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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Friedel Pfeifer seit 70 Jahren Mitglied im VDV

Seit dem 1. Februar 1955 ist Friedel Pfeifer Mitglied mit der Schnapszahl als Mitgliedsnummer 1111 im VDV. Das sind 70 Jahre mit viel Engagement für das Vermessungswesen. Nach seinem 96. Geburtstag haben Berndt Weise, auch ein Urgestein des Dortmunder Bezirks und der Vorsitzende des Bezirks Guido Baumann den Jubilar besucht und einen Präsentkorb überbracht.
Eigentlich wollte Friedel Pfeifer 1943 Bauzeichner werden, um in Anschluss Bauingenieurwesen zu studieren. Er fand keinen Ausbildungsplatz und sein Weg führte Ihn zum ÖbVI Paul Müller, dort klebte er hilfsweise Lebensmittelmarken. Die Aufnahmeprüfung an der Ingenieurschule Essen bestand er 1948 und konnte ein Jahr später in das Studium einsteigen. Als Jungingenieur arbeite er in Anholt an der niederländischen Grenze, am Wochenende ging es mit Motorrad in die Heimat nach Witten. Anfang 1955 startete er bei der Stadt Dortmund, die er aber nach 3 Monaten wieder verließ. Friedel Pfeifer sollte 2 Jahre auf den Vorbereitungsdienst zum Beamten warten. Mit den Worten „Sie haben die Probezeit nicht bestanden“ hat er wieder gekündigt. Bei den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen VEW) fand er dann seine Berufung. Pläne Zeichnen, Leitungen trassieren und abstecken, mit den Bauern verhandeln, so erfolgreich, dass es 10 Jahre keine gerichtlichen Auseinandersetzungen gab. Ende der 70-er Jahre ging es in die Graphische Datenverarbeitung. Dort beschaffte Friedel Pfeifer zusammen mit dem VEW-Vorstand das Gradis-Contraves-System. Das Investitionsvolumen lag bei gut 2 Mio. DM, dafür musste ein neuer Anbau bei der VEW errichtet werden, „Pfeifers Paneel Palast“.

Friedel Pfeifer wurde von den VEW-Kollegen zum Ehrenelektriker ernannt, erhielt die goldene Verbandsnadel des VDV 1971. Spuren hinterließ Friedel Pfeifer als Schriftführer im Landesvorstand des VDV, in der Bezirksarbeit Dortmund, im Bildungswerk VDV in der Fachgruppe „Geschichte des Vermessungswesens“, im Förderkreis Vermessungstechnisches Museum e. V., als Präsident der „Gradis-Benutzer-Vereinigung“ und an vielen weiteren Stellen.

Der VDV-Bezirk Dortmund konnte beim Stammtisch auf Friedel Pfeifer zählen, bis ins hohe Alter hat er gerne teilgenommen und die neusten Entwicklungen aufgesaugt. Leider funktioniert es seit einigen Jahren nicht mehr mit dem Auto zu fahren, aber das Interesse am Vermessungswesen und insbesondere am Förderkreis Vermessungstechnisches Museum ist weiterhin ungebrochen, wenn es auch schwerer fällt. Mit 96 Jahren zusammen mit der Ehefrau selbstbestimmt in der eigenen Wohnung zu wohnen ist in dem Alter nicht selbstverständlich.
Von hier aus herzlichen Dank für 70 Jahre Mitgliedschaft im VDV, noch einmal alles Gute zum 96. Geburtstag und weiterhin viel Gesundheit, wenn auch er seinen gesundheitlichen Zustand als altersgerecht bezeichnet.

Guido Baumann