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In einer feierlichen Zeremonie am 23. August in Schwerin wurden die Absolventinnen und Absolventen…

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Der Haushalt des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen soll 2026 im Vergleich…

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Für eine leistungsfähige digitale Landwirtschaft.

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Mehr Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität: Das verspricht sich die Bundesregierung…

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Mehr Sicherheit, differenzierter Geodatenzugang: VDV zum Kritis-Dachgesetz

Der Deutsche Bundestag hat am 29. Januar das Gesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen (Kritis-Dachgesetz) beschlossen. Mit dem Gesetz werden unter anderem Regelungen eingeführt, die die Veröffentlichung bislang frei zugänglicher Informationen über kritische Infrastrukturen einschränken. Damit setzt Deutschland eine entsprechende EU-Richtlinie in nationales Recht um.

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) e. V. begrüßt das Ziel des Kritis-Dachgesetzes, die Resilienz kritischer Infrastrukturen in Deutschland zu stärken. Auch wenn das Gesetz den Zugang zu Geodaten nicht unmittelbar regelt, entfaltet es mittelbare Wirkung auf den Umgang mit sicherheitsrelevanten raumbezogenen Informationen. Aus Sicht des VDV ist es entscheidend, Offenheit und Nutzbarkeit von Geodaten mit berechtigten Sicherheitsanforderungen ausgewogen zu verbinden. Pauschale Zugangsbeschränkungen sind hierfür ebenso ungeeignet wie ein undifferenzierter Umgang mit sensiblen Daten. Erforderlich sind vielmehr transparente, abgestufte Zugangsmodelle, die bestehende Geodateninfrastrukturen stärken, Rechtssicherheit schaffen und den praktischen Nutzen von Geodaten für Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft erhalten.

Wilfried Grunau, Präsident des VDV, erklärt dazu: „Der VDV sieht im Kritis-Dachgesetz einen wichtigen Rahmen zur Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen. Zugleich kommt es darauf an, dass daraus keine pauschalen Einschränkungen des Geodatenzugangs entstehen. Entscheidend ist eine sachgerechte Differenzierung nach Sicherheitsrelevanz, Detailgrad und Nutzungskontext, um Sicherheitsinteressen zu wahren und zugleich die Leistungsfähigkeit bestehender Geodateninfrastrukturen zu sichern.“

Der VDV spricht sich dafür aus, den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Sicherheitsakteuren und der geodätischen Fachcommunity fortzusetzen, um praxistaugliche und rechtssichere Lösungen für den Umgang mit Geodaten im Kritis-Kontext zu entwickeln.