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Was haben nachstehende Orte auf mehreren Kontinenten rund um den Globus mit dem VDV zu tun?

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Die Niedersächsische Landesregierung hat am 27. April die Weiterentwicklung des Kabinettsbeschlusses…

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Die Bundesverwaltung verfügt aktuell über 8.756 Lizenzen der Office-Alternative openDesk. 7.696 der…

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Vom 7. bis 10. Mai wird Göttingen zum Treffpunkt der Vermessungsbranche: Der VDV-Bundeskongress…

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Im Rahmen des bundesweit stattfindenden Girls’Day besuchten am 23. April 2026 vierzehn Schülerinnen…

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Mit Sensoren und einem selbst erstellten Ultra-Breitband-Netzwerk können sich Einsatzkräfte auch…

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Der Bundesrat will die Liste der Straßenbauvorhaben, für die eine Planungsbeschleunigung gelten…

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Nachrichten

Bundestag verabschiedet...

Der Deutsche Bundestag hat am 23. April das Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher…

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Die Regierung sieht Fortschritte in der Baupolitik. Der Bundesregierung sei es gelungen die Bau- und…

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Die Wälder in Europa stehen unter dem Druck von Holzeinschlag, Waldbränden, Stürmen und Schädlingen.…

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Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat in seiner Sitzung am 22. April den von der…

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DIGITALE PERSPEKTIVEN: KI, 3D-STADT- UND LANDSCHAFTSMODELLE IM FOKUS

Künstliche Intelligenz…

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Der Minister für Inneres und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel wird am Montag…

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

EU-Vergaberecht endlich reformieren – Qualität vor Preis

Das Europäische Parlament hat sich mit dem Initiativbericht zu Vergabeverfahren in den Prozess zur überfälligen Reform des EU-Vergaberechts eingeschaltet. Die Bundesarchitektenkammer (BAK) begrüßt die klare Abkehr vom Zuschlag rein nach dem niedrigsten Preis. Stattdessen muss die Europäische Kommission Qualität und mittelstandsfreundliche Verfahren ins Zentrum stellen. „Es reicht nicht, Probleme nur zu benennen. Die Kommission muss jetzt handeln: Qualität vor Preis, realistische Zugänge auch für kleine und sehr kleine Büros“, erklärt BAK-Präsidentin Andrea Gebhard.

Der Bericht setzt wichtige Impulse: sektorspezifische Regeln für geistige Dienstleistungen, bessere Schulungen von Vergabestellen, Abbau von Bürokratie, Förderung der losweisen Vergabe und eine Diskussion darüber, in welchen Fällen eine Einbeziehung in das EU-Vergaberecht noch sinnvoll und verhältnismäßig ist. Doch entscheidend bleibt die Vereinfachung der Verfahren – sonst bleiben kleine Büros ausgeschlossen.

Die BAK fordert:

  • Klare Vereinfachung der Eignungs- und Nachweispflichten
  • Verbindliche losweise Vergabe zur Stärkung kleiner Büros
  • Qualitäts- und Leistungswettbewerb statt Billigstbieterprinzip
  • Konsequente Anwendung von Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit

„Architektur ist kein Massenprodukt. Vergaben müssen Planungsqualität und gesellschaftlichen Mehrwert sichern – nicht die billigste Lösung“, so Gebhard. Die BAK wird den Gesetzgebungsprozess eng begleiten und wird sich für einen ambitionierten Kommissionsentwurf 2026 einsetzen.

Quelle: Bundesarchitektenkammer e. V.