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Inder verdienen am meisten

Unter den Vollzeitbeschäftigten in Deutschland haben Inder im Mittel die höchsten Löhne, wie eine…

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Im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern wird ab Januar 2026 das Exzellenzcluster…

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Ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Aalborg (Dänemark) mit…

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Die digitale Transformation verändert Vermessung und Geoinformation grundlegend – technologisch,…

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Nur eine starke technische Verwaltung kann nachhaltig den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen…

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Dieses Rätselheft für Vermessungstechniker haben wir durch Zufall bei Amazon entdeckt: Ein…

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Bei der Suche nach Flächenressourcen rücken vielerorts großflächige Parkplätze in den Blick. Oft…

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führt im Auftrag des Bundesministeriums…

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Unter der Eifel schlummern mehrere Hundert Vulkane. Sie sind typische Vertreter sogenannter…

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Sonderforschungsbereich der Uni Bonn an Satellitenmission zur Erdbeobachtung beteiligt.

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Auf den Zentimeter genau

Mit der Georeferenzierung für den Erzgebirgstunnel liefert die HTWD eine wichtige Grundlage für die…

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Die Europäische Kommission hat am 10. Dezember ein Maßnahmenpaket zur Vereinfachung der…

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Sachsen-Anhalts Landesregierung hat am 16. Dezember eine Änderung des Vermessungs- und…

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Am 17. Dezember starteten zwei Galileo-Satelliten an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen…

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Das GOLDENE LOT 2024 für Thomas Luhmann

Der Oldenburger Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Luhmann ist am Freitag, 04. Oktober in Köln mit dem GOLDENEN LOT ausgezeichnet worden. Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) würdigt mit dieser Auszeichnung einen außergewöhnlichen und herausragenden Wissenschaftler, Forscher und Hochschullehrer. VDV-Präsident Wilfried Grunau: „Bei der Auszeichnung mit dem GOLDENEN LOT geht es nicht einfach nur um die Auszeichnung technologisch begründeter Innovationen, die den Wandel der Welt vorantreiben, sondern vielmehr auch um die Art und Weise, wie die Preisträger die technologische und soziale Ebene miteinander verflechten. Professor Thomas Luhmann ist unbestritten DIE Autorität der Nahbereichsphotogrammetrie und blickt zugleich als Singer-Songwriter deutschsprachiger Chansons weit über den Horizont der Geodäsie hinaus.“

Die Laudatio auf Thomas Luhmann hielt die Vorjahrspreisträgerin Dr. Margot Käßmann.

Über den Preisträger

Professor Luhmann ist Mitbegründer und langjähriger Leiter des Instituts für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG) an der Jade Hochschule in Oldenburg und er ist Initiator der bekannten Oldenburger 3D-Tage. Von 1993 bis 2000 leitete Luhmann den Arbeitskreis „Nahbereichsphotogrammetrie“ der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF), war von 2000 bis 2004 Vizepräsident und von 2004 bis 2008 Präsident der DGPF. 2010 habilitierte Luhmann im Fachgebiet Photogrammetrie an der TU Dresden. Neben mehr als 300 wissenschaftlichen Publikationen hat er die internationalen Standardwerke „Nahbereichsphotogrammetrie“ und „Close-Range Photogrammetry and 3D Imaging“ verfasst. Luhmann baute neben zahlreichen Kooperationen zu nationalen und internationalen Einrichtungen unter anderem ein deutsch-ukrainisches studentisches Austauschprogramm für Photogrammetrie und Laserscanning auf und unterstützte bei der Modernisierung ukrainischer Lehrpläne. Er wurde unter anderem mit dem Niedersächsischen Wissenschaftspreis, der Karl-Kraus-Medaille und der Meydenbauer-Medaille der DGPF ausgezeichnet. 2016 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Kiev National University for Construction and Architecture, Ukraine. Anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand im September 2023 wurde ihm die höchste Auszeichnung der Ukrainischen Gesellschaft für Geodäsie und Kartographie verliehen.

Über das GOLDENE LOT

Einmal pro Jahr zeichnet der VDV Persönlichkeiten, die zu einer gesellschaftlichen Debatte im Sinne von Technikrelevanz beitragen, mit dem GOLDENEN LOT aus. Der nicht dotierte Preis wird vom VDV seit 1990 verliehen. Zu den Preisträgern zählen hochrangige Politiker wie Joachim Gauck, Johannes Rau und Rita Süßmuth, namhafte Wissenschaftler und andere Personen des öffentlichen Lebens, darunter der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der Polarforscher Arved Fuchs, der Klimaforscher Mojib Latif und die Entwicklungshelferin Stella Deetjen sowie bekannte Geodäten wie Wilfried Grunau und Klaus Grewe. Viele der ehemaligen Lotträger nehmen seit vielen Jahren regelmäßig wiederkehrend als Stammgäste an den jährlichen Preisverleihungen teil und berichten im Laufe des Abends in lockerer Runde über ihre aktuellen Aktivitäten.