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VDVinformiert

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Nutzung von KI in der WSV und Beschleunigung bei Infrastrukturprojekten

Ende April 2025 empfing Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) den Vorstand des Ingenieurverbandes Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung e.V. (IWSV) zum jährlichen Gespräch. Dazu waren die Bundesvorsitzende, Dipl.-Ing. Stefanie von Einem, der stellvertretende Bundesvorsitzende, Dipl.-Ing. Sven Wennekamp sowie der Bundesgeschäftsführer, Dr.-Ing. Torsten Stengel nach Bonn eingeladen. „Wir haben uns in einer sehr vertraulichen und offenen Atmosphäre u. a. über unsere Verbandsarbeit, die Nutzung von KI und die Möglichkeiten, Infrastrukturprojekte zu beschleunigen, ausgetauscht“, sagt die Bundesvorsitzende, Stefanie von Einem. „Ziel ist, zukünftig KI konsequent in der GDWS einzusetzen und die Umsetzung von Infrastrukturprojekten zu beschleunigen. Dies betrifft sämtliche Verfahrensschritte von der Planung bis zum Bau. Planfeststellungsverfahren sind möglichst zu straffen, wenn sie überhaupt im Rahmen einer Ersatzmaßnahme erforderlich werden“, betonte Eric Oehlmann bei dem Treffen.

Anlässlich der Bundesmitgliederversammlung am 23. Mai 2025 wird der Leiter der GDWS in Brunsbüttel Grußworte an die Teilnehmenden richten. „Dies zeugt von einer großen Wertschätzung gegenüber den Mitgliedern des IWSV“, so die Bundesvorsitzende.

Quelle: IWSV