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VDVinformiert

Podcaster:in gesucht!

Der ersten beiden Folgen des VDVpodcasts sind vor kurzem erfolgreich online gegangen. Um das Projekt…

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Ein Beitrag von Dipl.-Soz. tech. Valentin Jahn, Techniksoziologe & Zukunftsforscher.

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Besuch beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen

Termin:  17.01.2025 14:00 Uhr
Ort: Weßling

Am 17.01.2025 haben sich die Mitgliederinnen und Mitglieder des VDV Bayern-Süd für eine Führung am Institut für Deutsche Luft- und Raumfahrttechnik in Oberpfaffenhofen getroffen. Dabei standen die Fortschritte der Robotik und der Raumfahrt im Vordergrund.

In der ersten Stunde lag das Augenmerk auf der Robotik. Unter anderem wurden der humanoide Roboter wie TORO und Rollin' Justin besichtigt.

TORO (Torque Controlled Humanoid Robot) erforscht zweibeiniges Gehen und autonome Verhaltensweisen. Ausgestattet mit Kameras und Sensoren kann er auf verschiedenen Untergründen das Gleichgewicht halten und Hindernisse überwinden. Seine Arme ermöglichen komplexe Manipulationsaufgaben und machen ihn zu einer vielseitigen Forschungsplattform.

Rollin' Justin ist für Haushalt, Industrie und Raumfahrt konzipiert. Besonders beeindruckend ist seine Fernsteuerbarkeit: Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) können ihn in Echtzeit steuern, um z. B. Solarpaneele zu reinigen. Die geringe Verzögerung von 800 Millisekunden ermöglicht nahezu verzögerungsfreie Interaktionen.

Außerdem wurde nach der Robotik noch das GSOC mit ISS vorgestellt. Hier wurde auch ein Gruppenfoto gemacht.

Das Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum (GSOC) überwacht und steuert Missionen wie Columbus auf der ISS. In zwei Kontrollräumen sorgen Teams im Schichtbetrieb für einen reibungslosen Ablauf, unterstützt durch Live-Kameras und Datenübertragungen.

Die ISS umkreist die Erde in 90 Minuten und erlebt dabei 17-mal täglich Tag und Nacht. Mit einer Besatzung von sieben Personen werden zahlreiche wissenschaftliche Experimente durchgeführt. Regelmäßige Wartungsarbeiten und Trainings gehören zum Alltag an Bord.

Zu guter Letzt gab es einen interessanten Einblick in das EOC und die neuesten Projekte.

Das Earth Observation Center (EOC) des DLR wertet Satellitendaten aus, um Umweltveränderungen zu überwachen. Missionen wie TerraSAR und Tandem-X liefern wertvolle Informationen für Höhenmodelle und Umweltüberwachung. Diese Daten sind entscheidend für das Verständnis globaler Phänomene und die Reaktion auf Naturkatastrophen.

Diese Entwicklungen in Robotik und Raumfahrt zeigen das Potenzial neuer Technologien und die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit. Außerdem spielt die Auswertung von Satellitendaten eine immer größere Rolle in tagesaktuellen Themen.

Vielen Dank an das DLR für die großartige Führung und vor allem an Torsten Riedlinger und Lisa Knopp für die Organisation.

Annika Gschwendtner