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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

VDVmagazin 2/2018

  • • Editorial des Präsidenten des VDV „Eine Ära geht - Generationenwechsel beim VDVmagazin"
  • • GPS & Co zu Beginn des Jahres 2018
  • • Von der Baustellenkoordinierung über die Leitungsauskunft bis zur Genehmigungen
  • • Das Interview im VDVmagazin
  • • Verformungsgerechte Erfassung des Gitterschalentragwerkes der Multihalle Mannheim
  • • cm-GNSS im Wald – ein Wunschtraum - Ein Praxistest mit dem JAVAD TRIUMPH-LS im hannoverschen Stadtwald Eilenriede
  • • Das Inspire-ServicePortal - Der Katalogdienst der Versorgungswirtschaft
  • • Manöver geostationärer BeiDou-Satelliten
  • • Realisierung einer autonomen Baumaschinensteuerung mit C#
  • • BILDUNGSWERK VDV aktuell
  • • Rubriken
  • • Förderkreis Vermessungstechnisches Museum
  • • VDVmagazinPlus

 

Wilfried Grunau

Editorial des Präsidenten des VDV „Eine Ära geht - Generationenwechsel beim VDVmagazin"

 

Manfred Bauer

GPS & Co zu Beginn des Jahres 2018

Der Autor hat die wichtigsten Daten zu den GNSS-Systemen zusammengestellt.  

 

Jürgen Besler

Von der Baustellenkoordinierung über die Leitungsauskunft bis zur Genehmigungen

In den Groß- und Kleinstädten der Bundesrepublik sind ständig Baumaßnahmen im öffentlichen Straßenraum erforderlich. Sie sind vor allem hier häufig ein Ärgernis für Anwohner, Pendler und Wirtschaft. Eine gezielte Koordinierung aller an einer Baumaßnahme beteiligten Parteien ist deshalb die Grundlage für einen effizienten Straßen- und Netzausbau. Um dies zu gewährleisten, ist es notwendig eine technologische und organisatorische Grundlage zu schaffen. Mit dem in dem Artikel beschriebenen webbasierten Baustellenatlas der infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH (infrest) werden Bautätigkeiten im öffentlichen Straßenraum transparent, nachvollziehbar und koordinierungsfähig.

 

Das Interview im VDVmagazin

von Achim Dombert mit Rolf Bull zum Wechsel in der Chefredaktion des VDVmagazins.

 

N.N.

Verformungsgerechte Erfassung des Gitterschalentragwerkes der Multihalle Mannheim

1975 wurde die Multifunktionshalle in Mannheim errichtet. Sie ist mit einer frei geformten Holzgitterschalenkonstruktion überdacht, die bis heute zur größten der Welt zählt. Über dem Veranstaltungsraum weist sie eine Spannweite von 60 m auf. Dabei beträgt die konstruktive Schalenstärke nur 20 cm.

Von Anfang an belasteten Wind und Schnee das Tragwerk. Temperaturschwankungen dehnen das Tragwerk oder ziehen es zusammen. So verändert die Schalenkonstruktion ständig ihre Form. Bauwerksschäden sind die dauerhaften Folgen.

Jano Knopp und Balthasar Moos studierten Architektur an der Alanus-Hochschule in Alfter (Rheinland). Ihre Bachelorarbeit im Lehrfach Bautechnologie hatte zum Ziel, über ein verformungsgerechtes Aufmaß die gegenwärtige Schalenkrümmung festzustellen und hieraus Schlussfolgerungen für die statische Tragfähigkeit zu ziehen.

 

Eva Kemkes, Kai Zimmermann und Jürgen Rüffer                    

cm-GNSS im Wald – ein Wunschtraum

Ein Praxistest mit dem JAVAD TRIUMPH-LS im hannoverschen Stadtwald Eilenriede

Seit GPS mit cm-genauen Koordinatenvektoren die Vermessungswelt eroberte, haben wir auch immer wieder Versuche unternommen, solche Genauigkeiten auch in der Nähe oder unter Bäumen zu erzielen. Das geht zurück bis in die Zeit, als wir für die Deutsche Bahn Anfang der 90er Jahre umfangreiche statische Netzmessungen mit GPS durchführten und dabei immer wieder – natürlich – auf Bäume und bewaldete Gebiete in der Nähe der Bahntrassen trafen, ohne dabei wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Eine cm-Genauigkeit wie bei freier Horizontsicht war in der Nähe von Bäumen auch bei mehrstündiger Beobachtung nicht drin.

