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VDVinformiert

VDVmagazin 5/2026

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Neues Präsidium im VDV gewählt – Verband stellt sich personell neu auf

Die Bundesmitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) hat am 9. Mai  ein neues Präsidium gewählt und damit wichtige personelle Weichen für die Zukunft des Verbandes gestellt.

Zum neuen Präsidenten wurde Markus Schäfer gewählt. Er folgt auf Wilfried Grunau, der das Amt über beeindruckende 33 Jahre hinweg prägte. Schäfer ist Diplomingenieur für Vermessungswesen und verfügt über langjährige Erfahrung in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Nach Stationen an der Technischen Universität Braunschweig und in der Privatwirtschaft ist er heute Fachbereichsleiter für Ingenieurvermessung und BIM-Projekte beim Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung in Hamburg.

Neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer ist Rainer Kießling, der die Nachfolge von Burkhard Kreuter antritt, der diese Funktion ebenfalls über 33 Jahre ausgeübt hat. Kießling ist Diplomingenieur (FH) für Vermessungswesen mit zusätzlichem Masterabschluss im Bereich Geoinformationssysteme. Er ist seit vielen Jahren im amtlichen Vermessungswesen des Landes Sachsen-Anhalt tätig, aktuell als Dezernatsleiter im Landesamt für Vermessung und Geoinformation, und engagiert sich seit langem in verschiedenen Funktionen im VDV sowie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Zum Schatzmeister wurde Ralf Gromadzki gewählt. Er übernimmt die Aufgabe von Michael Kilian. Das Amt des Schriftführers geht an Daniel Buchholz, der auf Ullrich Wille folgt.

Bereits am Vortag hatte der Bundesvorstand aus seiner Mitte die Vizepräsidenten bestimmt. Neu in dieses Amt gewählt wurden Julia Lechner (München) sowie Paul Sterzik (Dortmund). Ullrich Wille (Schwerin) wurde in seiner Funktion bestätigt. Damit verfügt der VDV künftig über drei Vizepräsidenten – bislang waren es zwei.

Mit der Wahl des neuen Präsidiums verbindet der Verband den Anspruch, die Interessen der Geodäsie und Geoinformatik in Deutschland weiterhin kraftvoll zu vertreten und zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Fachkräftesicherung und die Rolle der Geodäsie in Gesellschaft und Wirtschaft aktiv zu gestalten.

Der VDV dankt den ausgeschiedenen Amtsinhabern ausdrücklich für ihr außergewöhnlich langjähriges Engagement und ihre herausragenden Verdienste um den Berufsstand. Die jeweils 33-jährige Amtszeiten von Wilfried Grunau und Burkhard Kreuter stehen dabei in besonderer Weise für Kontinuität, Verlässlichkeit und nachhaltige Verbandsarbeit.

Gleichzeitig setzt das neue Präsidium auf Kontinuität und neue Impulse, um den Verband strategisch weiterzuentwickeln.