zum Content

Vom 15. bis 17. September 2026 wird München zum internationalen Treffpunkt der Geo-Community. Die…

Weiterlesen

Mit disy Cadenza 2026 Spring präsentiert Disy Informationssysteme die neueste Version der Plattform…

Weiterlesen

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Liegenschaftskatasters im Kreis Herford präsentiert das…

Weiterlesen

Die Raumsonde Smile startete am 19. Mai 2026 mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen…

Weiterlesen

Die Freie und Hansestadt Hamburg verfolgt mit ihrer Digitalstrategie die Digitalisierung im Bauwesen…

Weiterlesen

Am 20. Mai gab es in Berlin das 87. Verbändegespräch der planenden Berufe. Vertreter:innen aus…

Weiterlesen

Schleswig-Holstein stärkt seine digitale Souveränität und setzt dafür auf disy Cadenza. Die Analyse-…

Weiterlesen

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 11.5.2026 Alexandra Heidger vom Innenminister Michael Ebling…

Weiterlesen

Ende 2024 detektierte die DLR-Fischaugenkamera Plasma-Blasen in der Ionosphäre über Teneriffa.…

Weiterlesen

Stark bevölkerte Küstenregionen in vielen Regionen der Welt sind besonders stark durch Überflutungen…

Weiterlesen

19 ganztägige Veranstaltungen an verschiedenen Standorten in zwei Monaten mit über 2.000 Teilnehmern…

Weiterlesen

Die INSPIRE-relevanten und -konformen Geodatensätze können...

  • über die Funktion „Dienste…
Weiterlesen

Ein digitales Oberflächenmodell (DOM) bildet die sichtbare Erdoberfläche inklusive Gebäude,…

Weiterlesen

Die Bezirksregierung Köln, Geobasis NRW, hat die Historischen Orthophotos der Jahrgänge 1951 – 1997…

Weiterlesen

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Raumbezogene Information sollen für umfassende Nutzungen zur Verfügung stehen

Pressemitteilung vom 09.06.2015

 

Aus der Sitzung des Senats am 9. Juni 2015:

 

Berlin schafft mit der heute vorgelegten Änderung des Geodatenzugangsgesetzes die Voraussetzung, um qualitativ hochwertige Geodaten kostenfrei und mit umfassenden Nutzungsrechten zur Verfügung zu stellen. Nicht nur Verwaltungen und Unternehmen haben Zugang zu den Geodaten, sondern auch Bürgerinnen und Bürger. Für viele Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sind Geodaten dringend notwendig, aber auch im privaten Bereich werden Geodaten immer häufiger genutzt. Das Themenspektrum reicht dabei von präzisen Wettervorhersagen über Risikoabschätzungen und Umgebungslärmkartierungen bis hin zur Siedlungs- und Freiraumentwicklung. Auf Geodaten basieren zum Beispiel Routenplaner und auch Anwendungsprogramme für Smartphones, sogenannte Apps, nutzen Geoinformationen. Die Bedeutung für die Bereiche Umwelt, Klima und Verkehr nimmt ebenfalls stark zu.

Ziel der Änderung des Geodatenzugangsgesetzes ist in Berlin einen fest definierten Katalog von Geodaten flächendeckend kostenfrei bereitzustellen und damit eine umfassenden Nutzung der Geodaten sowohl für kommerzielle als auch nichtkommerzielle Zwecke zu ermöglichen.

Durch die zukünftige einheitliche verbindliche Festlegung von Nutzungsbedingungen für Geodaten ist der Abschluss von Lizenzverträgen nicht mehr notwendig. Die Änderung dient damit gleichzeitig dem Abbau von Bürokratie. Damit wird auch die Open Data-Initiative des Landes Berlin zur nachhaltigen Öffnung von Staat und Verwaltung unterstützt.

Das Berliner Geodatenzugangsgesetz setzt auch die EU-Richtlinie INSPIRE in Berliner Landesrecht um. INSPIRE steht für eine Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel, Geodienste und -daten einheitlich in ganz Europa online bereitzustellen und die grenzübergreifende Nutzung von Geodaten in Europa zu erleichtern.

Der Senat hat heute dazu auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel eine Änderung des Gesetzes über den Zugang zu digitalen Geodaten im Land Berlin (Geodatenzugangsgesetz Berlin – GeoZGBln) zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird vor Beschlussfassung im Senat nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.