Und das setzte sich fort, als wir im Jahr 1998 von der Ruhrgas AG gefragt wurden, ob wir mit GPS und GLONASS in der Lage seien, auch sichere cm-Ergebnisse in Echtzeit an Stellen zu erzielen, wo die Gastrassen an Wäldern entlang oder gar hindurchführten. Das unbefriedigende Ergebnis nach ausgedehnten Tests unter Beteiligung der Ingenieure eines Herstellers: abgesehen von Einzelpunkten an großen Lichtungen keine Chance auf sichere und genaue Ergebnisse mit der damals verfügbaren Technik.

Und so geistert dieses Thema nun schon seit beinahe 20 Jahren durch die GNSS-Landschaft, ohne dass jemand bisher nachweisen konnte, dass solche Genauigkeiten im Wald mit GNSS möglich sind. In diesem Artikel wird anhand von Messungen gezeigt, es geht doch, dank neuer Technik.  

 

Peter Riegger

Das Inspire-ServicePortal

Der Katalogdienst der Versorgungswirtschaft

INSPIRE ist nun auch in der Versorgungswirtschaft angekommen. Kaum eine Veranstaltung in der das Thema nicht angesprochen wird. Doch meist noch verläuft die Diskussion argwöhnisch, distanziert –denn keiner möchte so ohne weiteres seine Leitungsdaten preisgeben. Da stehen durchaus berechtigte Bedenken hinter.

Dabei ist die Motivation INSPIRE als positiv einzustufen vorhanden, denn INSPIRE soll zu mehr Transparenz in der Umweltpolitik führen, die Beteiligung an raumbezogenen Entscheidungen erleichtern und die Planungssicherheit bei Investitionen verbessern.

Lesen Sie, was ein Kenner der Materie zu berichten hat.

 

Christian Huber

Manöver geostationärer BeiDou-Satelliten

Der Beitrag befasst sich mit Manövern geostationärer BeiDou-Satelliten und wurde auf Grundlage einer Bachelorarbeit an der Technischen Universität München erarbeitet. Es werden das chinesische Satellitennavigationssystem BeiDou sowie geostationäre Satellitenorbits im Allgemeinen vorgestellt. Anschließend werden die auf geostationäre Satelliten wirkende Kräfte und dadurch benötigte Manöver theoretisch betrachtet. Zuletzt werden die daraus folgenden Erkenntnisse in der Praxis anhand von frei zugänglichen Orbitdaten der geostationären BeiDou-Satelliten verifiziert.

 

Lukas Hart

Realisierung einer autonomen Baumaschinensteuerung mit C#

Nach dem Vorbild einer realen Baumaschine wurde in dieser Bachelorarbeit ein Baumaschinensimulator entwickelt. Dabei kommt der Lego Ev3 Roboter zum Einsatz, der mittels Tachymeter getrackt und über den Computer gesteuert wird. Mithilfe der Programmiersprache C# wurde eine Software entwickelt, welche die Messwerte vom Tachymeter verarbeitet, die Position mit einer Soll-Trajektorie vergleicht, die Abweichungen zu dieser berechnet und anschließend entsprechende Steuerbefehle an den Roboter weiterleitet.

Um die Steuerung zu verbessern, sind im Steuerungsalgorithmus verschiedene Kalibrierparameter enthalten. Im Optimalfall ist es dem Roboter möglich der Route mit Querabweichungen im Bereich von 1-3 mm zu folgen. Neben der autonomen Steuerung stehen in der Software auch manuelle Steuermöglichkeiten zur Verfügung. Zur Ergänzung der Echtzeitkarte können die Abweichungen für die Auswertung als Säulendiagramm graphisch visualisiert werden.

 

BILDUNGSWERK VDV aktuell

FG Gleisbau

Teil 2 des Seminars „Schienengebundener Verkehr im Gebiet Rhein/Ruhr 2017 enthält viele fachliche Informationen.

FG Geoinformation und GDI-Sachsen e. V.

Ein Bericht über ein erfolgreiches Seminar mit vielen Informationen

FG Ingenieurvermessung

Im 2. Teil des Berichts über die Studienfahrt nach Rastatt und Umgebung findet der Leser interessante

Fachliche Aussagen aber auch das kulturelle kommt nicht zu kurz.

 

In den Rubriken haben die Redakteure wieder eine Vielzahl an Informationen zusammengetragen.

·         Produkt-Info

·         Journal

·         IT- und Geo-Trends

·         Bücher und CDs

·         GIC – Geo Info College

Der Förderkreis Vermessungstechnisches Museum berichtet in den Nachrichten 1-2018 über die Tätigkeiten und Ereignisse des letzten halben Jahres.

Im VDVmagazin Plus gibt es wieder einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Bundesvorstands, der Landesverbände sowie der Bezirke des Verbandes, sowie den umfangreichen Terminkalender des VDV und der GA.

Die Berichte zeigen, dass es im VDV viele Aktivitäten gibt und beweist, dass die Mitarbeit an der Zeitschrift von Bedeutung ist, um Außenstehende darüber zu informieren.