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Deutschland steht vor einer strukturellen Paradoxie: Während in einzelnen Industriezweigen Stellen…

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Nachrichten

Die Sache mit der Schwere

Wie ein Waagen-Spezialist der PTB die Schwerkraftforschung harmonisieren will. Gravimeter messen,…

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Die Bundesregierung hat in einer Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und…

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Veranstaltungen im Jubiläumsjahr – Vorträge, Wanderungen und Ausstellung.

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Praxisorientierte Unterstützung für KMU der Bau- und Immobilienwirtschaft.

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Die Gegenäußerung der Bundesregierung zu der 138 Punkte umfassenden Stellungnahme des Bundesrates…

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Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat einen neuen Präsidenten: Nach knapp sieben…

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Europaweit liegen die KMU in Dänemark bei der digitalen Intensität an der Spitze.

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Die interaktive Karte ist als Jahresübersicht angelegt und soll in regelmäßigen Abständen…

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Intensiver Austausch, klare Perspektiven und ein starkes Miteinander: Beim Treffen aller…

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Einmal jährlich kommen die Präsidenten aller maßgeblichen Geoverbände – von den Geodäten über…

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Standortanalysen der nächsten Generation: Eine zukunftsweisende Kooperation verbindet Geo-Expertise…

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Der Handel mit kleinen Bestandswohnungsportfolios hat im Jahr 2025 deutlich angezogen. Wie aus der…

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Mit der neuen Initiative „Bau-Turbo kommunal“ ruft ein breites Bündnis aus Architektur-, Umwelt- und…

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Amtsgericht München weist Antrag auf einstweilige Verfügung zurück.

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Rennsportgeschichte Graf Berghe von Trips Bericht

  • Auf den Spuren des legendären Rennfahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips

„Die Großen – das sind die, für die das Rennen nie zu Ende ist. Sie sind die Leitbilder.“ Dies sind Worte des legendären Rennfahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips. Ihm zu Ehren ist in Kerpen-Horrem ein nettes Museum zur Rennsportgeschichte gewidmet.

 

 

Am 28. Juni 2013 besuchte der VDV-Bezirk Köln-Aachen die Villa Trips. Sie liegt neben der Burg Hemmersbach, dem früheren Wohnsitz des Renngrafen. Herr Reinhold Louis, der Vorsitzende der Trips'schen Sportstiftung, führte uns durch die Ausstellung über das Leben des Rennfahrers. Wolfgang besuchte das Internat der freien Waldorfschule Benefeld und wurde Diplom-Landwirt. Sein erstes Rennen fuhr er in einem VW-Käfer, stieg dann aber auf Porsche um und wurde 1954 bereits  Deutscher Meister. 1955 holte ihn der Mercedes-Rennleiter Neubauer in sein Sportwagen-Werksteam, doch erst 1956 sollte er mit Ferrari sein erstes Rennen in der Formel 1 fahren. Leider baute er beim Abschlusstraining zum Grand Prix von Italien in Monza einen Unfall und brach sich den Arm. Dieser und weitere Unfälle brachten ihm den Spitznamen „Count Crash“ ein. Das Debüt in der Formel 1 erfolgte im Januar 1957 beim Grand Prix von Argentinien.

 

Zwischenzeitlich bei Porsche gelang ihm 1960 mit Ferrari der 7. Platz bei der Fahrer-Weltmeisterschaft. Auf dem Weg zu seinem ersten Weltmeistertitel fand er beim Grand Prix von Italien in Monza am 10. September 1961 den Tod. - Dieser Unfall ist mittels eines Filmabschnitts im Museum dargestellt: Berghe v. Trips fuhr in der 2. Rennrunde vor dem grünen Lotus von Clark, steuerte seinen Wagen nach links und wurde dabei vom Rad des Lotus berührt. Der Ferrari überschlug sich und flog in die Zuschauermenge, 15 Menschen starben. Der Graf wurde aus seinem Wagen geschleudert und starb sofort an einem Genickbruch. Das Rennen wurde weitergeführt, sein Teamkollege Hill wurde Weltmeister mit 34 Punkten vor Berghe v. Trips  mit 33 Punkten und Moss mit 21 Punkten.

 

Des Weiteren beinhaltet das Museum zahlreiche Utensilien, u.a. sehr schöne alte Möbel und (Privat-) Bilder, des Horremer Grafengeschlechtes Berghe von Trips sowie eine umfangreiche Bibliothek über den Motorsport der 1950er und 1960er Jahre. – Leider droht dem Museum aus finanziellen Gründen die Schließung. Doch ein Besuch lohnt sich! Es befindet sich in Kerpen-Horrem, Parkstraße 20, und ist bis zum 27. Oktober 2013 an Sonn- und Feiertagen jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Näheres siehe unter www.automobil-rennsport.de.

 

Im Anschluss an die Führung besuchten wir die letzte Ruhestätte des Renngrafen, die Familiengruft der Berghe von Trips, auf dem Horremer Friedhof. Im Restaurant   „Stadtkrone“ ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

 

Ein besonderer Dank gilt Herrn Reinhold Louis für die interessante Führung und meinem Vater Herrn Dipl.-Ing. Achim Spiertz für die Organisation.