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VDVinformiert

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Bestenpreis 2025 an der Universität Bonn verliehen

Am 5. Juni 2025 verliehen Andreas Wizesarsky (Vorsitzender des DVW NRW e.V.) und Ulf Meyer-Dietrich (Landesvorsitzender NRW des VDV) erstmalig an der Universität Bonn den "Besten-Preis". Wurden die besten Absolventinnen und Absolventen bisher nur vom DVW NRW e.V. ausgezeichnet, soll zukünftig ein gemeinsamer Preis der berufsständigen Vertretungen verliehen werden. Im Rahmen des Geodätischen Kolloquiums am Institut für Geodäsie und Geoinformation erhielten Raphael Deimel und Leon Alexander Schmidt die Auszeichnung für ihre herausragende Leistungen im Bachelor-Studiengang. Annika Tobies und Kilian Trimborn wurden für Ihren Master-Abschluss geehrt. Bereits vor dem Kolloquium kamen die Preisträger und die Vorsitzenden in der Bibliothek des Instituts zusammen und tauschen sich gemeinsam mit dem geschäftsführenden Direktor des Instituts, Prof. Dr. Heiner Kuhlmann, über das Studium und die weiteren Pläne aus. Dabei durfte auch schon auf den Preis angestoßen werden. Der DVW NRW e.V. und der VDV NRW wünschen allen Absolventinnen und Absolventen alles Gute für die Zukunft.

 

Zum Hintergrund: Der "Besten-Preis" des DVW NRW e.V. und des Landesverbands NRW des VDV ist mit 400 Euro pro Person dotiert und wird für eine Gesamtabschlussnote besser 2,0 verliehen. Der jeweilige Abschluss muss in der Regelstudienzeit plus maximal zwei Semester abgelegt werden. Bei mehreren Personen, die die Kriterien erfüllen, entscheidet die bessere Gesamtnote; bei Notengleichheit wird das Preisgeld geteilt. Bewertet werden die an der Uni Bonn erreichten Abschlüsse in Geodäsie und Geoinformation innerhalb eines Kalenderjahrs.

Andreas Wizesarsky