zum Content

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat am 28. März einen wichtigen Schritt zur Stärkung der…

Weiterlesen

Die Länder haben am 27. März 2026 im Bundesrat dem Tariftreuegesetz zugestimmt. Der Bund soll…

Weiterlesen

Nach leichten Erholungstendenzen im Jahr 2025 verzeichnet die deutsche Immobilienwirtschaft im…

Weiterlesen

Mit dem Beschluss des Daten-Governance-Gesetzes (DGG) sowie der nationalen Durchführung des…

Weiterlesen

Vom 13. bis 15. Oktober 2026 findet die Smart Country Convention (SCCON) auf dem Gelände der Messe…

Weiterlesen

Ein einzigartiges Dokument der Kartographie bereichert zukünftig den Bestand der…

Weiterlesen

VDV-Landesvorstand und Bezirke im Dialog - Informationsaustausch über die gemeinsame Zukunft bei der…

Weiterlesen

Endlich – Deutschland wird digital! In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISST entsteht der Geo Data…

Weiterlesen

Seit 2008 ist es Tradition: Wenn der März anklopft, planen wir unsere gemeinsamen Ausfahrten. Wir…

Weiterlesen

Vom 7. bis 10. Mai 2026 wird Göttingen zum Treffpunkt der Geodäsie- und Geoinformations-Community:…

Weiterlesen

Die Bayerischen Gletscher schmelzen in Rekordgeschwindigkeit: Aktuelle Vermessungen aus dem Herbst…

Weiterlesen

In wirtschaftsstarken Regionen steigen die Immobilienpreise bis 2035 weiter – in strukturschwachen…

Weiterlesen

Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker hat zum 1. März 2026 die Leitung der Sektion 1.2 „Globales…

Weiterlesen

Das niederäschsische Landeskabinett hat am 17. März den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung…

Weiterlesen
VDVinformiert

VDVmagazin 2/2026

• Vermessungsinstrumente deutscher Hersteller in tschechischen Sammlungen

• Prozessbegleitende…

Weiterlesen

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Brückenmodernisierung „bei Weitem nicht im Zeitplan“

Der Bundesrechnungshof (BRH) zieht eine negative Zwischenbilanz zum Brückenmodernisierungsprogramm der Bundesregierung. Anders als vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) behauptet, sei es „bei Weitem nicht im Zeitplan“, heißt es im BRH-Bericht entsprechend Paragraf 99 der Bundeshaushaltsordnung „über die schleppende Modernisierung maroder Brücken an Bundesfernstraßen“. Im März 2022 habe das BMDV eine Bilanz zum Zustand seiner Brücken an Bundesfernstraßen gezogen, schreibt der BRH und verweist darauf, dass Brücken an Bundesfernstraßen aus mehreren Teilbauwerken bestehen können. Insbesondere bei Autobahnen habe jede Fahrtrichtung ein eigenes Teilbauwerk. Rund 8.100 Teilbauwerke von Autobahnbrücken - ein Drittel aller vom BMDV betrachteten Teilbauwerke an Autobahnen - sowie rund 3.000 Teilbauwerke an Bundesstraßen - ein Siebtel aller betrachteten Teilbauwerke an Bundesstraßen - seien dabei als modernisierungsbedürftig erkannt worden und müssten verstärkt oder erneuert werden. Ausgehend von dieser Bilanz habe das BMDV ein Modernisierungsprogramm für Autobahnbrücken aufgelegt, heißt es weiter. Es habe dazu die schlechtesten Teilbauwerke ermittelt. Rund 5.000 Teilbauwerke, so schreibt der Bundesrechnungshof, müsse die Autobahn GmbH in einem ersten Schritt modernisieren. Die Zahl der jährlich modernisierten Brücken solle zudem kontinuierlich steigen. „Ab dem Jahr 2026 soll die Autobahn GmbH jährlich 400 Teilbauwerke modernisieren“, heißt es in der Vorlage. Nach Einschätzung des BRH hätten aber bereits seit dem Jahr 2022 im Durchschnitt jährlich mehr als 450 Teilbauwerke modernisiert werden müssen, um mit dem Brückenmodernisierungsprogramm bis zum Zieljahr 2032 fertigzuwerden.

Weiterlesen ...