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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Ausbildung zum zertifizierten Laserschutzbeauftragten nach OStrV für Vermessungsingenieure - Online-Seminar

Termin:  24.04.2026 15:00 Uhr
Ort: online

Ausbildung zum zertifizierten Laserschutzbeauftragten nach OStrV für Vermessungsingenieure

Ort: Online-Kurs

Online Coaching:           24.04.2026 um 15:00 Uhr

Hinweis: 

Die Seminare des BW-VDV zum Erwerb der Fachkenntnisse für Laserschutzbeauftragte und zur Auffrischung vorhandener Kenntnisse werden neben den Präsenzkursen auch weiterhin online angeboten. Auch diese Kurse entsprechen den Anforderungen der Verordnung OStrV, der TROS Laserstrahlung sowie dem DGUV Grundsatz 303-005.  
Sie erwerben alle Kenntnisse, die Sie benötigen, um in Ihrem Unternehmen für vermessungstechnische Laseranwendungen zum Laserschutzbeauftragten bestellt zu werden. Die erfolgreiche Teilnahme wird durch ein Zertifikat bestätigt. Dieser Kurs ist zudem als gesetzlich vorgeschriebener Auffrischungskurs für Laserschutzbeauftragte geeignet, deren Ausbildung vor mehr 5 Jahren erfolgte.

Laserschutzkurse  – Coaching zur Aus- und Fortbildung 

Auch bereits ausgebildete Laserschutzbeauftragte müssen sich regelmäßig fortbilden. Es wird als ausreichend erachtet, spätestens nach 5 Jahren das Wissen in einem anwendungsbezogenen Kurs auf den aktuellen Stand zu bringen. 

Die Seminare des BW-VDV zum Erwerb der Fachkenntnisse für Laserschutzbeauftragte und zur Auffrischung vorhandener Kenntnisse werden neben den Präsenzkursen auch weiterhin online angeboten. Auch diese Kurse entsprechen den Anforderungen der Verordnung OStrV, der TROS Laserstrahlung sowie dem DGUV Grundsatz 303-005.   

Laser sind als fester Bestandteil der aktuellen geodätischen Messtechnik nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung von Lasern in modernen Messinstrumenten gehört zur täglichen Routine des Vermessungsingenieurs. Tachymeter, Laserscanner oder Leitstrahlgeräte wie Rotations- oder Tunnellaser dienen als Hilfsmittel zur Signalisierung von Zielen und Richtungen, werden aber auch zur Messung von Distanzen verwendet. 

Erste wichtige Informationen über mögliche Gefährdungen und Schutzmaßnahmen werden den Benutzern dieser Messgeräte durch die Klassifizierung der Lasereinrichtung gegeben. Häufig kommen stärkere Laser der Klasse 3R zum Einsatz, aber selbst beim Einsatz von Lasern der Klasse 2 sind zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit Kenntnisse im Laserschutz sinnvoll. Bei einem direkten Blick in den Strahl kann es zu Augenschäden kommen. Aus Sicht des Gesetzgebers und der Berufsgenossenschaften sind dann Schutzmaßnahmen zu treffen und der sichere Betrieb muss überwacht werden.

Nach der in Bundesrepublik Deutschland für den Laser- und Arbeitsschutz geltenden gesetzlichen Regelungen ist es zwingend erforderlich, 

  • Laser bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen (§ 3 OStrV),
  • bei Anwendung von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4 einen Laserschutzbeauftragten zu benennen (§ 5 (2) OStrV) und
  • vor Aufnahme der Arbeiten und danach mindestens jährlich Unterweisungen für die Mitarbeiter zum Umgang mit Lasereinrichtungen durchzuführen (§ 8 OStrV). 

Dies gilt selbstverständlich auch für den Vermessungsbereich!

Ein Verstoß gegen die gesetzlichen Regelungen stellt mindestens eine Ordnungswidrigkeit dar und kann unmittelbar mit einer Geldstrafe oder anderen Sanktionen von Seiten des Staates oder der Unfallversicherungsträger belegt werden. Bei einem Unfall, der durch eine geeignete Gefährdungsbeurteilung hätte verhindert werden können, können auch die Regelungen des Strafgesetzbuches greifen (Geld- oder Freiheitsstrafe).

