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Am 15. September 2026 um 03:21 Uhr MESZ (14. September um 22:21 Uhr Ortszeit) sind die beiden…

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Nachlese: Workshop Messprogramme gem. DIN18710 für geodätische und geotechnische Monitoring-Projekte aufstellen

Veranstaltung am:  12.05. - 13.05.2025  -  Ort: Hannover

Der zweitägige, stark nachgefragte Workshop des BILDUNGSWERK VDV e.V. (12. und 13. Mai 2025) fokussierte auf die Erstellung von Messprogrammen. In vier Gruppen wurden fiktive Projekte diskutiert, geleitet von den kommenden Normen DIN 18710 Teil 1 und Teil 4. Die Teilnehmenden erkannten schnell die Notwendigkeit, sowohl organisatorische als auch messtechnische Belange in Messprogrammen für Geodätisches Monitoring festzulegen.

Eine der absolut zentralen Erkenntnisse und eine kardinale Feststellung des Workshops war jedoch, dass der Bauherr, unabhängig von der Art eines Bauprojektes, stets die alleinige und gesamte Verantwortung trägt. Um dieser umfassenden Verantwortung gerecht zu werden, bedarf es einer detaillierten Aufgabenbeschreibung. Hierfür muss der Bauherr Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen – wie beispielsweise für die Tragwerksplanung oder die Beurteilung des Baugrunds – frühzeitig in seine Planung einbinden.

Bereits im Vorfeld des Workshops waren grobe Rahmenbedingungen und Aufgaben für die Überwachungsaufgaben formuliert worden. Die Aufgabenstellungen für die einzelnen fiktiven Projekte wurden dann durch die Teilnehmenden mit ihren Erfahrungen aus der praktischen beruflichen Tätigkeit nach und nach detaillierter. Die so entstandenen Beschreibungen der Anforderungen an die einzelnen Überwachungsaufgaben bildeten die Grundlage für die Erarbeitung der technischen Lösungen der Messtechnik. Dabei wurden die möglichen technischen Lösungen vergleichend analysiert. Anforderungen hinsichtlich der Art der Messwerte, der Genauigkeit und der Möglichkeit zur Installation wurden dabei intensiv in die Diskussionen einbezogen. Ebenso wurde geklärt, wie mit der vorgeschlagenen Technik die Kontrolliertheit der Messergebnisse erreicht werden kann.

Einladung zur weiteren Diskussion und Informationen

Das BILDUNGSWERK VDV möchte mit diesem Beitrag interessierte Fachleute anregen, gemeinsam mit den Teilnehmenden des Workshops an einer weiterführenden Diskussion teilzunehmen. Die Fachöffentlichkeit wird in weiteren Beiträgen über die spezifischen Erkenntnisse aus diesem erfolgreichen Workshop sowie über nachfolgende Aktivitäten im Bereich Geo-Monitoring informiert werden. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich direkt an den Experten des Fachbereichs „Sensoren“ des BILDUNGSWERK VDV, Herrn Norbert Schiefelbein, zu wenden.

Weitere Informationen sind hier zu finden.