zum Content

Spitzenverband fordert verlässliche, interoperable und dauerhaft nutzbare Daten.

Weiterlesen

Mit ihrem kürzlich vorgelegten Vorschlag zur Reform des europäischen Vergaberechts will die…

Weiterlesen

Kreislaufwirtschaftliches Denken gewinnt in der Baubranche mehr und mehr an Bedeutung. Einerseits…

Weiterlesen

Mit der ESA-Mission FLEX beginnt eine neue Ära der Pflanzenforschung aus dem All. Der eigens für die…

Weiterlesen

Deutschland hat eine neue smarteste Stadt: Stuttgart löst München an der Spitze des Smart City Index…

Weiterlesen

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat sich für eine realistischere Darstellung der…

Weiterlesen

Die Vereinten Nationen haben gut ausgebaute und sichere Straßen als wichtigen Teil der Infrastruktur…

Weiterlesen

…und treffen Sie Geodäten in ihrem natürlichen Lebensraum ;)

Wann: Dienstag bis Donnerstag,…

Weiterlesen

Die ppm GmbH präsentiert auf der INTERGEO in München ihre aktuellen Lösungen für die präzise und…

Weiterlesen

Stella Deetjen, Preisträgerin des GOLDENEN LOTES und dem VDV eng verbunden, ist vor Ort und hilft…

Weiterlesen

Totalstationen und Laserscanner sind das Herzstück moderner Vermessung, aber auch eine kostspielige…

Weiterlesen

Neue Quantentechnologien stehen in den Startlöchern. Damit aus technologischen Fortschritten neue…

Weiterlesen

Satellitendaten, Drohnenaufnahmen, KI und Digitale Zwillinge ermöglichen präzise virtuelle Abbilder…

Weiterlesen

Präzise, zukunftssichere Mobile-IT-Lösungen für Geodäsie und Vermessung: Auf der INTERGEO 2026 zeigt…

Weiterlesen

Die Alpen sind eine tektonisch aktive Region, wobei sie sich gegenwärtig vergleichsweise langsam und…

Weiterlesen

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

GIS in Geodätenhand?

Der Bezirksvorstand Spree-Havelland und die Fachsektion „Geodäsie“ Ingenieurkammer Brandenburg der luden am 14. Nov. 2013 zu einem Streitgespräch mit dem Untertitel: heißt GIS Geodäten im Schatten?“. Hintergrund der provokativ gemeinten Überschrift war, dass seit Jahren prognostiziert wird, dass Geoinformation und Geoinformationssysteme (GIS) zu den ausgesprochenen Wachstumsmärkten zählen. Nur an der Geodäsie-Branche scheint dieser Kelch bisher vorbeigezogen zu sein. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Branche ihr Fachwissen im Weg steht, wenn es darum geht, neue Anwendungsfelder, besonders die im Massenmarkt, zu generieren.

Vortragende an diesem Abend in den Räumlichkeiten der Kammer waren Uwe Krause, ÖbVI in Brandenburg, Friedhelm Olthuis, HHK Datentechnik GmbH Berlin, Michael Dreesmann, MDC und GeoKomm und Manfred Peick, ÖbVI in Brandenburg. Nach den Vorträgen wurde in der anregenden Diskussion deutlich, dass es keine einheitlichen Ansatz für ein GIS gibt und beispielsweise Geographen oder Geoinformatiker aber auch IT-Fachleute in Kombination mit Kauf- und Werbefachleuten hier bereits erfolgreich tätig sind.

Die GIS-Angebote von allseits gekannten Internet-Suchmaschinen besitzen zwar die Vorteile schnell zu sein und ein weltweites Angebot zu besitzen. Diese finanzieren sich nicht über Nutzungsentgelte, sondern haben andersartige Einnahmequellen und die nutzen die, weltweit gesehen, sehr unterschiedlichen Personalkosten aus. Die für Geodäten wichtige Bewertung wie Detailgenauigkeit oder Aktualität genießt im Massenmarkt eine geringere Priorität.

Als Fazit des Abends kann gezogen werden, dass die Geodäten im GIS-Markt wirtschaftlich erfolgreich sein können, wenn sie ihre vorhandene Erfassung-Kompetenz nutzen und ausbauen, sich auf Spezialgebiete konzentrieren, bei der Verschneidung und Veredelung eine Zusammenarbeit mit beispielsweise Informatikern suchen und bei der Vermarktung kaufmännisches Denken und Handeln in den Vordergrund tritt.