In inzwischen nicht mehr aktuellen Bedienungsanleitungen älterer Vermessungsgeräte der Klasse 3R ist immer noch zu lesen, dass nach der internationalen Normen 60825 Teil 1 kein Laserschutzbeauftragter benötigt wird. Dies gilt aufgrund nationaler gesetzlicher Regelungen nicht in der Bundesrepublik Deutschland. Für Laser der Klasse 3R muss gemäß OStrV und DGUV Vorschrift 11 ein Laserschutzbeauftragter schriftlich vom Arbeitgeber bestellt werden.

Das BILDUNGSWERK VDV bietet seit 2015 speziell für Vermessungsingenieure in Kooperation mit der Akademie für Lasersicherheit Berlin Seminare zum Erlangen der hierzu notwendigen Kenntnisse an. Die Teilnehmer erhalten nach bestandener Prüfung ein anwendungsbezogenes Zertifikat für vermessungstechnische Anwendungen. 

Die Kurse bestehen aus vier Teilen

1. Sie erhalten nach der Anmeldung bei unserem Kooperationspartner den Zugang zu unseren Kurs-Videos. Die Inhalte sind mit denen unserer bisher durchgeführten Präsenzkurse identisch. Für die Durcharbeitung der Videos haben Sie 14 Tage Zeit und Sie können somit das erforderliche Wissen nach Ihren zeitlichen Möglichkeiten erwerben und können je nach Bedarf, die einzelnen Kapitel auch mehrmals anschauen. Die erforderliche Zeit liegt hierfür je nach Kurs  bei 8  bzw. 14 Lehreinheiten zu je 45 Minuten.

2. Zusätzlich erhalten Sie das Buch "Leitfaden für Laserschutzbeauftragte". Mit diesem haben Sie während des Kurses und darüber hinaus die Möglichkeit, Ihr Wissen zu erweitern und aufzufrischen. Der zeitliche Aufwand hierfür ist sehr individuell.

3. Nachdem Sie die Videos durchgearbeitet haben, treffen wir uns in sehr kleinen Gruppen zu einem Online- Kolloquium, welches je nach Kurs auf 1 Stunde bzw. 1,5 Stunden angesetzt ist. Während des Kolloquiums werden wichtige Themen wiederholt und Sie haben die Möglichkeit, individuell auf Ihren Arbeitsplatz zugeschnittene Fragen zu stellen. Den Termin für das Kolloquim legen Sie bereits bei der Anmeldung fest.

4. Im Anschluss an das Kolloquium werden Sie für den Online-Test freigeschaltet. Sie haben 45 Minuten Zeit, den Test zu bearbeiten und Sie dürfen dafür alle Hilfsmittel verwenden.

Nach erfolgreich bestandenem Online-Test erhalten Sie ein digital signiertes Zertifikat zugeschickt, welches Sie zur Ausübung der Tätigkeit als Laserschutzbeauftragte/r befähigt.

Sie haben auch nach dem Kurs die Möglichkeit, uns jederzeit bei Fragen kostenlos zu kontaktieren.

Referenten:

Prof. Dr. Jürgen Eichler
Professor an der Berliner Hochschule für Technik mit dem Schwerpunkt Lasertechnik. Autor von Standardwerken zur Lasertechnik. Durchführung von Laserschutzkursen seit 1993

Dipl.- Ing. Claudia Schneeweiss
Ingenieurin und Laserschutzbeauftragte im Labor für Laseranwendungen an der Berliner Hochschule für Technik. Durchführung von Laserschutzkursen seit 1997

Markscheider Dipl.-Ing. Andreas Degen
Laserschutzbeauftragter und fachkundige Person nach OStrV
Leiter der Fachgruppe Bergvermessungswesen im BILDUNGSWERK des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure e.V.

Nehmen Sie bitte hier Ihre Vorregistrierung vor. Danach erhalten Sie die weiteren Details per Mail.

Teilnahmegebühr:

Mitglieder VDV, BW VDV, BDVI, DVW, DMV, VDEI   370,00 €  (netto)   440,30 € (brutto)
Nichtmitglieder       370,00 €  (netto)   440,30 € (brutto)
pro Person  inklusive anerkanntem Zertifikat. Teilnehmerzahl: bis 5 Personen