stellten die beiden Referenten moderne Möglichkeiten der Dokumentation und Leistungs­erfassung unter Nutzung unterschiedlicher Werkzeuge wie fotogrammetrische Auswertungen mit einem Praxisbericht vom Aufmaß bis zur geprüften Abrechnung gegenüber. Besonderen Eindruck hinterließ die gleich am Abend des ersten Seminartags durchgeführte Dokumentation eines Weinkellers.

Herr Marco Großklaus, AKG Software Consulting GmbH, knüpfte an den Vortrag von Dr.-Ing. Rico Steyer zum Thema „REB 22.001 Mengen aus geometrischen Objekten“ beim 32. Jahresseminar an. Herr Großklaus betonte dabei weniger den Datenaustausch der Mengen, sondern die Art und Weise, wie die Objekte modelliert werden. Am Beispiel des CAD-Systems VESTRA INFRAVISION wurden die Modellierung des Bestands im DGM über Schichten aus DGM-Klassen und die Modellierung einer Planung im Querschnitt vorgeführt sowie die Volumenkörper berechnet. Die entstandenen Objekte nach REB-VB 22.001 konnten über OKSTRA und IFC exportiert werden. Das Verfahren REB 22.001 befindet sich derzeit in der Akkreditierungsphase.

Der Besuch des Weinkellers Juliusspital am Ende des ersten Seminartags diente nicht nur dem gemeinsamen Ausklang, sondern hatte auch einen fachlichen Bezug zur digitalen Bauabrechnung. Ein herzliches Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an Herrn Werner und Herrn Schlei. Mit ihrer Dokumentation konnten wir am nächsten Tag die Reliefs auf ausgewählten Fässern vermessen.

2. Veranstaltungstag

Den zweiten Tag eröffnete Herr Uwe Hüttner, IB&T Software GmbH, mit der Nutzung der BCF-Kommunikation anhand von Beispielen in card_1 und DESITE BIM für ein „Integratives BIM-Aufgaben- und Mängelmanagement in der Infrastrukturplanung“. Die „Issues“ können im Projekt verortet werden und optimieren so den Informationsaustausch und die Kontrollmöglichkeiten zwischen den Beteiligten. 

Mit seinem Beitrag „Digitale Volumenbilanz und digitale Abrechnung“ behandelte Herr Marco Wölk, A+S Consult GmbH, die Erstellung parametrisierter Objekte für die Abrechnung. Im vorgestellten Beispiel wurde der Bestand in Homogenbereiche aufgeteilt, mit dem Volumenkörper der Planung aus der Mengenermittlung aus Querprofilen verschnitten und dem Leistungsverzeichnis vernetzt. Auch hier wurden ein Modell und eine Abrechnungsdatei D11 generiert.

Den Schlusspunkt der Vortragsreihe setzte Herr Wilhelm Veenhuis, MWM Software & Beratung GmbH, mit „REB 23.003: Geschichte – Status – Baubüro Smartphone – Cloud und Bauabrechnung – XRechnung und Bau, geht das?“. Dabei spannte er einen Bogen von der Entstehung und Geschichte der REB 23.003 über die aktuelle Möglichkeit, Smartphone-Fotos direkt Positionen und Aufmaßblättern zuzuordnen, weiter über Vorteile der Mengenermittlung in der Cloud bis zur elektronischen Rechnung (Baurechnung als XRechnung).

An dieser Stelle bedankt sich die Seminarleitung herzlich bei den Vortragenden für die interessanten Beiträge, bei Markus Jansen für die anregende Moderation mit viel Sachverstand und bei den Teilnehmenden für ihre Aufmerksamkeit und die zum Teil rege Diskussion nach den Vorträgen.

Der hier zusammengefasste Veranstaltungsbericht erfolgt aus dem Blick des Seminarleiters und ist sicher nicht vollständig. Wer sich sein eigenes Bild vom Jahresseminar machen möchte, kann sich gerne folgenden Termin vormerken: 34. Jahresseminar Bauabrechnung am 12. und 13. März 2026 in der LGA Bayern in Würzburg!

Peter Landa

 

 

 

 

Am 27./28. März gibt es in Würzburg das „33. Jahresseminar Bauabrechnung“ als Präsenz-Veranstaltung des neuen Fachbereiches 2 (Bauvermessung und -abrechnung) sowie den Experten der ehemaligen Fachgruppe 10 (Bauabrechnung) des BILDUNGSWERK VDV.

Seminar BW-10125 des BILDUNGSWERK VDV „33. Jahresseminar Bauabrechnung 2025 - Planung, Bau und Vermessung“

Termin:          27. - 28. März 2025

Ort:                 LGA Landesgewerbeanstalt Bayern, Dreikronenstraße 31, 97082 Würzburg

Das BILDUNGSWERK VDV informiert über das Fortbildungsseminar „33. Jahresseminar Bauabrechnung 2025 – Planung, Bau und Vermessung“ am 27. - 28. März 2025 in Würzburg. Der neue Fachbereich 2 (Bauvermessung und -abrechnung) und die Experten der ehemaligen Fachgruppe 10 (Bauabrechnung) des BILDUNGSWERK VDV laden dazu traditionell in Würzburg in die LGA ein.

Die Zielgruppe der Veranstaltung richtet sich an Vermesser und Bauingenieure der Vermessungs- und Ingenieurbüros, der Baubetriebe sowie der öffentlichen Verwaltung. Die Organisation der Veranstaltung übernimmt wie in den Vorjahren Dipl.-Ing. Peter Landa und die Moderation der Tagung Dipl.-Ing. Markus Jansen. Das langjährige etablierte Jahresseminar findet als führende nicht kommerzielle Fachtagung zum Thema Bauabrechnung und tangierende Themen wie Vermessung, Datenweitergabe und BIM in der LGA - Landesgewerbeanstalt Bayern statt.

Platz für Networking und Auswertung der Vorträge ist in den Pausen und der traditionellen optionalen Abendveranstaltung gegeben. Dazu ist am Abend des ersten Veranstaltungstages, z. B. eine Führung im Weinkeller Juliusspital mit anschließender Weinprobe bei einem Eigenkostenbeitrag, wieder geplant.

Die weiteren Details entnehmen Sie bitte der nachstehenden Datei.

Onlineanmeldung unter Auswahl der Seminarnummer auf: eveeno.com/106923618

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung mit allen Angaben zur Überweisung Ihres Teilnahmebeitrages per E-Mail.