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Mit dem Beschluss des Daten-Governance-Gesetzes (DGG) sowie der nationalen Durchführung des…

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Endlich – Deutschland wird digital! In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISST entsteht der Geo Data…

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Seit 2008 ist es Tradition: Wenn der März anklopft, planen wir unsere gemeinsamen Ausfahrten. Wir…

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VDVinformiert

VDVmagazin 2/2026

• Vermessungsinstrumente deutscher Hersteller in tschechischen Sammlungen

• Prozessbegleitende…

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VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

VDV-Bezirk zu Besuch bei der Fa. Vogelsang in Herten

Für interessierte Ingenieure und Gäste des Bezirkes öffneten sich bei der Fa. Vogelsang die Tore. Die Fa. Vogelsang produziert am Standort Herten Kunststoffrohre aus den unterschiedlichsten Werkstoffen wie PP, PVC-U und PE-HD. Damit ist sie einer der wenigen Hersteller weltweit, die in dieser Materialbandbreite Produkte anbieten. Die Kunststoffrohre werden für den Einzug von Kabel zu Steuer- und Telekommunikationszwecke verwendet. Abnehmer der Rohre sind dementsprechend die Industrie und der Tiefbau sowie Versorgungsunternehmen wir Telekommunikationsanbieter oder Stadtwerke.

Begonnen hat das Unternehmen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Herstellung von Korrosionsschutzartikel für den Stahlrohrleitungsbau.

Der Besuch begann mit der Vorstellung der Fa. Vogelsang und deren Leistungsbild. Bei dem sich anschließenden Rundgang konnten das Labor, die Produktion sowie die Lagerhaltung besichtigt werden. Im Labor wurde gezeigt, u. a. wie Langzeitversuche an Rohrstücken die Qualität sichern sollen. In der Produktion konnten verschiedene Bandstraße in Augenschein genommen werden, die aus PE-Granulat durchgehende Rohre bis 2500 m Länge herstellen können, die gleichzeitig auf Trommel gewickelt werden. An anderer Stelle wurden die Rohre aus PVC-U als Stangenware gefertigt. Nach Prüfung der Rohre werden diese für den europaweiten Versand durch LKW vorbereitet.

Der Besuchstermin schloss ab mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Biergarten mit Bewirtung der Vogelsang, bei dem noch weiterer Erfahrungsaustausch stattfand.

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns noch bei Herrn Janke, Geschäftsführer, sowie bei Herrn Rohmann, Vertriebsleiter Deutschland, für deren fachkundige Führung durch ihr Unternehmen, welche keine Frage unbeantwortet ließ.

Hochseegefühl beim geodätischen Gedankenaustausch

  • Gemeinsamer Segeltörn von VDV und DVW

Die große Vorfreude auf die kommenden Ereignisse war den 45 VDV- und DVW-Mitgliedern anzusehen, als sie am 1. September 2010 gegen 16:00 Uhr zu einem geodätischen Gedankenaustausch auf dem Vereinsgelände des Akademischen Segler-Vereins Berlin (ASV) eintrafen.

Das Klubschiff des ASV Berlin, die „Prosit IV", ist ein 20 m langer Seekreuzer ohne Motor aber mit 145 m² Segelfläche, und wurde als „Tagungsort“ gewählt. Sie war bestens mit Proviant für den Seglersnack ausgestattet, die Segel waren bereits angeschlagen und somit gut vorbereitet für einen Segeltörn von der Scharfen Lanke südwärts auf der Berliner Unterhavel.

Mit Ihren zwei Masten und bis zu 5 Segeln bietet dieses 1969 gebaute Stahlschiff umfangreiche Möglichkeiten zur Segelausbildung im ASV, ist aber auch für Spaßfahrten bestens geeignet.

Kaum war die Einweisung der Teilnehmer in die seglerischen Notwendigkeiten abgeschlossen, hieß es „Leinen los“ und „Heiß auf Segel“. Nach einer gekonnten Halse wurde rasch Kurs „Richtung Süden“ aufgenommen. Richtige Segelfreude kam dann auf, nachdem auch Besan und Klüwer gesetzt waren und die Prosit den teils kräftigen Spätsommerwind nutzte, um in flotter Fahrt das Vereinsgelände rasch hinter sich zu lassen. Der Grunewaldturm, die Villa Lemm, Schwanenwerder und der Ort Kladow waren die schnell erreicht. Unter dem stündlichen Glockenspiel der „Peter-und-Paul-Kirche“ wurde gewendet und mit Umrundung der Pfaueninsel der Kurs wieder auf den ASV ausgerichtet. Als es der Steuerfrau mit ihrer Crew beim Sonnenuntergang gelang, das ca. 15 Tonnen schwere Schiff unter Segel sicher am Steg anzulegen und festzumachen, war ihr der Beifall der Teilnehmer sicher.

Der zweite Teil dieses geodätischen Gedankenaustausches fand dann am Grillbuffet bei fachlichen Gesprächen und Klönschnack im stielvollen Seglerhaus (Baujahr 1906) statt, in dem sich der (Hochsee-) Segelsport in Deutschland, das Segeln in Berlin sowie das studentische Leben widerspiegelt. Der ASV wurde 1886 von zehn Studenten der Königlichen Technischen Hochschule Berlin (jetzt TU Berlin) gegründet und ist somit einer der ältesten Segelvereine Deutschland.

Der Schreiber dieses Artikels will diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, um sich bei Christof Rek, Mitglied im ASV, DVW-Vizepräsident und Vorsitzender der BDVI-Landesgruppe Berlin für die erstklassige Vorbereitung und Durchführung dieser rundum gelungenen Veranstaltung zu bedanken. Wenn es möglich ist, werden wir diese Form des Gedankenaustausches im nächsten Jahr wiederholen.

Mehr über den ASV Berlin unter: www.asv-berlin.de