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Auf Absolventen warten wichtige gesellschaftliche Aufgaben

Insgesamt 45 Auszubildende aus den…

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Die Immobilienpreise in Deutschland sind im zweiten Quartal 2025 weiter gestiegen. Vor allem…

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Karte im Maßstab 1:500 000 zeigt Brauereien in ganz Bayern.

Die Sonderkarte "Brauereien in Bayern"…

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Die Herausforderungen unserer Zeit – digitale Transformation, geopolitische Unsicherheiten,…

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Am 15. Juni 2025 besuchte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling die Marksburg in…

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Die Herausforderungen unserer Zeit – digitale Transformation, geopolitische Unsicherheiten,…

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Unterwassernavigation für Taucher beschränkt sich bisher vorrangig auf die Orientierung an markanten…

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Wie gesund ist unser Boden? Und wie lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen? Das Deutsche…

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Nachrichten

INTERGEO 2025 in Frankfurt

Vom 7. bis 9. Oktober wird die Messe Frankfurt zum Treffpunkt für alle, die Geodaten in konkrete…

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VDVmagazin

VDVmagazin 4/2025

• Auf in den Urlaub

• Zur Geschichte des Liegenschaftskatasters

• Potenzial Urbaner Digitaler…

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Dann vergessen Sie bitte nicht, auch dem VDV Ihre neue Adresse mitzuteilen (ein Nachsendeantrag der…

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Die Bezirksregierung Düsseldorf hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Optronik,…

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Ein Innovationsschub für die Bauwirtschaft ist das Ziel des neuen S-TEC-Zentrums für…

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Das nunmehr in der 6. Auflage vorliegende Heft Nr. 9 der Grünen Schriftenreihe mit dem Titel…

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Die Folgen des Klimawandels sind spürbar - nicht nur in vielen anderen europäischen Ländern, auch im…

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Mehr Sicherheit, differenzierter Geodatenzugang: VDV zum Kritis-Dachgesetz

Der Deutsche Bundestag hat am 29. Januar das Gesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen (Kritis-Dachgesetz) beschlossen. Mit dem Gesetz werden unter anderem Regelungen eingeführt, die die Veröffentlichung bislang frei zugänglicher Informationen über kritische Infrastrukturen einschränken. Damit setzt Deutschland eine entsprechende EU-Richtlinie in nationales Recht um.

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) e. V. begrüßt das Ziel des Kritis-Dachgesetzes, die Resilienz kritischer Infrastrukturen in Deutschland zu stärken. Auch wenn das Gesetz den Zugang zu Geodaten nicht unmittelbar regelt, entfaltet es mittelbare Wirkung auf den Umgang mit sicherheitsrelevanten raumbezogenen Informationen. Aus Sicht des VDV ist es entscheidend, Offenheit und Nutzbarkeit von Geodaten mit berechtigten Sicherheitsanforderungen ausgewogen zu verbinden. Pauschale Zugangsbeschränkungen sind hierfür ebenso ungeeignet wie ein undifferenzierter Umgang mit sensiblen Daten. Erforderlich sind vielmehr transparente, abgestufte Zugangsmodelle, die bestehende Geodateninfrastrukturen stärken, Rechtssicherheit schaffen und den praktischen Nutzen von Geodaten für Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft erhalten.

Wilfried Grunau, Präsident des VDV, erklärt dazu: „Der VDV sieht im Kritis-Dachgesetz einen wichtigen Rahmen zur Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen. Zugleich kommt es darauf an, dass daraus keine pauschalen Einschränkungen des Geodatenzugangs entstehen. Entscheidend ist eine sachgerechte Differenzierung nach Sicherheitsrelevanz, Detailgrad und Nutzungskontext, um Sicherheitsinteressen zu wahren und zugleich die Leistungsfähigkeit bestehender Geodateninfrastrukturen zu sichern.“

Der VDV spricht sich dafür aus, den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Sicherheitsakteuren und der geodätischen Fachcommunity fortzusetzen, um praxistaugliche und rechtssichere Lösungen für den Umgang mit Geodaten im Kritis-Kontext zu entwickeln.