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InfraTech 2026

Eröffnungsveranstaltung der InfraTech 2026: Der Auftakt zur bisher größten Messeausgabe

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VDVmagazin 6/2025

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

VDV begrüßt Bürokratieabbau im Verkehrswegebau, fordert aber Nachbesserungen für die Geodäsie

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) e.V. begrüßt ausdrücklich die Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, den bürokratischen Reformstau im nationalen Verkehrswegebau systematisch anzugehen und Planungs- sowie Genehmigungsprozesse spürbar zu beschleunigen. In seiner aktuellen Stellungnahme zu den Referentenentwürfen für ein Gesetz und eine Verordnung zum Bürokratierückbau im Verkehrsbereich (BRBG-Verkehr / BRBV-Verkehr) weist der Berufsverband zugleich darauf hin, dass schnellere Verfahren nicht zulasten von Datenqualität, Sicherheit und wirtschaftlicher Fairness gehen dürfen. Vermessung und Geodaten seien die unverzichtbare Grundlage moderner Infrastrukturprojekte – von Schienenwegen über Straßen bis hin zu Wasserstraßen.

Innovation im Drohneneinsatz: Private Büros nicht abhängen

Besonderen Handlungsbedarf sieht der VDV beim Einsatz von Drohnen in der Geodäsie. Der Verband fordert, dass auch private Vermessungs- und Ingenieurbüros, die im öffentlichen Auftrag tätig sind, von geplanten Genehmigungserleichterungen profitieren. Zudem müsse die Nutzung qualifizierter Vermessungsdrohnen rechtssicher geregelt werden. Gleichzeitig seien Datenschutz, Datenhoheit und offene Standards bei Geodaten sicherzustellen.

Bürokratieabbau ja, aber nicht zulasten von Qualität und Sicherheit

Auch die geplante Beschleunigung von Schienenprojekten bewertet der VDV grundsätzlich positiv. Voraussetzung dafür seien jedoch aktuelle und standardisierte Geobasisdaten sowie die verbindliche Einhaltung technischer Qualitätsstandards. Unabhängige Prüfungen durch Sachverständige müssten weiterhin gewährleistet bleiben.

Digitalisierung und Schutz des Mittelstands

Der VDV fordert zudem den konsequenten Schutz der Freiberuflichkeit vor wettbewerbsverzerrender Rekommunalisierung durch staatliche Großkonzerne, die stärkere Einbindung geodätischer Expertise in technische Gremien sowie den konsequenten Ausbau digitaler und medienbruchfreier Verwaltungsprozesse.

Bürokratieabbau ja, Qualitätsverlust nein!

„Die Reformen sind ein starkes Signal für die Modernisierung Deutschlands. Doch Bürokratieabbau darf nicht mit Qualitätsverlust einhergehen. Wir brauchen klare Regelungen, die die hohe Professionalität unserer Branche sichern – von der Drohnenerfassung bis zur Gleisvermessung. Der VDV steht als konstruktiver Partner bereit, um die Digitalisierung der Prozesse praxisnah mitzugestalten“, erklärt Dipl.-Ing. Markus Schäfer, Präsident des VDV.

Der VDV hat dem Bundesministerium für Verkehr konkrete Änderungsvorschläge zu den Referentenentwürfen übermittelt und bietet seine fachliche Unterstützung bei der weiteren Ausgestaltung der Regelungen an.